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Unbedingt vermeiden

6 typische Fehler, die viele im Winter im Garten machen

Ein leicht zu behobener Fehler ist, das Laub im Herbst zu kehren. Tut man das nicht, hat das fatale Folgen für den Garten im Winter
Ein leicht zu behobener Fehler ist, das Laub im Herbst zu kehren. Tut man das nicht, hat das fatale Folgen für den Garten im WinterFoto: Getty Images

Mit dem Herbst beginnt die Ruhephase für die meisten Pflanzen. Zeit für Beet- und Topfpflanzen, neue Kräfte für die Gartensaison im nächsten Jahr zu sammeln. Das gilt für Hobbygärtner nicht. Es gibt viel zu tun – auch wenn es draußen kalt wird. Aufgaben, die im Herbst und Winter nicht erledigt werden, können den Garten schaden.

Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Das gilt auch für die Herbst- und Wintermonate. Vernachlässigt man die Aufgaben in der kälteren Zeit des Jahres, muss man mögliche Schäden spätestens im Frühjahr ausbessern. Sechs Fehler, die dem Garten im Winter schaden können im Überblick.

Fehler, die dem Garten schaden

1. Laub liegen lassen

Die bunten Blätter mögen an den Bäumen schön anzusehen sein, doch sobald sie auf den Gartenboden trudeln, sind sie in erster Linie lästig. Lässt man sie liegen, ist das ein Fehler, der für den Garten im Winter negative Folgen hat. Aufgrund von Sauerstoffmangel droht der Rasen unter den Blättern zu faulen. Im Frühjahr erkennt man dies an gelben und braunen Flecken auf der Rasenfläche. Ungefähr alle zwei Tagen sollten Hobbygärtner das Laub kehren und richtig zu entsorgen.

2. Schwitzende Pflanzen

Eines der wichtigsten Tätigkeiten im Herbst ist es, frostempfindliche Pflanzen sowie Kübelpflanzen mit Vlies oder Jute zu umwickeln und so vor Frost zu schützen. Zuviel des Guten schadet allerdings auch hier. Unter luft- und lichtundurchlässigen Material fangen die Pflanzen an zu schwitzen. Insbesondere am Ende des Winters ist das ein Problem, da die Pflanzen zu früh austreiben könnten. Daher sollte man nicht nur das richtige Material verwenden, sondern an frostfreien und milden Tagen die Pflanzen von ihren Wintermänteln für eine kurze Zeit zu befreien.

3. Wasser abdrehen

Unter null Grad Celsius gefriert Wasser – das schließt jenes in Leitungen, Gartenteichen und Regentonnen nicht aus. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Wasserleitungen abzudrehen und zu lehren. Brunnen, Regentonnen und Wasserspiele sollte man trockenlegen. Für einen gesunden und lebendigen Gartenteich in der nächsten Gartensaison sollten Hobbygärtner darauf achten, dass der Teich nicht komplett zufriert. Bereits ein kleines Loch oder Pflanzen wie Rohrkolben am Rand fördern den Sauerstoffaustausch.

4. Gießen nicht vergessen!

Trotz Ruhephase brauchen die Pflanzen Wasser. Besonders immergrüne und wintergrüne Pflanzen sowie Kübelpflanzen sind auf das gelegentliche Gießen angewiesen. Für das Wässern eignen sich frostfreie Tage. Gießt man die Pflanzen zu viel, sodass sich Staunässe bildet, würden die Wurzeln durch den zusätzlichen Frost großen Schaden nehmen.

5. Gartengeräte und Utensilien richtig lagern

Fallende Temperaturen können auch herumliegenden Gartenutensilien, Flüssigdünger und Rasenmäher schaden. Ein Keller, Schuppen oder eine Abstellkammer sind ein geeigneter Ort, um auch diese sicher durch den Winter zu bringen. Bei Benzin-Rasenmähern sollte man zudem darauf achten, dass der Tank leer ist.

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6. Blumenzwiebeln im Boden vergessen

Während man Tulpen bereits im Herbst vor dem ersten Frost anpflanzt, sollte man Blumenzwiebeln wie Dahlien und Schwertlilien ausgraben. Befreit von der Erde sollte man sie an einem dunklen und trockenem Ort luftdurchlässig lagern, damit sie nicht schimmeln.