17. Mai 2026, 8:24 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Wer Gemüse vorzieht, um es nach den Eisheiligen in den Garten zu pflanzen, hat manchmal eine ganz schön kniffelige Arbeit vor sich. Nämlich die ganzen kleinen Pflänzchen unbeschadet aus den Anzuchttöpfen herauszubekommen. Im Video verrät myHOMEBOOK-Gartenexpertin Franka Kruse-Gering einen Trick, den wirklich jeder umsetzen kann.
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Das steckt hinter dem Gabeltrick
Gerade bei im Tray kultivierten Pflanzen – also in kleinen, eng anliegenden Kunststoffmulden – wird das Herauslösen schnell schwierig. Die Wurzeln bilden oft bereits ein feines Geflecht und sitzen fest im Substrat, sodass einfaches Herausziehen Schäden verursacht. Typische Beispiele sind Erdbeerpflanzen aus solchen Trays sowie Kohlrabisetzlinge, die in jungen Stadien besonders zart sind. Hier schafft der Gabeltrick eine einfache und schonende Lösung.
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Das benötigt man
Im Grunde benötigt man für den sogenannten Gabeltrick nichts weiter als eine einfache Gabel und einige Jungpflanzen, die man möglichst schonend aus ihrem bisherigen Gefäß lösen möchte. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um selbst vorgezogene Setzlinge handelt, die man liebevoll auf der Fensterbank oder im Gewächshaus herangezogen hat, oder um gekaufte Pflanzen aus dem Gartencenter.
So funktioniert der Gabeltrick
Mit den Zinken der Gabel greift man vorsichtig unter den Wurzelballen und lockert ihn behutsam, bevor man die Pflanze langsam und kontrolliert aus ihrer Form hebt. Dabei vermeidet man bewusst jeden Druck auf den empfindlichen Stängel und sorgt dafür, dass die Pflanze möglichst stabil gehalten wird. Auf diese Weise bleibt das feine Wurzelsystem weitgehend unversehrt, und man kann die Jungpflanze anschließend ohne zusätzlichen Stress und mit besten Voraussetzungen für ein gutes Anwachsen an ihren neuen Standort umsetzen.