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Frühjahrsputz im Garten

Warum man jetzt noch Nistkästen im Garten reinigen sollte

Wer einen Nistkasten reinigen möchte, muss unter anderem darauf achten, keine anderen Tiere zu stören
Wer einen Nistkasten reinigen möchte, muss unter anderem darauf achten, keine anderen Tiere zu stören Foto: Getty Images
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Katharina Regenthal
Redakteurin

29. Januar 2026, 13:39 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Im Winter ist es höchste Zeit, die Nistkästen im Garten zu reinigen. Im Frühling werden die Boxen wieder von Vögeln bewohnt, um ihre Jungen großzuziehen. Worauf es beim Putzen ankommt und wie man dabei richtig vorgeht.

Während Gartenbesitzer im Spätsommer alle Hände voll zu tun haben, bleibt die To-do-Liste im Winter oft leer. Umso leichter geraten Aufgaben aus den warmen Monaten in Vergessenheit. Dazu gehört auch das Reinigen von Nistkästen. Gut zu wissen: Das lässt sich auch im Winter noch nachholen. Warum dieser kleine Frühjahrsputz für die Vogelwohnung so wichtig ist und worauf dabei zu achten ist.

Warum man Nistkästen reinigen sollte

Nistkästen sollten gesäubert werden, um die Vogelbrut im kommenden Jahr zu schützen. Denn die Kästen sind häufig von Parasiten wie Vogelflöhen, Flöhen, Milben oder Zecken befallen. Entfernt man diese, schützt man auch die Brut im nächsten Jahr vor einem übermäßigen Befall. Erledigt man den Putz bereits vor dem Winter, werden dort überwinternde Vögel so auch geschützt.

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Vor der Reinigung einmal Anklopfen

Der NABU rät dazu, vorher am Kasten zu klopfen, um keine Überraschung zu erleben und sich darin befindende Tiere zu erschrecken. Denn Haselmäuse, Waldmäuse oder auch Fledermäuse machen es sich darin gern gemütlich.

Auch Meisen, Spatzen oder Kleiber nutzen Nistkästen gern als Unterschlupf in kalten Nächten. Und auch der Siebenschläfer hält sich oft in Nistkästen auf. Ihren Winterschlaf, der im Oktober beginnt, halten sie dann aber meist doch lieber in Erdhöhlen.  

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So reinigt man einen Nistkasten richtig

Bei der Reinigung eines Nistkastens sollte man zunächst unbedingt Handschuhe tragen, da Parasiten wie Vogelflöhe oder auch anderes Getier auf den Menschen überspringen können. Für die Reinigung selbst darf man auf keinen Fall scharfe chemische Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel nehmen.

Laut NABU reicht es, den Kasten gründlich auszufegen und gegebenenfalls mit klarem Wasser auszuspülen. Auch Kochsalzlösung kann verwendet werden. Anschließend muss der Kasten gut von innen trocknen.

Wann man einen Nistkasten reinigen sollte

Der ideale Zeitpunkt zum Reinigen des Nistkastens liegt im Spätsommer beziehungsweise zum Beginn des Herbstes. Zum einen hat dann auch der letzte Vogelnachwuchs die Nistkästen verlassen – zum anderen sind die Kästen dann noch weitgehend frei von Nachmietern, so der NABU. Denn sobald der Herbst da ist, richten sich dort viele Kleintiere für den Winter ein. Dazu zählen verschiedene Mäusearten, Ohrwürmer, Fledermäuse sowie Wespen- und Hummelköniginnen. Wer die Reinigung allerdings vergessen oder einfach keine Zeit dafür gefunden hat, kann sie auch im späten Winter noch durchführen.

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