Fast 60 verschiedene Arten des Zitronengrases gibt es. Diese kommen natürlicherweise in warmen und tropischen Klimazonen vor. Doch auch in hiesigen Gebieten kann man das mehrjährige Gras bedingt anpflanzen. Worauf es bei der Pflege zu achten gilt.
Verschiedene ostasiatische Gerichte kann man mit Zitronengras (Cymbopogon citratus) leicht verfeinern. Doch auch im Garten oder auf dem Balkon kann das Gras zum Hingucker werden. Wie man die Pflanze richtig pflegt und was Hobbygärtner bei der Pflege beachten sollten, verrät myHOMEBOOK im Überblick.
Zitronengras kann sowohl im Beet als auch im Topf kultiviert werden – wobei letzteres aufgrund der Überwinterung zu empfehlen ist. Pflanzt man das Gras im Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse an, sollte man eine Drainageschicht einbauen. Diese verhindert Staunässe und damit Wurzelfäule. Der Platz im Beet oder im Topf sollte warm, sonnig und geschützt sein. Der Boden sollte durchlässig und humos sein. Als Beetpartner passen besonders gut Geranien, Dahlien und Begonien zu dem Gras.
Bei der Bewässerung gilt: lieber einmal weniger, als einmal zu oft. Im Zweifel übersteht die Pflanze kurze Trockenperioden besser als Staunässe. Im Sommer sollte man Zitronengras etwa zwei- bis dreimal in der Woche gießen. Bevor man zur Gießkanne greift, empfiehlt es sich, zu kontrollieren, ob die Erde trocken oder noch feucht ist. Bei feuchtem Substrat muss man das Gras noch nicht gießen.
Düngung
Ab April befindet sich die Pflanze in ihrer Wachstumsphase. Bis September kann man sie in dieser Zeit einmal pro Monat mit einem organischen Dünger versorgen. Dafür eignen sich zum Beispiel verschiedene Jauchen wie die Brennnesseljauche, die man auch selber machen kann.
Schnitt
Gelbe Blätter können Hobbygärtner einfach abschneiden.
Ist Zitronengras winterhart?
Hiesige Winter gefallen dem Gras überhaupt nicht. Die Pflanze ist sehr frostempfindlich und sollte daher frühzeitig in ein warmes Winterquartier ziehen. Ideal wäre ein beheizter Wintergarten. Doch auch ein Platz am Fenster eignet sich. Wichtig ist, dass das Gras an einem warmen und sonnigen Ort steht, denn Licht braucht es auch im Winter.
Junge, saftige Stiele eignen sich am besten, um das Gras zu vermehren. Diese stellt man in ein Glas mit Wasser. Nach ein paar Wochen sollten sich feine Wurzeln gebildet haben. Nun pflanzt man die Stiele in Töpfe mit Anzuchterde. Hält man diese feucht, treibt die Pflanze aus, sodass man sie in größere Töpfe umsetzen kann.
Krankheiten und Schädlinge
Pflegt man das Zitronengras richtig und setzt es an den richtigen Ort, sollte es gegenüber den meisten Krankheiten und Schädlingen äußerst robust sein.
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