10. April 2026, 12:18 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Gurken zählen zu den beliebtesten Gemüsesorten im heimischen Garten – und das aus gutem Grund: Sie schmecken erfrischend, sind vielseitig verwendbar und lassen sich vergleichsweise unkompliziert anbauen. Doch wer sich über besonders kräftige Pflanzen und eine reiche Ernte freuen möchte, sollte einige wichtige Grundlagen beachten. myHOMEBOOK-Gartenexpertin Franka Kruse-Gering erklärt, worauf es ankommt: Denn Gurken selbst anzubauen macht nicht nur Spaß, sondern belohnt Hobbygärtner bei passenden Bedingungen mit üppigen Erträgen – vorausgesetzt, das wärmeliebende Gemüse bekommt mehr als nur Sonne und Wasser und wird optimal versorgt.
Folgen Sie jetzt myHOMEBOOK bei WhatsApp
1. Der Standort ist besonders wichtig
Möchte man das Wachstum der Gurken beschleunigen, sollte man auf den richtigen Standort setzen. Gurken mögen es warm, sonnig und vor allem windgeschützt. Manchmal kann ein Standortwechsel Wunder bewirken. Allerdings sollte man dabei beachten, dass eine gut eingewurzelte Pflanze den „Umzugsstress“ auch negativ danken kann.
Extratipp
„Damit die Gurken besonders kräftig werden und auch kühleren Temperaturen trotzen, sollte man sie, bevor sie ins Freiland gesetzt werden, einige Tage im Topf nach draußen stellen, um sie abzuhärten.“
4 Tipps, die das Wachstum von Tomatenpflanzen beschleunigen
3 Tipps zur Pflege von Gurken bei Regenwetter
2. Die Gießtechnik macht den Unterschied
Gerade das Gießen ist bei Gurken enorm wichtig und kann das Wachstum beschleunigen. Das schmackhafte Gemüse reagiert empfindlich auf Stress, diesen sollte man also vermeiden. Gurken bestehen zu einem Großteil aus Wasser, weshalb man sie regelmäßig gießen sollte. Vergisst man einen Guss mal, kann sich das rächen: Die Gurken wachsen krumm, verlieren noch vor dem Wachsen ihre Blüten oder sie werden bitter.
Dabei sollte man stets darauf achten, dass die Erde feucht, aber nicht nass ist. Steht eine Gurke zu nass, kann es passieren, dass die Wurzeln anfangen zu faulen. Beim Gießen sollte außerdem beachtet werden, dass man nur am Boden wässert und nicht die Blätter trifft. Das kann zu Pilzerkrankungen führen.
3. Gurken ausgeizen, um das Wachstum zu beschleunigen
Nicht nur Tomaten, auch Gurken kann man ausgeizen. Es gehört nicht zu den Standardpflegemaßnahmen, aber wenn man es macht, kann die Gurke ihr Wachstum beschleunigen. Der Grund: Sie steckt ihre Energie in die Ausbildung von Blüten und Früchten und nicht in das Wachstum von überflüssigen Blättern. Allerdings müssen nicht alle Gurken ausgegeizt werden. Besonders prädestiniert sind Salatgurken oder Schlangengurken.