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Nie wieder Chaos

3 einfache Tipps für organisierte Schubladen

Schublade Organisation
Unordnung in Schubladen ist nicht nur ärgerlich, sondern kostet auch Zeit, wenn Gegenstände gesucht werden müssen Foto: Getty Images
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22. August 2026, 15:47 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Die meisten kennen das Problem, wenn man dringend nach einem bestimmten Gegenstand oder dem Lieblingsshirt sucht und es in der durchwühlten Schublade einfach nicht finden kann. Obwohl regelmäßig aufgeräumt wird, herrscht nach der nächsten hektischen Suchaktion oft wieder Chaos. Mit drei einfachen Tricks lässt sich jede Schublade so organisieren, dass alles seinen festen Platz hat und auch in stressigen Momenten schnell gefunden wird.

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1. Schublade nach Zweck befüllen

Das Wichtigste bei der Organisation von Schubladen ist, dass man klar sortiert, was man wo einordnen möchte. Ist sie für Krimskrams gedacht, oder möchte man Unterwäsche einsortieren? In welchem Raum steht die Schublade und wo benutze ich bestimmte Dinge am häufigsten?

Schließlich bewahrt man Besteck auch nicht in der Schublade im Schlafzimmer auf. Auch bei Kleinkram wie Scheren, Technikzubehör oder Hygieneartikeln sollte man sich fragen, in welchem Raum man sie am meisten benutzt. Oft erspart das Zeit und unnötiges Hin- und Herlaufen. Hier sollte im Fall der Fälle jedoch darauf geachtet werden, die Schubladen zu beschriften und sich auch an die gedachten Zwecke zu halten. Bedeutet: Schreibwaren sollten in einer Schublade sein, aber über die Zeit nicht noch mit Papier oder Zeitschriften und anderen Dingen erweitert werden. Sonst entsteht schnell Unordnung.

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2. Schubladenorganizer sind wahre Platzsparer

Wenn man nicht viel Platz in der Schublade hat, kann man auch die Art und Weise, wie man seine Gegenstände verstaut, verändern. Klamotten können ganz einfach gefaltet oder gerollt werden. Dabei spart man nicht nur Platz, sondern hält die Kleidung auch glatt und frisch. Auch bei anderen Gegenständen hilft die richtige Anordnung. Liegen zum Beispiel viele Kabel herum, kann man auch diese aufrollen und sie senkrecht in der Schublade verstauen. So vermeidet man Kabelsalat und langes Suchen nach dem passenden Ladegerät.

Besonders Schubladenorganizer helfen dabei, unterschiedliche Gegenstände auseinanderzuhalten. Die meisten benutzen sie, um ihr Besteck zu trennen, dabei sind die kleinen Kästchen für viele Zwecke eine Hilfe. Unterwäsche kann mit Trennwänden sortiert werden, damit nicht unter den Unterhosen nach einer Socke gewühlt werden muss. Auch bei Accessoires spart ein Organizer Zeit. Man kann seine Ohrringe ganz einfach in kleine Schaumstoffpolster oder kleine Schmuckkästchen stecken und muss somit nicht lange nach seinen Lieblingsschmuckstücken suchen.

3. Was die 80/20‑Regel bewirken kann

Wer Raum schaffen möchte, sollte zuerst all das aus der Schublade herausräumen, was nicht mehr benötigt wird.

Allgemein ist die 80/20‑Regel zu empfehlen. Dabei sollte die Schublade zu 80 Prozent gefüllt sein und zu 20 Prozent Freiraum gelassen werden. Vor allem bei Kleidung sollte man die Regel beachten. Werden insbesondere Stoffe wie Wolle und Seide aneinander gerieben, nutzen sich die Materialien schneller ab. Außerdem können Knitterfalten entstehen, die man zusätzlich noch bügeln muss.

Wird eine Schublade zugestopft, können nicht nur Kleidungsstücke modrig und muffig werden, auch Papier oder Leder nehmen Feuchtigkeit an und verursachen unangenehme Gerüche. Alte Briefe, Bücher und Postkarten, aber auch Geldbeutel oder Ledergürtel sollten nicht zu eng mit anderen Materialien gequetscht werden. Wenn die Materialien gar keinen Platz zum Atmen haben, kann es schnell passieren, dass sich sogar Schimmel bildet.

Ein Tipp ist, dass jedes Mal, wenn etwas Neues in die Schublade gelegt und die 80‑Prozent-Hürde überschritten wird, auch wieder etwas herausgenommen werden sollte.

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