1. Oktober 2025, 16:51 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Um Speisen warmzuhalten, greifen viele auf Alufolie zurück. Doch wieso hat die silberne Folie eigentlich zwei unterschiedliche Seiten? Und haben diese einen Einfluss darauf, wie lange man das Essen warm halten kann?
Betrachtet man Alufolie genauer, dann fällt auf, dass die beiden Seiten unterschiedlich sind: Es gibt eine glänzende und eine matte Seite. Das ist kein Zufall, denn die glänzende reflektiert Licht und Wärme wesentlich besser als die andere. Bedeutet das, die Seiten haben auch einen unterschiedlichen Zweck?
Haben die Seiten verschiedene Funktionen?
Jein. Denn die Eigenschaften, die die unterschiedlichen Seiten der Alufolie haben, machen sich erst bei sehr hohen Temperaturen (um 500 Grad Celsius) bemerkbar. Im Haushalt ist es also egal, welche Seite der Alufolie man benutzt – der Effekt bleibt der gleiche. Verwendet man die Folie allerdings bei höheren Gradzahlen, sollte man die glänzende Seite der Alufolie nach innen drehen, um Speisen warmzuhalten. Wenn Lebensmittel kalt bleiben sollen, gehört sie hingegen nach außen.
Hinweis: Die Produktion von Alufolie ist nicht besonders nachhaltig. Besser ist es daher, auf Alufolie-Alternativen umzusteigen.
Warum hat handelsübliche Alufolie dann überhaupt unterschiedliche Seiten?
Das liegt an der Art und Weise, wie Alufolie hergestellt wird. Am Schluss der Produktion werden zwei aufeinanderliegende Bahnen der Folie zusammengewalzt. Bei diesem Vorgang gerät die Außenseite mit der Walze in Kontakt und wird dabei poliert – die glänzende Seite der Alufolie entsteht. Da die Innenseiten dabei wiederum in Berührung geraten, rauen sie sich auf und werden matt. So entstehen dann im Endprodukt die unterschiedlichen Seiten der Alufolie.