29. Oktober 2026, 10:56 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Viele kennen es bestimmt: Der Wäscheständer quillt über, doch im Wäschekorb warten noch weitere Shirts, Hosen und Pullover. Gerade in kleinen Wohnungen ist dann guter Rat gefragt. Schließlich lässt sich nicht ohne Weiteres ein zweiter Wäscheständer aufstellen.
Beim Wäschetrocknen kann allerdings schon die richtige Anordnung der Kleidungsstücke einen Unterschied machen. Eine bekannte japanische Methode setzt beispielsweise darauf, Wäsche so aufzuhängen, dass möglichst viel Luft an die einzelnen Textilien gelangt und sie schneller trocknen können. Doch auch wer vor allem Platz auf dem Wäscheständer sparen möchte, kann bei der Anordnung ansetzen. Mit einem einfachen Trick lässt sich die vorhandene Fläche deutlich besser ausnutzen.
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So funktioniert der Wäscheständer-Trick
Der Grundgedanke bei diesem Trick ist, die Kleidung so aufzuhängen, dass man Platz spart und mehr auf den Wäscheständer passt. Der Trick funktioniert sowohl für Hosen als auch für T-Shirts oder dünne Pullover.
Um Hosen platzsparend aufzuhängen, sollte man die Beine der Hose übereinanderlegen, wie beim Zusammenfalten. Dann hängt man ein Bein über die erste Leine des Wäscheständers und das andere über die zweite Leine – so liegen die Beine einander gegenüber. Das Resultat: Nun passen je nach Größe mindestens zwei Hosen oder mehr auf die Leine.
Bei T-Shirts, Tops oder dünnen Pullovern greift ein anderes Prinzip: Statt sie der Länge nach über eine mittlere oder obere Leine zu hängen, legt man sie über die seitlichen Flügel des Wäscheständers. Dadurch nutzt man die Breite der Flügel besser aus und schafft deutlich mehr freie Fläche in der Mitte des Ständers für andere Textilstücke.
Mit diesen 7 Tricks lässt sich Wäsche platzsparend aufhängen
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Platz sparen oder schneller trocknen?
Ganz ohne Nachteil kommt die platzsparende Variante allerdings nicht aus. Hier zeigt sich auch der Unterschied zu der japanischen Methode: Während dort möglichst viel Luft an die einzelnen Textilien gelangen soll, kann es auf einem besonders dicht bestückten Wäscheständer enger werden.
Liegen Stoffe übereinander oder hängen die Kleidungsstücke sehr dicht beieinander, kann die Luft schlechter zirkulieren. Die Wäsche benötigt dann unter Umständen länger, bis sie vollständig trocken ist. Wer vor allem schnell trocknen möchte, sollte deshalb ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Kleidungsstücken lassen. Wer dagegen möglichst viel Wäsche auf einem Ständer unterbringen muss, kann mit dem Platzspar-Trick die vorhandene Fläche besser ausschöpfen.
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Für welche Wäsche eignet sich der Trick?
Besonders praktisch ist die Methode für Hosen, T-Shirts, Tops und dünnere Pullover. Bei schweren oder voluminösen Textilien wie dicken Strickpullovern, Handtüchern oder Bettwäsche stößt der Trick dagegen an seine Grenzen. Sie benötigen mehr Platz und sollten möglichst luftig aufgehängt werden.
Mit ein paar einfachen Handgriffen lässt sich die Kapazität eines herkömmlichen Wäscheständers erstaunlich effektiv steigern. Der Trick ist schnell angewandt, verursacht keinen zusätzlichen Aufwand und eignet sich besonders für kleinere Wohnungen, wo man nicht auf einen zweiten Wäscheständer ausweichen kann. Zwar verlängert sich die Trockenzeit etwas, doch dafür finden deutlich mehr Textilien auf dem Wäscheständer Platz.