Nach den Feiertagen bleibt oft mehr übrig als nur leere Osternester – vor allem Küchenabfälle sorgen für volle Tonnen. Doch wohin mit gefärbten Eierschalen, verdorbenen Eiern oder benutzten Eierkartons? Wer hier die Regeln kennt, kann nicht nur Müll vermeiden, sondern auch das Recycling verbessern.
Wie man gefärbte Eierschalen richtig entsorgt
Gefärbte Eierschalen lassen sich grundsätzlich genauso entsorgen wie ungefärbte. Entscheidend ist, dass sie restentleert sind. Laut dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) gilt: Gefärbte Schalen dürfen in die Biotonne, sofern sie keine Speisereste mehr enthalten.
Das bedeutet: Wer Ostereier gegessen hat, kann die Schalen bedenkenlos im Biomüll entsorgen. Wichtig ist lediglich, dass keine Lebensmittelreste anhaften, da diese die Weiterverarbeitung erschweren können.
Auch auf dem eigenen Kompost sind Eierschalen erlaubt – unabhängig davon, ob sie gefärbt sind oder nicht. Allerdings sollten sie möglichst zerkleinert werden. So verrotten sie schneller und können besser in den natürlichen Kreislauf eingebunden werden.
Bei stark gefärbten Schalen oder solchen mit künstlichen Farbstoffen ist es sinnvoll, sie nur in kleinen Mengen zu kompostieren. Zwar gelten die Farben meist als unbedenklich, doch größere Mengen könnten die Qualität des Komposts beeinflussen.
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Bei Eierverpackungen kommt es stark auf Material und Verschmutzungsgrad an. „Saubere Eierkartons aus Pappe gehören in die blaue Altpapiertonne, da sie problemlos recycelt werden können“, erklärt ein VKU-Sprecher auf myHOMEBOOK-Nachfrage. „Stark verschmutzte Kartons sollten aus Hygienegründen über den Restabfall entsorgt werden.“ Eierverpackungen aus Kunststoff gehören hingegen in die gelbe Tonne oder die Wertstofftonne.
Verdorbene Eier richtig entsorgen
Bei verdorbenen oder gekochten Eiern kommt es auf die örtlichen Entsorgungsvorgaben an. Der VKU weist darauf hin, dass diese entweder in die Biotonne oder in den Restabfall gehören können.
Entscheidend ist, dass solche Abfälle nicht in Verpackungssystemen landen: Speisereste haben in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack nichts zu suchen, da sie die Sortieranlagen stören.
Mit Material der dpa
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