Gurken gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten und sind aus Salaten, Sandwiches oder als Snack kaum wegzudenken. Damit sie möglichst lange frisch und knackig bleiben, kommt es auf die richtige Lagerung an. Das wasserreiche Gemüse liefert wertvolle Nährstoffe wie Kalium sowie die Vitamine A, B und C, trocknet jedoch schnell aus, wenn es falsch aufbewahrt wird. myHOMEBOOK erklärt, was man beim Lagern von Gurken beachten sollte.
Gurken richtig lagern
Gurken gehören zur Familie der Kürbisgewächse. Sie stammen ursprünglich aus warmen Regionen und sind entsprechend kälteempfindlich. Zu warm sollte man sie allerdings auch nicht lagern. Am besten verzehrt man sie frisch. Benötigt man sie nicht sofort, lagert man sie am besten dunkel und kühl. Unter diesen Bedingungen würden Gurken bis zu drei Wochen frisch bleiben.
Ein kühler Keller oder eine Speisekammer wären ideal. Falls beides nicht vorhanden ist, kann man Gurken im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Dort verderben sie jedoch schneller, insbesondere bei zu niedriger Temperatur. Die Verbraucherzentrale rät dazu, Salatgurken in ein leicht feuchtes Geschirrtuch zu wickeln und in einen verschließbaren Behälter zu legen. Auf keinen Fall sollten Gurken bei Zimmertemperatur gelagert werden, da sie sonst weich werden.
Wichtig: Egal ob Kühlschrank, Abstellkammer oder Keller – Gurken sollten nicht in der Nähe von Äpfeln, Birnen oder Bananen gelagert werden. Diese Früchte produzieren Ethylen, ein Reifegas, das den Reifeprozess beschleunigt. Während das bei manchen Früchten gewünscht ist, schadet es Gurken, da sie dadurch schneller verderben.
Ist die Gurke bereits angeschnitten, wickelt man das Ende am besten in Frischhaltefolie ein. Zusätzlich kann man die Gurke in einen luftdichten Behälter legen. Hat man die Gurke bereits in kleinere Stücke geschnitten, kann man diese ebenfalls in einen Behälter legen, auch ein altes Marmeladenglas bietet sich an. Auf diese Weise kann man angeschnittene Gurken ein paar Tage im Kühlschrank lagern.
Wie verhindert man, dass Gurken wässrig und glasig werden?
Gurken mögen es nicht zu kalt. Lagert man sie unter 12 Grad Celsius, macht sich das in ihrer Textur bemerkbar, so die Verbraucherzentrale NRW. Durch die niedrigen Temperaturen werden die Zellwände zerstört. Bereits bei kleinen Rissen tritt das Wasser aus den Zellen. Das kann man auch sehen. Die Gurke sieht dann glasig aus.
Idealerweise bewahrt man Gurken zwischen 12 und 15 Grad auf. Temperaturen zwischen 8 und 11 Grad sind kurzfristig möglich, allerdings sollte man die Gurken dann innerhalb von drei bis vier Tagen verzehren, um Qualitätsverluste zu vermeiden.
Ist es zu kalt, wird die Gurke matschig und weich. Ist es zu warm, welkt sie schneller und trocknet aus. Auch hier hilft die richtige Lagerung: dunkel und kühl. Ein leicht feuchtes Tuch kann zusätzlich dabei helfen, die Frische zu bewahren.
Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen.
Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den
Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit
Tracking und Cookies entscheiden.
Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige
Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an
datenschutz@axelspringer.de.