9. März 2026, 11:14 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Der Deutschen liebste Beilage ist die Kartoffel. Doch sie schmeckt nur, wenn sie auch richtig zubereitet wurde. myHOMEBOOK verrät drei Fehler, die gern beim Kochen von Kartoffeln passieren.
1. Fehler: Kartoffeln in warmem Wasser ansetzen
Unter dem Aspekt des Stromsparens scheiden sich die Geister, ob man Kartoffeln lieber in warmem oder kaltem Wasser ansetzen sollte. Richtig ist, sie in kaltem Wasser anzusetzen, erklärt Silvia Monetti von der Verbraucherzentrale NRW in einem früheren Interview mit myHOMEBOOK: „Kartoffeln sollte man kalt ansetzen. Das Garen geht somit schneller und die Kartoffeln haben anschließend eine bessere, gleichmäßige Konsistenz.“ Kartoffeln können nur gleichmäßig weich kochen, wenn sich das Wasser allmählich erwärmt und sie durchdringen kann.
Kartoffeln unbedingt kalt ansetzen
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2. Fehler: Salzkartoffeln im Ganzen kochen
Ist man in Eile, kann es schnell passieren, dass Kartoffeln im Ganzen im Topf landen. Das ist insofern ein Fehler beim Kochen, da die Kartoffeln mehr Zeit benötigen, um richtig zu garen. Bei Pellkartoffeln geht es nicht anders, aber bei Salzkartoffeln kann man Energie und Zeit sparen, wenn man sie grob viertelt.
Beim Schneiden auf die Größen achten
„Schneidet man vor dem Kochvorgang die Kartoffeln in Stücke, sollte man auf die Gleichmäßigkeit achten. Wenn einige Stücke sehr klein, andere aber wiederum verhältnismäßig groß sind, kommt es zu unterschiedlichen Garzeiten. Auf dem Teller liegen dann zu weiche und auch zu harte Kartoffeln.“
3. Fehler: Kartoffeln zu lange warmhalten
Nach dem Kochen von Kartoffeln sollten diese auch schnell verzehrt werden. Hält man die Beilage zu lange warm, fördert man das Bakterienwachstum. Außerdem verlieren Kartoffeln durch ein zu langes Warmhalten Nährstoffe und geschmackliche Qualität. Es ist kein Problem, sie wie Oma bis zu einer Stunde in Decken gewickelt ins Bett zu stellen, aber länger sollte man die Aufbewahrungszeit nicht hinauszögern. Es empfiehlt sich, die Kartoffeln frisch zuzubereiten.