7. April 2026, 12:09 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Maracuja und einer Passionsfrucht? Nur wenige wissen, dass die beiden Früchte nicht dasselbe sind, doch wie genau lassen sie sich unterscheiden? myHOMEBOOK-Redakteurin Laura Kästner erklärt, was hinter den Bezeichnungen steckt und wie sich die Früchte eigentlich unterscheiden.
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Sind Passionsfrucht und Maracuja das gleiche?
Jein. Denn die beiden Früchte unterscheiden sich zwar in generellen Merkmalen, gehören aber dennoch zu den „Passiflora edulis“ – einer Art der Passionsblumen. Die „edulis“ sind dabei jene Früchte, die auch essbar sind, und sowohl Maracuja als auch die Passionsfrucht zählen dazu.
Und noch eine Gemeinsamkeit haben die beiden: Laut der Verbraucherzentrale Bayern lassen sich die unreifen Früchte für einige Tage bei Zimmertemperatur lagern, bis sie ihren gewünschten Reifegrad erlangt haben. Sind die Früchte jedoch völlig ausgereift, können sie noch ein bis zwei Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden.
Der Unterschied zwischen Maracuja und Passionsfrucht
Während beide zwar zur gleichen Art gehören, unterscheiden sich Maracuja und Passionsfrucht jedoch in Farbe, Geschmack sowie Größe und der Beschaffenheit ihrer Schale.
Woran erkennt man die Maracuja?
Die Maracuja fällt vor allem durch ihre grünlich bis gelbe Außenfärbung und ihre glatte Schale auf. Im Vergleich zur Passionsfrucht ist sie nicht nur größer, sondern dadurch auch schwerer. Dank des sehr säuerlichen Fruchtfleischs wird die Maracuja zudem häufig bei der Herstellung von Säften verwendet, ist durch die Säure jedoch weniger als einfacher Snack geeignet.
Übrigens: Eine reife Maracuja lässt sich daran erkennen, dass die Schale zwar bei Druck leicht nachgibt, aber nicht zu matschig ist.
Was sind die Merkmale der Passionsfrucht?
Die Passionsfrucht hingegen wird oft fälschlicherweise auch als Maracuja bezeichnet, dabei ist sie vor allem aufgrund ihrer violetten Schale deutlich von der Maracuja zu unterscheiden. Zudem ist die Frucht deutlich kleiner und die Schale weniger glatt, sondern vielmehr „verschrumpelt“. Dank ihres sehr süßen Fruchtfleischs wird die Passionsfrucht nicht nur gerne als Snack für Zwischendurch genutzt, sondern auch als Topping für Joghurts oder Zutat für Dressings zu Salaten.
Übrigens: Es gibt auch gelbe Passionsfrüchte. Während die violetten dann reif sind, wenn die Schale möglichst stark schrumpelig ist, sollte bei den goldgelben Passionsfrüchten die Schale nur leicht verschrumpelt sein.