30. September 2026, 6:49 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Das Wohnzimmer ist für viele der Mittelpunkt des Zuhauses: Hier wird entspannt, gelesen, ferngesehen, Besuch empfangen und manchmal auch gearbeitet oder gegessen. Umso schneller sammeln sich Dinge an, die eigentlich keinen festen Platz haben. myHOMEBOOK verrät die besten Tipps zum Aufräumen des Wohnzimmers, damit Unordnung gar nicht erst entsteht.
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1. Auf Möbel mit integriertem Stauraum setzen
Wer im Wohnzimmer regelmäßig mit herumliegenden Dingen zu kämpfen hat, sollte bereits bei der Auswahl der Möbel auf ausreichend Stauraum achten. Ein Couchtisch mit Schubladen, ein Sofa mit integriertem Bettkasten oder ein Sideboard mit geschlossenen Fächern können wahre Ordnungshelfer sein. Darin verschwinden Fernbedienungen, Spiele, Ladekabel, Zeitschriften oder Kuscheldecken im Handumdrehen und sind trotzdem schnell griffbereit.
Besonders praktisch sind Möbel, die mehrere Funktionen miteinander verbinden. Ein Hocker mit Stauraum kann beispielsweise gleichzeitig als zusätzliche Sitzgelegenheit und Aufbewahrungsmöglichkeit dienen. So lässt sich Ordnung schaffen, ohne dass zusätzliche Schränke oder Regale den Raum füllen.
2. Geschlossene Schränke schaffen ein ruhigeres Gesamtbild
Offene Regale können schön aussehen, bergen aber auch die Gefahr, schnell unruhig zu wirken. Bücher, Vasen, Körbe, Bilder und andere Gegenstände stehen dort permanent im Blickfeld und können – selbst wenn eigentlich alles seinen Platz hat – einen gewissen Eindruck von Unordnung erzeugen.
Geschlossene Fronten schaffen dagegen optische Ruhe. Dinge des täglichen Gebrauchs können einfach hinter Türen oder in Schubladen verschwinden. Wer auf offene Regale nicht verzichten möchte, kann beide Varianten kombinieren: Einige ausgewählte Stücke dürfen sichtbar bleiben, während alles andere hinter geschlossenen Fronten seinen Platz findet.
3. Weniger ist manchmal mehr
Deko macht ein Wohnzimmer persönlich und gemütlich. Zu viel davon kann allerdings schnell das Gegenteil bewirken. Wenn auf jeder freien Fläche Kerzen, Vasen, Figuren, Bilder und andere Accessoires stehen, wirkt der Raum schnell überladen.
Statt möglichst viele Lieblingsstücke gleichzeitig zu präsentieren, lohnt es sich, bewusst auszuwählen. Eine größere Vase, eine schöne Leuchte oder ein besonderes Bild kann häufig mehr Wirkung entfalten als viele kleine Gegenstände. Wer seine Dekoration regelmäßig austauscht, muss sich außerdem nicht von seinen Lieblingsstücken trennen und kann trotzdem für Abwechslung sorgen.
4. Freie Flächen bewusst einplanen
Ordnung bedeutet nicht, dass jede Oberfläche genutzt werden muss. Im Gegenteil: Gerade freie Flächen tragen dazu bei, dass ein Raum aufgeräumt und großzügig wirkt. Deshalb sollten Couchtisch, Sideboard und Regale nicht vollständig zugestellt werden.
Ein guter Ansatz ist, bewusst kleine „Leerstellen“ zu lassen. Auch zwischen Möbelstücken sollte ausreichend Platz bleiben, damit der Raum nicht zu voll wirkt. Besonders in kleinen Wohnzimmern kann das einen großen Unterschied machen. Weniger Möbel und mehr Bewegungsfläche lassen den Raum oft automatisch großzügiger erscheinen.
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5. Kabel möglichst unsichtbar verstauen
Kabel gehören zu den kleinen Dingen, die einen Raum schnell chaotisch wirken lassen können. Fernseher, Spielkonsolen, Lautsprecher und Ladestationen bringen schließlich oft eine ganze Sammlung an Kabeln mit sich.
Kabelkanäle, Kabelboxen oder Klettbänder helfen dabei, das Kabelgewirr zu bändigen. Auch eine feste Ladestation kann sinnvoll sein. Statt dass mehrere Ladekabel kreuz und quer auf Sideboard oder Boden liegen, bekommen Smartphone und Co. einen festen Platz. Das sorgt nicht nur für mehr Ordnung, sondern erleichtert auch den Alltag.
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6. Den Couchtisch nicht zur Ablage werden lassen
Der Couchtisch wird schnell zur Sammelstelle für alles Mögliche. Tassen, Zeitschriften, Fernbedienungen, Post und Snacks landen dort und bleiben häufig auch dort liegen. Deshalb lohnt sich eine einfache Regel. Auf dem Couchtisch bleiben nur wenige Dinge dauerhaft stehen. Eine kleine Schale, eine Vase oder ein Buch können als bewusste Deko dienen. Alles andere sollte nach der Nutzung wieder an seinen eigentlichen Platz zurückkehren. Wer regelmäßig eine freie Tischfläche schafft, bekommt sofort das Gefühl eines aufgeräumten Wohnzimmers.