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Vorteile, Trends, Materialien

Wie findet man das richtige Kopfteil fürs Bett?

Bett mit Kopfteil
Ein Kopfteil am Bett kann das gesamte Interieur im Schlafzimmer aufwertenFoto: iStock / KatarzynaBialasiewicz

Im Schlafzimmer kommen wir zur Ruhe und können uns entspannen. Damit das auch wirklich klappt, kommt es auch auf die richtige Einrichtung an. Im Fokus steht das Bett – und vor allem das Kopfteil des Bettes. Denn das wertet die Schlafoase im Handumdrehen auf.

Das Bett kann mit schönen Kissen und stilvoller Bettwäsche zum echten Hingucker im Schlafzimmer werden – fast noch wichtiger ist aber das Kopfteil, auch Kopfstück oder Kopfende genannt. Es liegt absolut im Trend und lässt sich mittlerweile in vielen Einrichtungshäusern oder Interior-Läden separat kaufen. Dabei besteht es aus den unterschiedlichsten Materialien – und mit etwas Geschick kann man es sogar selbst bauen. Wie das geht, worauf es generell bei einem Kopfteil für das Bett ankommt und was die Vorteile sind, hat myHOMEBOOK für Sie zusammengefasst.

Die Vorteile eines Kopfteils

Ein Kopfteil am Bett ist nicht nur stylisch, sondern auch praktisch. Handelt es sich um ein gepolstertes Kopfteil, dann kann man es zum Anlehnen benutzen. Etwa, wenn man noch ein Buch im Bett liest oder sich einen Film anschaut. Dabei ist es egal, ob es sich um ein großzügiges Kopfteil oder eine schmale Variante handelt.

Das Kopfende kann aber nicht nur gemütlich, sondern auch platzsparend sein. Es gibt inzwischen Ausführungen mit integrierten Regalen und Ablagefächern. Besonders in kleinen Schlafzimmern kann so im Zweifel auf den klassischen Nachttisch verzichtet werden.

Bett Kopfteil Holz
Ein Kopfteil am Bett kann auch praktisch sein. Es dient als Ersatz für den NachtschrankFoto: iStock / solidmaks

Materialien und angesagte Designs

Egal, ob man ein Kopfteil nachträglich kauft oder es selbst bastelt – es gibt viele verschiedene Varianten. Viele sind gepolstert und mit Stoff überzogen. Besonders angesagt sind Kopfteile aus Samt. Dabei wird meist auf kräftige Farbtöne gesetzt wie etwa ein beruhigendes Waldgrün oder ein dunkles Blau. Aber auch zarte Rosé-Töne sind gefragt.

Gepolsterte Kopfteile sind zudem häufig gesteppt. Auch da gibt es unterschiedliche Muster und Möglichkeiten. Häufig ist der Stoff im Karomuster gesteppt – aber auch Längsstreifen sind angesagt.

Kopfteil Bett Holz
Dieses Beispiel zeigt, dass Kopfteile nicht immer quadratisch sein müssenFoto: iStock / KatarzynaBialasiewicz

Neben den gepolsterten Varianten gibt es auch noch viele andere Materialien, die sich für ein Kopfteil am Bett eignen. Angesagt sind auch Bambus, Rattangeflecht oder geschnitztes Holz. Außerdem sieht man immer häufiger Kopfteile, die lediglich eine Deko-Funktion haben und wie Wand-Teppiche aussehen. Dabei ist besonders die Makramee-Technik angesagt.

Kopfteile sind übrigens nicht immer nur rechteckig passend zum Bett. Egal aus welchem Material sie bestehen, gibt es sie in den unterschiedlichsten Formen. Besonders beliebt sind Bogenformen, die wie aufgeklappte Fächer aussehen. Auch verspielte Varianten etwa in Form einer Muschel mit geschwungene Absteppungen sind häufig zu finden.

Kopfteil Bett rund
Kopfteile am Bett sind heutzutage oftmals abgerundetFoto: iStock / Lilas Gh

Kopfteil nachträglich anbringen

Wer sich für ein Bett ohne Kopfteil entschiedet oder etwa ein Palettenbett hat, muss das nicht bereuen, denn Kopfteile lassen sich auch einfach nachrüsten. Zunächst sollte man sich aber überlegen, welche Funktionen das Kopfteil haben sollte und ob die Vorstellungen auch ins eigene Schlafzimmer passen. Zunächst geht es dabei um die Größe. Soll das Kopfende genauso breit sein wie das Bett oder lieber noch breiter? Außerdem sollte man wissen, ob das Kopfteil eher stilvolle oder auch praktische Zwecke erfüllen soll.

Kopfteil Bett Polster
Ein Kopfteil kann auch über das Ende des Bettes hinausragenFoto: iStock / ismagilov

Entscheidet man sich anschließend dafür, ein fertiges Kopfteil zu kaufen, sollte man vorab prüfen, ob das Kopfteil an der Wand oder am Bett angebracht wird. Manche Betten, die kein Rückenteil haben, verfügen dennoch über Schraubstellen, an denen man nachträglich das Kopfteil anbringen kann. Manche Kopfteile haben zudem bereits Füße – dann muss das Teil nur an die Wand gestellt und das Bett herangeschoben werden – fertig.

Kopfteil selbst bauen

Wer DIY-Fan ist, kann sein Kopfteil natürlich auch selber bauen. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten – hier einige Beispiele:

  • Alte Türen: Wenn Türen nicht mehr benötigt werden, aber viel zu schade zum Entsorgen sind, dann kann man sie auch wunderbar als Kopfteil einsetzen. Im besten Fall handelt es sich um Flügeltüren – mit einem besonderen Muster oder aus Holz.
  • Alte Fensterrahmen und Fensterläden: Auch alte Fensterrahmen oder -läden eignen sich dekorativ als Kopfteil. Vor allem weiße, alte Rahmen mit Fenstersprossen sind dekorativ – bei Fensterläden macht sich Farbe besonders gut.
  • Seil oder Schnüre: Hat man einen passenden Rahmen oder baut diesen aus Stangen, kann man daran dann etwa eine Baumwollkordel, ein Juteseil oder bunte Schnüre befestigen. Je nachdem, welches Muster man kreiert, passt es ins normale Schlafzimmer oder macht sich mit bunten Farben auch gut im Kinderzimmer.
  • Sperrholzplatten: Legt man die Platten in einem Flechtmuster, dann hat man ein ganz besonderes selbst gemachtes Kopfteil. Bei der Wahl der Platten kommt es ganz auf den individuellen Geschmack an.
  • Bunte Stoffe: Wer gerne ein Kopfteil aus Stoff haben möchte, es aber nicht gepolstert braucht, der kann auch einfach einen Rahmen mit einem Stoff überziehen. Einfach den Lieblings-Stoff aussuchen und auf den Rahmen spannen – fertig.
  • Stuck: Fans von Stuck können damit auch ihr Kopfteil verschönern. Besonders gut eignen sich dabei Stuckleisten, die man dann auf einer passenden Platte befestigt. Am Ende kann man dann alles noch mit Farbe streichen.
  • Schwimmnudeln: Poolnudeln halten uns nicht nur an der Wasseroberfläche – sie können auch zum stylishen Accessoire im Schlafzimmer werden. Überzieht man sie mit Stoff, kann man sie wunderbar als großen Bogen hinter dem Bett anbringen. In kürzere Teile zerschnitten, kann man sie auch im Hochformat anordnen.  
  • Makramee: Die Knüpftechnik Makramee liegt voll im Trend. Besonders beliebt sind kleine Wanddeko-Teile. Aber auch große Vorhänge können so geknüpft werden und eignen sich daher auch für das Kopfende.
  • Paletten: Auch eine einfache Palette kann zum Hingucker werden. Einfach ein bisschen Deko und eine Lichterkette daran gehangen und schon hat man ein schönes Kopfteil.
  • Kissen: Kissen hat man sowieso schon im Bett – warum dann nicht auch an der Wand? Besonders gut eignen sich flache Polster etwa von Gartenmöbeln – diese haben zudem meist noch eine schöne Steppung und Schlaufen zum Befestigen.
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