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Eckregal, Stufenregal, Wandregal

7 Regal-Modelle und wann sich welches eignet

Regal-Modelle für jeden Raum
Bei wenig Stellfläche empfehlen sich Regale über EckFoto: iStock/KatarzynaBialasiewicz

Heutzutage ist ein Regal längst nicht mehr nur ein Aufbewahrungsmöbel. Dank einer enormen Bandbreite an Modellen ist es zum echten Style-Allrounder beim Einrichten avanciert. Sieben verschiedene Regale und deren Besonderheiten in der Übersicht.

Mit dem Hang zur Ordnung rücken auch Stauraummöbel (wieder) mehr in den Fokus. Insbesondere das Regal kann sich über eine angestiegene Nachfrage freuen. Kein Wunder, ist es doch ein echtes Multitalent. Viele verschiedene Ausführungen öffnen dem Regal die Tore in jedes Zimmer. Neben Klassikern wie einem Wand- oder Hochregal gibt es jede Menge neue Kreationen. Die vielen Modelle eines Regals gibt es vorgefertigt, in spezieller Anfertigung vom Tischler oder selbst gebaut als DIY-Projekt.

7 praktische Regal-Modelle

Das Wandregal

Das Wandregal kennt man als ein schlichtes Board, das eine Handvoll Bücher und Dekoration mühelos trägt. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Modifikationen vorgenommen, die bemerkenswerte Modelle auf den Markt gespült haben. Als schlichte, breite Wandleiste hat sich das Wandregal als äußerst praktisch zum Aufstellen von Bildern, kleinen Pflanzen und Dekoartikeln erwiesen. Ausgesprochen originell sind Modelle, bei denen vor allem der Style-Faktor im Vordergrund steht und das Regal einem Dreieck oder einem Kreis nachempfunden ist.

Geht es um Quantität, bieten insbesondere Wandregale, die über mehrere Böden verfügen, Platz für ein großes Sammelsurium an Büchern und Dekoartikeln. Natürlich lässt sich dieser Effekt auch mit losen Boards kreieren – hierbei ist man sogar noch freier in der finalen Gestaltung. Bei mehreren kleinen Wandregalen kann auch die Art der Komposition sehr spannend sein wie zum Beispiel eine Anordnung innerhalb eines gedanklichen rechteckigen Rahmens. Raffiniert wird ein Wandregal vor allem auch dann, wenn es sich durch ungewöhnliche Halterungen, Materialkombinationen oder Designs auszeichnet.

Das Eckregal

In letzter Zeit findet das „Füllen“ von Ecken beim Einrichten immer mehr Anklang. Neben großen Pflanzen oder Stehleuchten finden sich häufig ausgefallene Eckregale wider. Warum auch nicht, der Markt gibt außergewöhnliche Modelle her. Der Vorteil dieser Regal-Modelle ist, dass sie zwei angrenzende Wandflächen harmonisch miteinander verbinden und so für einen soften Übergang im Raum sorgen. Das Eckregal gibt es als hängende, aber auch als stehende Variante, es kann durchaus auch selbst angefertigt werden. Einfach mehrere Boards im Wechsel beziehungsweise einem Rhythmus der Wahl an den beiden Wänden anbringen und schon hat man sein eigenes Eckregal geschaffen.

Das Regal als Raumtrenner

Fungiert ein Regal als Raumtrenner, handelt es sich um ein frei stehendes Regal. Meist steht es im 90‑Grad-Winkel mit der kurzen Seite zur Wand oder aber gänzlich frei im Raum. In jedem Fall braucht ein solches Regal einen guten, stabilen Stand und sollte entsprechend mindestens zu Dreiviertel gefüllt sein. Für eine ideale Gewichtsverteilung sorgen schwere Bücher und Gegenstände in den unteren Regalreihen. In der oberen Hälfte des Regals darf es hingegen etwas luftiger zugehen, denn diese Ebenen liegen meist auf Augenhöhe und so bleibt stets eine Sicht in den anderen Bereich des Raumes gegeben.

Das Hochregal

Aufgrund seiner besonderen Form und Größe hat sich das Hochregal bereits als festes Möbelstück in Bädern und Küchen etabliert. Genau diese beiden Räumlichkeiten fallen in ihrer Fläche meist sehr klein aus, da braucht es effiziente Stauraumlösungen und eine clevere Möbelauswahl. Genau das bietet ein Hochregal. Weil das Hochregal in seiner Konstruktion meist komplett offen gehalten ist und über verschiedene Ebenen verfügt, ist der schnelle Griff zum Hand- oder Badetuch für Groß und Klein problemlos möglich.

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Das Stufenregal

Ein Stufenregal ist in vielerlei Hinsicht äußerst praktisch. Dank seines treppenförmigen Aufbaus und des diagonalen Kantenverlaufs passen diese eher ungewöhnliche Regal-Modelle ideal unter eine Treppe oder Dachschräge. Auch als Raumteiler eignet sich das Stufenregal optimal, denn die allmählich flacher werdende Form führt zu einer sanften Trennung der Bereiche. Noch dazu lassen sich auf den einzelnen Stufen Pflanzen sowie Dekoartikel platzieren, aber auch eine praktische Sitz- oder Spielfläche für Kinder kreieren.

Die Regalwand

Auch die Regalwand ist ein absoluter Klassiker in der Wohnraumgestaltung und für Bücherregale prädestiniert. Allerdings fällt das Möbel heutzutage deutlich weniger wuchtig in seiner Form und Größe aus. Mittlerweile wird kaum mehr die gesamte Fläche einer Wand ausschließlich mit dem Regal belegt. Denn bleibt genügend Abstand zu Decke und Wand, wirkt es deutlich weniger streng. Heutige Modelle dieser Regalform sind tendenziell eher filigran gebaut, wodurch die einzelnen Fächer(reihen) an Größe gewinnen und dennoch reichlich Platz zum Verstauen von Büchern, Dekoartikeln und Co. bieten.

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Das halboffene Regal

Das halboffene Regal ist eine Art moderner Kompromiss aus Regal und Schrank. Oder anders ausgedrückt: das richtige Regal-Modell, für all diejenigen, die gern einige Besitztümer hinter geschlossenen Türen aufbewahren wollen. Denn genau diesen Vorteil bringt die Regal-Schrank-Kombination mit sich. Meist besteht ein Drittel der Frontfläche aus Türen, den Rest bilden offene Fächer und Ablageflächen. Alles in allem fügt sich der unkonventionelle Look dieses Regals sehr ansprechend in moderne Interior Designs ein.