Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de
Baumarktpartner
von myHOMEBOOK

Umstellung in Österreich

Kommt der Ikea-Katalog bald nicht mehr per Post?

Kommen die Ikea-Kataloge bald nicht mehr per Post nach Hause?
Jedes Jahr gibt es einen neuen Ikea-Katalog, der bislang per Post an die Haushalte verschickt wurdeFoto: Getty Images

Österreichische Haushalte werden den Ikea-Katalog in Zukunft nicht mehr automatisch in ihren Briefkästen finden. Den Grund dafür liefert die Digitalisierung des Marketings. Könnte eine derartige Veränderung auch auf den deutschen Markt zukommen? myHOMEBOOK hat beim Möbelriesen nachgefragt.

Kunden aus Österreich bekommen den Ikea-Katalog von nun an nicht mehr automatisch per Post zugeschickt. Das berichtet der österreichische „Standard“. Stattdessen können sie ihn sich online anschauen. Wer die Variante aus Papier bevorzugt, kann sich den Katalog alternativ auch nach Hause bestellen oder aber in einer Filiale abholen.

Umstellung auf digitale Ikea-Kataloge auch in Deutschland?

myHOMEBOOK fragte nach, ob die Ikea-Kataloge auch in Deutschland nicht mehr per Post verschickt werden sollen. Isolde Debus-Spangenberg, Unternehmenssprecherin bei IKEA Deutschland, erklärte: „Viele Märkte testen neue Möglichkeiten, um die Inhalte des Ikea-Katalogs zu verbreiten. Zwar ist der gedruckte Katalog und seine aktive Verteilung in den meisten Ikea-Ländern noch üblich, wir probieren aber auch andere Modelle aus, wie zum Beispiel den Verzicht auf die Verteilung an alle Haushalte per Post. In fast allen Ländern gibt es aber den gedruckten Katalog – wenn nicht ins Haus geliefert, so doch im Einrichtungshaus zum Mitnehmen. In wenigen Ländern laufen aber auch Tests, gar keine gedruckten Exemplare mehr zu haben und ganz auf die digitale Version zu setzen. Auch in Deutschland testen wir regelmäßig kleinere Veränderungen in der Verteilweise und Menge, halten aber grundsätzlich am gedruckten Katalog fest!“

Auch interessant: Die 8 Tops und Flops im neuen Ikea-Katalog

Wie soll sich der deutsche Katalog verändern?

Über mögliche Veränderungen des deutschen Katalogs sprach myHOMEBOOK kürzlich in einem Interview mit Tanja Dolphin. Sie arbeitet bereits seit 20 Jahren bei dem Möbelhaus. Seit drei Jahren ist sie als Global Catalogue Managerin für die Ikea-Kataloge weltweit verantwortlich.

„Die Auflage geht zurück, wir arbeiten mit viel weniger Druckvolumen, was es uns ermöglicht, andere Techniken und anderes Papier auszuprobieren, was noch umweltfreundlicher ist. Die Tests sehen so weit sehr gut aus, die Umstellung braucht aber seine Zeit.“

Aber wie steht es um den Versand der Ikea-Kataloge per Post? Auch der deutsche Markt arbeite vermehrt digital und bringe den Katalog-Inhalt durch andere Medien an den Kunden. „Aber der gedruckte Katalog wird auch weiterhin bestehen“, betonte Dolphin.