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Bedarf an Küchengeräten während Corona gestiegen

Bedarf an Küchengeräten während Corona gestiegen
Der Verkauf von Küchengeräten ist während der Coronakrise stark gestiegenFoto: Getty Images

Alles konzentriert sich in diesem Jahr auf das eigene Heim. Das beschert vor allem dem Küchengerätemarkt ein sattes Plus.

Der Verkauf von Küchengeräten ist während Corona stark gestiegen. Manche Bereiche verzeichneten vor allem im Mai und Juni ein starkes Plus, teilte das Marktforschungsinstitut GfK auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Küchengeräte-Markt wegen Corona um 18,4 Prozent gestiegen

Demnach sei der Markt für Küchengeräte im ersten Halbjahr 2020, also zur Zeit der ersten Corona-Welle, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18,4 Prozent gestiegen. „Das hängt natürlich damit zusammen, dass es während des ersten Lockdowns und kurz danach eine starke In-Home-Orientierung bei den Konsumenten gab“, so eine Sprecherin der GfK.

Auch der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sieht den derzeitigen Markt positiv. Es werde ein Umsatzplus für das Gesamtjahr 2020 bei Elektro-Haushalt-Kleingeräten von 10 bis 12 Prozent erwartet.

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Begehrte Geräte in der Winterzeit

In der Winterzeit, während der zweiten Corona-Welle, rechne man zudem mit einem verstärkten Verkauf von Jahreszeit-typischen Küchengeräten wie Raclette- und Fonduegeräten. Traditionell würden diese am stärksten im Dezember und November verkauft, so die GfK. „Aber auch diese Kategorien wurden im ersten Halbjahr häufiger gekauft als im Vorjahr.“

Das Mietportal Erento verzeichnete zudem schon Ende Oktober erhöhte Leihzahlen bei Gastronomiegeräten wie Raclette und Fondue. Vom 20. Dezember bis Neujahr ergab eine Zählung im vergangenen Jahr, dass rund 1390 Geräte zur Miete standen. Dieses Jahr seien für den gleichen Zeitraum über 2500 gebucht. „Ein Anstieg, den wir zuvor nie verzeichnet haben“, teilte das Portal mit.