9. Mai 2026, 12:54 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Geranien gelten als Inbegriff üppiger Balkonkästen – doch ihr Potenzial endet nicht an der Brüstung. Wer genauer hinsieht, entdeckt eine überraschend vielseitige Schnittblume, die auch in der Vase eine gute Figur macht. Mit den richtigen Handgriffen halten sich die farbenfrohen Blüten mehrere Tage frisch und lassen sich kreativ kombinieren.
Welche Geranien sich für die Vase eignen
Nicht nur draußen, auch im Innenraum machen Geranien eine gute Figur. Nahezu alle Sorten lassen sich schneiden und als Strauß arrangieren. Besonders empfehlenswert sind laut der Geranienzüchter-Initiative Pelargonium for Europe (PfE) stehende Geranien, Edelgeranien, Duftgeranien sowie Schmetterlingsgeranien. Diese Varianten überzeugen durch stabile Stiele und dekorative Blüten.
Frisch geschnitten für längere Haltbarkeit
Damit die Blumen möglichst lange in der Vase halten, kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an: Idealerweise werden die Geranien direkt nach dem Gießen geschnitten. Danach sollten die Stiele erneut schräg angeschnitten und sofort in frisches Wasser gestellt werden. An einem kühlen Standort bleiben die Blüten laut PfE etwa drei bis fünf Tage ansehnlich.
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Kreative Kombinationen für sommerliche Sträuße
Geranien lassen sich vielseitig arrangieren. Besonders harmonisch wirken sie zusammen mit Wilder Möhre, Gräsern und Prachtkerze. Ebenso reizvoll ist eine Mischung mit Wilder Möhre, Trommelstöckchen, Ziergräsern, Nelkenwurz und Prachtkerze.
Wer einen Strauß im Stil einer bunten Sommerwiese gestalten möchte, kann Geranien mit Braunem Storchschnabel, Wiesen-Storchschnabel, Gräsern, Schlangen-Knöterich, Purpur-Königskerze, Sumpf-Schwertlilie, Wald-Vergissmeinnicht und Akelei kombinieren.
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Geranien erst nach den Eisheiligen dauerhaft ins Freie
Für den Balkon gilt: Geranien sollten erst ab Mai dauerhaft draußen stehen – idealerweise nach den Eisheiligen Mitte Mai. Zwar können sie an warmen Tagen bereits zuvor stundenweise ins Freie, doch erst danach sind die Temperaturen in der Regel stabil genug. Diese schrittweise Gewöhnung hilft den Pflanzen, sich an Sonne und Wind anzupassen.