Gurken sind anspruchsvolle Starkzehrer, die für ein gesundes Wachstum und die Ausbildung großer, aromatischer Früchte viel Sonnenlicht, ausreichend Wasser und eine ausgewogene Nährstoffversorgung benötigen. Damit sie optimal mit wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Magnesium und Stickstoff versorgt werden, sollten sie regelmäßig gedüngt werden. Neben bewährten Hausmitteln wie Brennnesseljauche kann dafür sogar ein alltägliches Getränk aus dem Kühlschrank genutzt werden: Milch eignet sich ebenfalls als natürlicher Dünger für Gurken im Garten.
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Für ihr Wachstum benötigen Gurken eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen. Um nur einige zu nennen: Für die Zellwandbildung, kräftige Wurzeln und entsprechend mehr Stabilität ist Kalzium wichtig. Wasser ist für Gurken unerlässlich. Um den eigenen Wasserhaushalt zu regulieren, benötigen sie Kalium. Für die Fotosynthese ist wiederum Magnesium entscheidend. Ein nährstoffreicher Boden ist eine gute Grundlage, um den Nährstoffbedarf gerecht zu werden, reicht aber nicht aus. Gärtner sollten zusätzlich düngen.
Milch eignet sich als Dünger für Gurken besonders gut. Das Getränk enthält nämlich die eben genannten Nährstoffe und noch viele weitere, die Gurken benötigen. Dazu zählen etwa Phosphor und Vitamin D. Das bestätigt auch Sebastian Mühlemann von der Baumschule Bauer auf myHOMEBOOK-Anfrage. Er weist jedoch darauf hin, dass man Gurken nicht nur mit Milch düngen sollte. Es würde sich ausschließlich um einen „Ergänzungsdünger“ handeln.
Da es sich bei Gurken um Starkzehrer handelt, kommt man schnell auf die Idee, dass mehr Dünger auch mehr bringt. Das stimmt allerdings nicht. Wer Gurken mit den falschen Nährstoffen oder zu viel düngt, schadet ihnen sogar. Deswegen ist es wichtig, Milch als Düngemittel richtig zu dosieren und anzuwenden.
Die Milch sollte stets verdünnt angewandt werden. Auf einen Teil Milch kommen zehn Teile Wasser. Etwa alle zwei Wochen kann man den Milchdünger ergänzend zum regulären Düngemittel verwenden. Es ist ratsam, am Morgen zu düngen. Die verdünnte Milch gießt man direkt an die Wurzeln und vermeidet dabei den Kontakt mit den Blättern. Nun gilt es zu beobachten. Vertragen die Gurken das Düngemittel? Bildet sich Schimmel? Werden Schädlinge angezogen? Sollte sich ein Schadbild abzeichnen, gilt es, das Düngeverhalten anzupassen.
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