30. Juni 2025, 15:26 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Wer Gurken im Garten oder auf dem Balkon gepflanzt hat, kennt sicherlich die Problematik, dass kleine Gürkchen gelegentlich ohne ersichtlichen Grund einfach vertrocknen. myHOMEBOOK-Gartenexpertin Franka Kruse-Gering erklärt, woran es liegen kann.
Da hegt und pflegt man seine Gurken vom Samen bis zur kleinen Pflanze. Die ersten Gurken wachsen und schmecken großartig. Doch dann kommt die Zeit, in der scheinbar jede kleine Gurke noch im Entstehungsprozess von der Pflanze abgestoßen wird. Erst werden sie gelb und schließlich vertrocknen sie. Das kann mehrere Gründe haben.
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Darum werden Gurken an der Pflanze gelb und vertrocknen
Wenn Gurken an der Pflanze vertrocknen, ist das nicht sofort ein Grund zur Panik. Es muss nicht immer eine fiese Krankheit oder Schädlinge dahinterstecken. Manchmal sind es einfach kleine Pflegefehler. Bei meiner Gurkenpflanze entdeckte ich vor ein paar Wochen, dass sie die Blätter hängen lässt. Sie stand in der prallen Sonne, und das hat ihr nicht gefallen. Das rächt sich jetzt, denn alle bis zu dem Zeitpunkt angelegten Gürkchen werden nun abgeworfen.
Falsches Gießen kann Gurken vertrocknen lassen
An erster Stelle steht das falsche Gießen. Es kann zu wenig oder aber auch zu viel sein – egal, welchen Prozess man falsch gemacht hat. Die Gurke hat dadurch erheblichen Stress und wirft die kleinen Gurken ab, um Energie zu sparen, die sie benötigt, um das falsche Gießverhalten auszugleichen.
Im Schnitt benötigt eine Gurkenpflanze einen bis drei Liter am Tag. Es variiert je nach Gurkensorte. Auch die Außentemperaturen sind wichtig. An einem besonders heißen Tag sollte man der Gurke etwas mehr Wasser zugestehen.
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4 Gründe, warum Gurken ihre Blätter hängen lassen
Zu viele Früchte an der Pflanze
Wenn die Gurke wächst und gedeiht, ist das natürlich schön anzusehen. Aber zu viele kleine Gürkchen an einer Pflanze können dazu führen, dass manche von ihnen abgestoßen werden. Eine Gurkenpflanze hat nur ein bestimmtes Kontingent an Energie, die sie verwenden kann. Manche Gurken werden dann unterstützt und bekommen Wasser und Nährstoffe ausreichend zugeführt, und andere Gurken werden abgestoßen. Es kann helfen, die Gurke hin und wieder auszugeizen oder auch kleine Gurken zu entfernen, bevor sie vertrocknen.
Zu wenig Nährstoffe
Gurken zählen zu den Starkzehrern. Das bedeutet, dass sie einen hohen Nährstoffbedarf haben. Eine Unterstützung mit Dünger ist also unerlässlich. Die Regelmäßigkeit richtet sich nach dem jeweiligen Dünger und den Dosierungsangaben. Es gibt auch Hausmittel, mit denen man seine Gurken düngen kann, allerdings helfen diese immer nur vereinzelt, da sie nie den kompletten Bedarf abdecken können.