Selbst angebaute Gurken schmecken oft deutlich aromatischer als ihre Pendants aus dem Supermarkt, denen nicht selten nachgesagt wird, sie schmeckten vor allem nach knackigem Wasser. Damit die Pflanzen im Frühjahr und Sommer gesund wachsen und reichlich Früchte tragen, benötigen sie allerdings die richtige Pflege. Vor allem beim Gießen schleichen sich häufig Fehler ein, die Wachstum, Ertrag und die Gesundheit der Pflanzen beeinträchtigen können. Drei davon sollten Hobbygärtner unbedingt vermeiden.
Immer wieder wird man davor gewarnt, Pflanzen bei heißem Wetter auf keinen Fall zu kalt zu gießen. Die Pflanzen würden dann eine Art Kälteschock erleiden. In den meisten Fällen stimmt das nicht, heißt es auf der Website des Industrieverbands Agrar. Bei den Gurken sieht das aber anders aus. Sie sollen tatsächlich empfindlich auf zu kaltes Wasser reagieren – und dieser Fehler würde tatsächlich zu einer Art Kälteschock führen.
Stattdessen lieber lauwarmes Wasser oder in der Regentonne oder Gießkanne gesammeltes Wasser verwenden. Dann ist es umgebungswarm. Je nach Region sollte man auch darauf achten, kein Leitungswasser zu verwenden, da es häufig sehr kalkhaltig ist.
Damit die Gurkenpflanze gut wächst und viel Ertrag bringt, sollte man auch darauf achten, wo man sie gießt. Wichtig ist, nur den Wurzelbereich zu bewässern und nicht über die Blätter zu gießen. Das kann nämlich zu Pilzinfektionen führen. Durch die Feuchtigkeit wird etwa Grauschimmel gefördert. Auch Falscher Mehltau wird so begünstigt.
3. Fehler: Zu wenig wässern
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Beim Gießen von Gurken kann man auch den Fehler machen, dass man zu wenig bewässert. Gurken bestehen nahezu ausschließlich aus Wasser und benötigen entsprechend viel davon. Eine Faustformel lautet: Während der gesamten Anbauphase benötigt eine Gurkenpflanze zwölf Liter Wasser pro geerntete Gurke. Es ist also wichtig, sie ausreichend zu wässern, sonst kann auch bei diesem Pflegefehler Echter Mehltau entstehen.
„Egal, ob man Gurken auf dem Balkon oder im Garten in einem Beet anbaut: In jedem Fall sollte man den Pflanzen eine Rankhilfe zur Seite stellen. Sowohl Gitter als auch Stangen eignen sich hierfür. Warum ist das wichtig? Bei Salatgurken handelt es sich um Kletterpflanzen. Außerdem können die Früchte schneller verderben oder krank werden, wenn sie auf dem Boden liegen.“
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