17. Mai 2026, 13:08 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Ein romantischer Garten lebt von mehr als nur schönen Blumen. Es ist das Zusammenspiel aus Farben, Farben und Düften, das eine besondere Stimmung entstehen lässt. Zarte Blüten, üppige Ranken und luftige Strukturen verleihen Beeten eine fast märchenhafte Leichtigkeit und machen den Garten zu einem Ort, an dem man gerne verweilt.
Romantik im Garten ist kein fester Stil, sondern eine Frage der Wahrnehmung. Die einen setzen auf eine üppige Blütenpracht, andere auf zarte Farbpaletten und wieder andere auf eine duftende Oase. In jedem Fall benötigt man die richtigen Pflanzen, um dem Garten ein romantisches Flair zu verleihen. Grundsätzlich gilt, dass Gartenbeete besonders interessant wirken, wenn man niedrigwachsende mit hochwachsenden Pflanzen kombiniert.
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Kletterrose (Rosa wichuraiana)
Die Rose ist für viele der Inbegriff einer romantischen Pflanze. Immerhin steht sie für die Liebe. Für eine romantische Gartengestaltung sollte man jedoch nicht irgendeine Rose wählen. Einen einzigartigen Flair verbreiten Kletterrosen. Egal, ob Pergola, Hauswand oder Rosenbogen: Die Pflanze klettert an den unterschiedlichsten Dingen empor und sorgt dabei für einen romantischen Touch.
Hinsichtlich der Pflege sollte man auf einen durchlässigen und nährstoffreichen Boden achten. Ein sonniger, aber geschützter Standort ist für die Kletterpflanze ideal. Wird sie regelmäßig mit Wasser versorgt, kann man sich von Juni bis Oktober an der Blütenpracht ergötzen. Eine Auswahl besonders prächtiger Sorten:
- ‘Laguna‘: gefüllte pinkfarbene Blüten, starker fruchtiger Duft
- ‘Golden Gate‘: halbgefüllte gelbe Blüten, duftet nach Zitrone
- ‘Uetersener Klosterrose‘: gefüllte, reinweiße Blüten, intensiver, aber natürlicher Duft
Blauregen (Wisteria)
Durch die hängenden, blau-violetten Blütenstände hat Blauregen eine ganz besondere Anziehungskraft. Die Kletterpflanze ziert häufig Hausfassaden, kann jedoch auch an anderen Bereichen im Garten empor klettern. Hinzu kommt der einzigartige Duft der Blüten, der auch in der Herstellung von Parfüms einen Platz gefunden hat.
Um die romantisch wirkende Pflanze im eigenen Garten zu kultivieren, sollte man auf einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden sowie einen sonnigen Standort achten. Und natürlich sollte eine Mauer, ein Gartenschuppen, eine Pergola oder eine anderweitige Rankhilfe in der Nähe sein. Die Blütezeit ist im April.
Flammenblume (Phlox)
Teppich-Phlox bildet als Bodendecker ein farbenfrohes Blütenmeer am Boden. Ein echter Hingucker, insbesondere zwischen oder entlang von Gehwegen. Die Pflanze kann dabei blaue, rosafarbene oder weiße Blüten tragen. Eine Kombination aus den verschiedenen Blütenfarben kann besonders märchenhaft und romantisch wirken.
In der vollen Sonne stehend benötigt die Pflanze regelmäßig viel Wasser im Sommer. Im Schatten genügt es, die Pflanze etwa alle zwei bis drei Tage zu gießen. In jedem Fall ist ein luftiger und heller Standort wichtig. Zudem sollte der Boden durchlässig sein. Staunässe gilt es zu vermeiden.
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Schleierkraut (Gypsophila)
Nicht ohne Grund findet man inmitten dichter, roter Rosensträuche oft zartes Schleierkraut. Die Pflanze macht jedoch nicht nur im Blumenstrauß eine gute Figur, sondern sorgt auch im Gartenbeet oder auf dem Balkon für einen märchenhaften, zarten und romantischen Flair.
Die winterharte Pflanze benötigt dafür einen warmen und windgeschützten Standort. Der Boden sollte durchlässig und kalkhaltig sein. Schleierkraut sieht übrigens nicht nur einzigartig romantisch aus, sondern ist zudem noch ausgesprochen pflegeleicht. Lediglich in Trockenperioden muss es gelegentlich mit Wasser versorgt werden. Düngebeigaben sind gar nicht nötig.
Löwenmäulchen (Antirrhinum)
In Feenbüchern kann man die Abbildung von Löwenmäulchen bestimmt entdecken. Die Blütenkerzen sehen nämlich aus, als würden Feen in ihnen hausen. Hinzu kommen die leuchtenden Blütenfarben, die einen sonnigen und warmen Charme besitzen. Bis zu einem Meter hoch können die romantisch anmutenden Pflanzen wachsen.
Um diese Höhe zu erreichen, benötigt es die richtige Pflege. Wichtig sind ein lockerer, nährstoffreicher Boden, ein sonniger bis halbschattiger Standort, regelmäßiges Gießen im Sommer sowie alle vierzehn Tage eine Düngung.