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5 Pflanzen, die im Winter mit wenig Licht auskommen

Manche Pflanzen kommen im Winter sehr gut mit wenig Licht aus
Manche Pflanzen kommen im Winter sehr gut mit wenig Licht aus Foto: Getty Images
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

25. November 2025, 5:37 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

In der Regel benötigen Pflanzen zum Wachsen Licht. Doch es gibt auch Pflanzen, die es gar nicht mögen, wenn man ihnen eine Pflanzenlampe über den Kopf setzt. myHOMEBOOK-Gartenexpertin Franka Kruse-Gering stellt fünf Pflanzen vor, die im Winter lieber weniger Licht haben.

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Warum manche Pflanzen im Winter Licht brauchen – und andere kaum

Im Winter verändert sich das Verhältnis von Licht und Temperatur deutlich: Die Tage werden kürzer, die Sonne steht tiefer, und das natürliche Wachstum vieler Pflanzen verlangsamt sich. Sonnenliebende Arten – etwa mediterrane Kräuter oder Blühpflanzen – sind auf intensive Lichtenergie angewiesen, um Photosynthese zu betreiben und neue Blätter oder Blüten zu bilden. Wenn ihnen im Winter Licht fehlt, stellen sie ihr Wachstum weitgehend ein oder verlieren Blätter, weil sie mehr Energie verbrauchen würden, als sie gewinnen können.

Schattenpflanzen hingegen haben sich an schwache Lichtverhältnisse angepasst. Ihre Blätter enthalten mehr Chlorophyll und können selbst aus diffusem oder indirektem Licht noch ausreichend Energie ziehen. Zudem legen viele von ihnen in der kalten Jahreszeit eine Ruhephase ein, in der sie kaum wachsen und deshalb auch weniger Licht benötigen. Diese Fähigkeit macht sie zu idealen Begleitern für dunkle Wintermonate – sie bleiben grün, auch wenn draußen kaum Sonne scheint.

Diese Pflanzen benötigen im Winter wenig Licht

Auch wenn die Sonne im Winter nur selten vorbeischaut, gibt es einige Pflanzen, die mit wenig Licht wunderbar zurechtkommen. Die folgende Auswahl zeigt fünf beliebte Arten, die selbst in dunklen Ecken gesund und grün bleiben.

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1. Bogenhanf

Der Bogenhanf (Sansevieria) ist der Inbegriff einer pflegeleichten Pflanze. Er speichert Wasser in seinen dicken, aufrecht wachsenden Blättern und benötigt nur minimale Pflege. Selbst in dunklen Ecken gedeiht er erstaunlich gut. Man sollte ihn nur sparsam gießen – zu viel Feuchtigkeit führt schnell zu Wurzelfäule. Der Bogenhanf bevorzugt zwar einen hellen Standort, kommt mit Dunkelheit im Winter aber auch wunderbar für ein paar Wochen zurecht.

2. Glücksfeder

Die Glücksfeder (Zamioculcas) macht ihrem Namen alle Ehre: Sie verzeiht fast alles – von Trockenheit bis zu Lichtmangel. Ihre glänzenden, dunkelgrünen Blätter speichern Feuchtigkeit und Energie, wodurch sie auch in der dunklen Jahreszeit stabil bleibt. Selbst in Räumen mit Nordfenstern oder weit entfernt von Tageslichtquellen fühlt sie sich wohl. Ihr Wachstum ist im Winter langsamer, aber sie bleibt dekorativ und vital. Wichtig ist, sie nicht zu oft zu gießen – einmal im Monat reicht meist aus. Zu viel Wasser ist die einzige Gefahr für diese fast unverwüstliche Pflanze.

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3. Schusterpalme

Die Schusterpalme (Aspidistra) ist eine elegante, traditionsreiche Pflanze, die schon in viktorianischen Salons beliebt war – damals wie heute wegen ihrer erstaunlichen Anspruchslosigkeit. Sie liebt Schatten und verträgt auch Zimmerecken, in die kaum Licht fällt. Ihre langen, tiefgrünen Blätter wachsen langsam, aber zuverlässig. Selbst Temperaturunterschiede und unregelmäßiges Gießen steckt sie gelassen weg. Sie ist damit die ideale Pflanze für alle, die zwar Grün im Raum möchten, sich aber nicht täglich um die Pflege kümmern wollen. Nur Zugluft mag sie nicht – sonst ist sie beinahe unverwüstlich.

4. Kolbenfaden

Der Kolbenfaden (Aglaonema) bringt Farbe in dunkle Räume. Seine Blätter schimmern in unterschiedlichen Grüntönen, oft mit silbrigen oder rötlichen Mustern. Ursprünglich stammt er aus den schattigen Böden tropischer Wälder – dort, wo kaum Sonnenstrahlen den Boden erreichen. Genau deshalb gedeiht er auch im Winter an lichtarmen Standorten wunderbar. Wichtig ist, dass er gleichmäßig feucht gehalten wird, ohne dass Wasser im Topf stehen bleibt. Die Aglaonema liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit, weshalb sie sich in Badezimmern oder Küchen besonders wohlfühlt.

5. Einblatt

Das Einblatt (Spathiphyllum) ist nicht nur eine elegante Erscheinung, sondern auch ein stiller Luftreiniger. Mit seinen glänzenden, dunkelgrünen Blättern und den weißen, segelartigen Blüten wirkt es edel und frisch – selbst in Räumen mit wenig Tageslicht. Im Winter reduziert das Einblatt sein Wachstum, bleibt aber lebendig und dekorativ. Es bevorzugt gleichmäßig feuchte Erde, ohne Staunässe, und reagiert positiv auf gelegentliches Besprühen der Blätter. Besonders schön: Auch in der dunklen Jahreszeit kann das Einblatt vereinzelt Blüten hervorbringen, wenn die Bedingungen stimmen.

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