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Bauen und Wohnen

Was man beim Einbau von neuen Kellerfenstern unbedingt beachten sollte 

Neue Fenster im Keller können die Immobilie aufwertenFoto: Getty Images

Viele Hauseigentümer haben das verborgene Potenzial eines Kellers bereits entdeckt und einige wertvolle Nutzungsmöglichkeiten für sich erschlossen. Kellerfenster spielen dabei eine wichtige Rolle.

Ob Home-Office oder Yogaraum, ein gut ausgebauter Keller birgt viele Möglichkeiten. Natürlich sollte ein Kellerraum auch mit einer ausreichenden natürlichen Lichtquelle ausgestattet sein, die zudem für eine gute Belüftung sorgt. Deswegen sollte man bei der Auswahl von Kellerfenstern genauer hinsehen. Denn geeignete Kellerfenster können einen dunklen Keller in eine freundliche Wohnoase verwandeln.

Kellerfenster im Überblick

Manchmal sieht man sie noch: alte Kellerfenstergitter aus Stahllochblech, die so wenig Licht wie möglich ins Rauminnere einfließen lassen und nur für eine ungenügende Belüftung sorgen. Der Kellerraum wirkt dadurch düster, ist feucht und unbewohnbar. Zum Glück hat sich mittlerweile schon einiges in diesem Segment getan. Kellerfenster gibt es nämlich in den verschiedensten Variationen und Größen. Soweit es die Fenstertechnik zulässt, können Sie mit einem neuen Fenstereinbau fast jede Einbausituation problemlos meistern.

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Welches Material eignet sich für den Keller?

Kellerfenster aus Kunststoff sind die am häufigst gekauften Fenster für den Keller. Sie sind stabil, feuchtigkeitsbeständig und kostengünstig. Zudem überzeugen Kunststofffenster durch Ihre gute Wärmedämmung.

Da Kellerfenster viel Feuchtigkeit abfangen müssen, weil sie oft unter der Geländeoberkante eingebaut werden, sollte der Bereich um das Fenster herum ausreichend gegen Stauwasser und Niederschlagswasser abgesichert werden. Da man im Keller nicht immer vor Hochwasser geschützt ist, können wasserdichte Kunststofffenster unterstützend wirken.

Kellerfenster zum Drehen und Kippen

Die Öffnungsmöglichkeiten von Fenstern halten sich in Grenzen. In den meisten Fällen entscheidet man sich entweder für ein Fenster mit Dreh- oder Kippoption. Vorteilhafter ist eine Kombivariante, die das Drehen und Kippen erlaubt. Leider ist bei fast allen Fensterarten kein 100-prozentiger Einbruchschutz gegeben. Denn ein Fenster lässt sich leider leicht aufhebeln. Achten Sie bei Kellerfenstern auf eine zusätzliche Schutzoption und stellen Sie sicher, dass die Fenster in der Nacht und wenn man nicht zu Hause ist, geschlossen sind. Abschließbare Fenstergriffe sind oft die bessere Möglichkeit, vor Einbruch zu schützen.

Kellerfenster mit Lichtschacht

Wenn es die Einbausituation erlaubt, wäre ein Kellerfenster mit Lichtschacht die beste Option. Denn so schlägt man zwei Fliegen mit einer Klatsche: Man sorgt für ausreichend Tageslicht durch die größere Abstandsfläche zum Haus und schafft zugleich Möglichkeiten für eine Bepflanzung auf Natursteinbasis. Das schafft eine freundliche und helle Wohnatmosphäre im Keller.

Neue Kellerfenster tragen zu besserer Energieeffizenz bei

Da neue Kellerfenster mit modernster Technik ausgestattet sind, tragen diese auch zu einer besseren Energieeffizienz im Haus bei. Sie müssen ja schließlich den hohen Energie- und Qualitätsstandards gerecht werden. Bei Neubauten gelten bereits die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes.

Sicherheitsglas schützt doppelt

Kellerfenster sollten natürlich doppelt vor Einbrechern schützen. Denn das Kellerfenster hat für die Einbrecher einen besonderen Reiz. Es ist leichter zugänglich. Eine Sicherheitsverglasung sollte daher zwingend in Betracht gezogen werden. Bei einem Verbundsicherheitsglas ist man auf jeden Fall buchstäblich doppelt vor Einbruch geschützt. Denn es besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die mit einer elastischen und reißfesten Folie verbunden werden. Sicherheitsglas ist in jeder Hinsicht kostspieliger, aber sicherer. Bei einem Einbruch bleiben die Glassplitter an der Folie hängen und vermeiden ein Durchgreifen oder ein Öffnen, um das Fenster zu entriegeln.

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Kellerfenster nachträglich einbauen oder vergrößern lassen

Sollte Ihr Keller mit zu wenigen Fenstern ausgestattet sein, ist es ratsam, zuerst einen Statiker zu beauftragen. Denn dieser kann überprüfen, ob die Fenster nachträglich an gewünschter Stelle eingebaut werden können. Sollten die Fensteröffnungen zu klein sein und Sie wünschen sich größere Fenster, wäre der Statiker auch der optimale Ansprechpartner für Sie. Es ist auch empfehlenswert, sich vorher beim städtischen Bauamt wegen etwaigen Auflagen zu informieren. Der Einbau sollte vorsorglich von einem Fachmann getätigt werde. Nur so können Sie sicher sein, dass die Fenster richtig eingebaut werden.

Passen die Fensteröffnungen und Sie wünschen sich nur einen Fensteraustausch, können Sie zwar Kosten sparen, sollten jedoch auch im Auge behalten, dass sich gute Qualität auszahlt. Vor allem beim Fensterbau ist es wichtig, in hochwertigere Qualität zu investieren. Denn ein hochwertiger Zustand sorgt auch für ein besseres Komfortniveau in den Innenräumen. Mit einwandfreien Fenstern kann man zudem erheblich Heiz- und Kühlkosten senken.

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Kellerfenster selbst einbauen ratsam?

Da beim Fenstereinbau einiges schief gehen kann, ist es ratsam, die Arbeit einem Fachmann zu überlassen. Denn bereits beim Einsetzen und Montieren der Fenster in die Maueröffnung sollte akkurat gearbeitet werden. Das Fenster muss richtig ausgerichtet werden und die Abstände zwischen Rahmen, Mauerwerk und Fensterbank müssen passen und identisch sein. Die senkrechte und waagrechte Lage des Fensters muss zudem genaustens überprüft werden. Kleine Fehler könnten schon bald zu Funktionsstörungen und Undichtheit führen. Da dieses verhindert werden kann, sollte man bei der Montage der Fenster nicht sparen. Sie werden sehen, es zahlt sich aus.

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