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Die richtige Reihenfolge

Welche Vorteile ein durchdachter Renovierungsplan bietet

Eine Wohnungsrenovierung sollte gut geplant werdenFoto: Getty Images

Sollten Sie eine größere Renovierung planen, die mehrere Räume, vielleicht sogar die ganze Wohnung umfasst, ist es ratsam, zunächst einen Renovierungsplan zu erstellen. Worauf es dabei ankommt, erklärt Interior-Expertin und myHOMEBOOK-Autorin Daniela Cerciello.

Die Dielen sehen nicht mehr ansehnlich aus und die Wände gehören auch mal wieder gestrichen? Die ganze Wohnung ist mittlerweile in die Jahre gekommen und bräuchte schon lange mal ein Update? Kein Problem! Aber womit fängt man am besten an? Sollte man erst die Böden bearbeiten oder vielleicht doch Zimmer für Zimmer vorgehen? Wir haben für Sie einen Renovierungsplan erstellt, der Klarheit in das Chaos bringt.

Wenn sollte man die Renovierung selbst in die Hand nehmen?

Zunächst sollte man klären, ob die Renovierung nur kosmetischer Natur ist oder doch etwas umfänglicher wird. Das hängt wahrscheinlich von mehreren Faktoren ab. Gehört einem die Wohnung, stellt sich natürlich schon die Frage nach einer Komplettsanierung. Meistens ist das sinnvoll, wenn die Immobilie gerade gekauft wurde. Ist man jedoch nur Mieter der Wohnung, ist eine Vollsanierung eher hinfällig. Dann beschränkt man sich eher auf oberflächige Schönheitsreparaturen.

Nichtsdestotrotz ist das nicht weniger Aufwand. Eine gute Planung ist deswegen das A und O. Wenn man für die Wohnungsrenovierung Fachleute beauftragt, umso besser, aber nicht jeder engagiert dafür Profis. Die finanziellen Mittel spielen dabei natürlich eine große Rolle. Andere möchten die Wohnungsrenovierung auch gerne selbst in die Hand nehmen.

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Ein Renovierungsplan kann helfen

Ein Renovierungsplan hört sich leicht umsetzbar an, sieht in der Realität aber schnell etwas anders aus. Schafft man die Renovierung zeitlich überhaupt, und ist das Unterfangen vielleicht nicht doch zu anstrengend? Kann man unterdessen noch in der Wohnung wohnen? Viele berechtigte Fragen steigen einem dabei in den Kopf. Am besten bewahrt man dabei einen kühlen Kopf und geht schrittweise bei der Wohnungsrenovierung vor. Ein Renovierungsplan ist daher sinnvoll, um Struktur in das Vorhaben zu bringen.

Um die Wohnungsrenovierung so effizient wie nur möglich zu gestalten, ist ein kleiner Leitfaden eine sinnvolle Herangehensweise und erleichtert die Umgestaltung immens. Man sollte sich natürlich auch im Klaren sein, dass man neben der Wohnungsrenovierung in der Wohnung lebt. Deswegen sollte man die Umsetzung in mehr er Abschnitte unterteilen und nicht überall gleichzeitg beginnen.

Aber mit welchem Zimmer fängt man am besten an? Das ist meistens eine individuelle Entscheidung und hängt natürlich auch von verschiedenen Faktoren ab. Da ziemlich viel Schmutz bei einer Renovierung verursacht wird, sollte man Zimmer wie Bad und Küche ganz unten in der Renovierungsliste vermerken.

Bei der Renovierung werden Boden und Wände zuerst angepacktFoto: Getty Images

Mit der größten Baustelle in der Wohnung beginnen

Es liegt in unserer Natur, dass wir unschöne Dinge erst mal auf die Seite schieben. Das Aufschieben von Projekten kann aber sehr hinderlich bei einer Wohnungsrenovierung sein. Wenn man sich dem größten Projekt als Erstes widmet, hat man viele Vorteile. Man freut sich nicht nur, dass man das Projekt endlich in Angriff genommen hat, sondern hat dafür auch noch die notwendige Energie.

Eine Wohnungsrenovierung nimmt leider viel Zeit in Anspruch. Deswegen sollte man bei der Wohnungsrenovierung schrittweise vorgehen und mit den unschönen und mehr aufwendigen Dingen beginnen. Man sollte sich dabei auch genügend Ruhepausen gönnen und nicht übereilig bei der Renovierung vorgehen. Schließlich tut man sich ja etwas Gutes – und freut sich hinterher auf eine schöne Wohnung.

Wann sollte man doch einen Profi beauftragen?

Ist der Umbau etwas umfangreicher, ist die Hilfe von Spezialisten erforderlich. Aber auch da ist ein guter Renovierungsplan unabdingbar. Die bestellten Handwerker haben jedoch meist keine Zeit, sich darüber zu unterhalten. Sie kommen, verrichten ihre Arbeit und gehen danach wieder.

Vorzugsweise fängt man von innen nach außen an. Das heißt: Alle Arbeiten wie zum Beispiel Klempner- und Elektroarbeiten sollten zunächst verrichtet werden und danach die Schönheitsreparaturen wie Wände streichen oder Böden schleifen. Die Beauftragung von Fachleuten ist dabei vorteilhaft. Einerseits werden die Arbeiten professioneller abgeschlossen, andererseits spart man auch Zeit und Energie.

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Fazit

Egal, welche Vorgehensweise bei der Wohnungsrenovierung getroffen wurde, die richtige Reihenfolge ist dabei essenziell. Ansonsten kann man Gefahr laufen, dass die gut gemeinte Renovierung katastrophale Folgen haben kann. Gehen Sie lieber methodisch vor und verkalkulieren Sie sich dabei nicht. Den auch beim Bodenbelag oder der Wandfarbe kann man daneben liegen. Auch da sollte man sich sicher sein und den Farbton oder den Bodenbelag vorher mehrmals austesten, bevor er an der Wand oder am Boden ist. Man spart dadurch viel Zeit, Geld und Stress.

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