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Experten geben Tipps

Bringt es etwas, alte Thermostate auszutauschen?

Altes Thermostat ersetzen und Heizkosten senken und sparen
Alte Thermostate verursachen mitunter erhöhte HeizkostenabrechnungenFoto: Getty Images

Eine Möglichkeit, um Heizkosten zu sparen, ist immer willkommen. Bereits kleine Handgriffe können hilfreich sein. Zum Beispiel kann man alte oder defekte Thermostate austauschen. Auf diese Weise spart man Geld und reduziert den CO2-Verbrauch. Wie man Heizungsthermostate erfolgreich wechselt, verrät myHOMEBOOK.

Lässt sich ein altes Thermostat nur noch schwer bedienen, dann sollte man es unbedingt wechseln. Ein neues erleichtert nicht nur das Auf- und Abdrehen der Heizung, sondern ermöglicht ebenfalls, die Wohnung richtig zu heizen. In der Regel sollte man alle 15 Jahre die Thermostate an der Heizung überprüfen und, falls es nötig sein sollte, austauschen. Ein alter oder defekter Temperaturregler macht sich nicht nur im Geldbeutel bemerkbar, sondern auch in den CO2-Emissionen, so die Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ (www.meine-heizung.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Wie kann man ein altes Thermostat wechseln?

Eigentümer und Mieter können Thermostate selbst austauschen. Neue Thermostate kann man bereits ab 8 Euro im Handel erwerben. Wer sich für eine programmierbare Variante entscheidet, muss mit etwa 10 Euro rechnen.

Im Endeffekt lohnt sich die Investition in neue Thermostate, denn in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus können auf diese Weise rund 100 Euro pro Jahr gespart werden (425 Kilogramm CO2). In einer Wohnung sind es etwa 65 Euro (250 Kilogramm CO2).

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Es gibt auch smarte Thermostate oder Smart-Home-Systeme, mit denen sich Heizungen steuern lassen. Sie sind zwar teurer, können sich aber innerhalb weniger Jahre bezahlt machen. Das Wechseln der alten Thermostate kann dazu führen, dass man zwischen 65 und 100 Euro Heizkosten pro Jahr spart.

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Gibt es Zuschüsse?

Für Hauseigentümer kann es sich lohnen, außerdem über einen hydraulischen Abgleich oder Pumpentausch nachzudenken. Auf diese Weise lassen sich Heizanlagen optimal einstellen. Ein kleiner Vorteil: Aktuell gibt es für diesen Abgleich oder Tausch der Pumpen einen staatlichen Zuschuss von 30 Prozent.