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Gegen den Winterblues

Tipps, um die Wohnung im Januar gemütlich zu dekorieren

Neben Weiß und Beige können auch warme Farben im Januar für Gemütlichkeit in der Wohnung sorgen
Neben Weiß und Beige können auch warme Farben im Januar für Gemütlichkeit in der Wohnung sorgen Foto: Getty Images / Rymasheuskaya Volha
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Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

16. Januar 2026, 10:57 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Der Dezember ist durch die Adventszeit, die am Heiligen Abend und den Weihnachtsfeiertagen ihren Höhepunkt findet, sowie Silvester gezeichnet. Durch stimmungsvolle Lichter, einen geschmückten Tannenbaum und festliche Dekoration wird die Dunkelheit des Monats schnell vertrieben. Nach dem Trubel bleibt im Januar hingegen oft eine gefühlte und optische Leere zurück. Die Fenster und die Wohnung sind leer, das Auge vom tristen Grau des Winters erfüllt. Das muss nicht sein! Auch im Januar kann man die eigene Wohnung gemütlich dekorieren, um den Winterblues zu vertreiben.

Die eigenen vier Wände sollen der Ort sein, an dem man sich am wohlsten fühlt. Um gerne nach Hause zu kommen, ist eine gemütliche Dekoration essenziell. Genau die fällt im Januar jedoch oft zurückhaltend aus. Dies ist in der Regel durch den Umstand geschuldet, dass die Weihnachtsdekoration abgenommen wird. Ohne festlichen Schmuck kann die Wohnung schnell leer und ungemütlich wirken. myHOMEBOOK verrät, wie man wieder Leben in die Wohnung im Januar bringt.

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Mut zur Farbe

Meist prägen gedeckte Farben die Wohndekoration im Januar. Weiß, Creme und Silber stehen für Ruhe und Zurückhaltung. Sie schaffen nach den oft turbulenten Feiertagen eine beruhigende Atmosphäre. Durch das graue Winterwetter kann eine schlichte Dekoration die Stimmung aber auch kippen. Um dem Farbentzug entgegenzuwirken, kann es helfen, sich bewusst für farbenfrohe Dekoration zu entscheiden.

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Am besten orientiert man sich an den eigenen Wohlfühlfarben und integriert sie gezielt durch Kissenbezüge, Decken, Kerzen oder Vasen in der Wohnung. Wer unsicher ist, kann auf warme Farbtöne zurückgreifen, um ein Gefühl von Geborgenheit zu erzielen. Um dem grauen Januar etwas entgegenzusetzen, eignen sich unter anderem folgende Farben:

  • Gelb: vermittelt ein waches und optimistisches Gefühl
  • Rosé und Apricot: sind warm, jedoch sanfter als ein intensiver Rotton
  • Petrol und Salbeigrün: wirken beruhigend, ohne trist zu sein

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Das erste Grün in die Wohnung holen

Im Januar scheint die Zeit stillzustehen: Die Natur ruht, die Tage sind kurz und niedrige Temperaturen laden dazu ein, sich zurückzuziehen. Gerade deshalb tut es gut, bewusst Leben in die eigenen vier Wände zu holen. Zimmerpflanzen können dabei eine große Wirkung entfalten. Ideal sind Pflanzen mit großen Blättern, wie Monstera, Ficus und Farne. Die Pflanzen wirken sofort belebend und helfen, dem typischen Januar-Tief entgegenzuwirken.

Nicht immer sind jedoch ausreichend Platz, Budget oder ein ausgeprägter grüner Daumen vorhanden. Um dennoch Frische und Natürlichkeit in die Wohnung zu bringen, reichen oft schon einzelne Zweige. Eukalyptus-, Weiden- oder Kiefernzweige in einer schlichten Vase setzen grüne Akzente und schaffen eine lebendige Atmosphäre.

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Mit Textilien für Gemütlichkeit sorgen

Die Wohndekoration im Januar zielt vorwiegend darauf ab, Wärme und Gemütlichkeit in der Wohnung zu kreieren. Textilien spielen dabei eine zentrale Rolle. Grobe Strickdecken, Bouclé-Kissen und auch Kunstfell sorgen sofort für Behaglichkeit. Unser Auge und auch unser Tastsinn verbinden Naturmaterialien wie Wolle, Leinen und Baumwolle mit Eigenschaften wie Schutz, Wärme und Sicherheit. Integriert durch einen großen Teppich, Vorhänge, Kissenbezüge oder Decken strahlen sie visuelle Ruhe aus. Diese entsteht auch durch die natürliche Unperfektion der Materialien. Maserungen, Fasern und Knötchen lassen sie lebendig wirken. Sie wirken nicht steril oder künstlich, man muss also weniger kontrollieren, ob sie unversehrt sind.

Natürliche Materialien fördern Regeneration und Ruhe nach einer stressigen Weihnachtszeit
Natürliche Materialien fördern Regeneration und Ruhe nach einer stressigen Weihnachtszeit Foto: Getty Images

Stimmungsvolles Licht ohne Weihnachtsbeleuchtung

Stimmungsvolles Licht in der Wohnung kann im Winter auch ohne Weihnachtsbeleuchtung entstehen. Hierfür sind warme, indirekte Lichtquellen ideal. Statt greller Deckenlampe sorgen mehrere kleine Lichtpunkte für Tiefe und Ruhe im Raum. Warmweißes Licht imitiert das natürliche Abendlicht und wirkt so entspannend.

Entscheidend ist dabei nicht die Lichtmenge, sondern die Verteilung: Licht von der Seite oder von unten lässt Räume weicher, wohnlicher und weniger funktional erscheinen. Durch Tisch- und Stehleuchten, Kerzen oder dezente Lichterketten entsteht eine behagliche Atmosphäre, die auch im Januar Wärme vermittelt.

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