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Achtung, Keimfalle!

Wann das Schneidebrett ausgetauscht werden sollte

Ein Schneidebrett sollte man regelmäßig austauschen
Ein Schneidebrett sollte man regelmäßig austauschenFoto: Getty Images

Schneidebretter gehören in jede Küche. Meistens benutzt man sie über Jahre hinweg, viele sind tagtäglich in Gebrauch. Doch mit der Zeit können sich dort Keime und Bakterien festsetzen. Wann sich deshalb neue Bretter empfehlen.

Egal, ob aus Holz oder aus Kunststoff – mit der Zeit bilden sich unvermeidbare Rillen und Furchen im Schneidebrett. Diese sehen nicht nur unschön aus, sondern sind auch ein Herd für Keime und Mikroorganismen. Durch das Reinigen per Hand oder bei Plastikbrettchen in der Spülmaschine lassen sich die Bakterien nicht vollständig abtöten und setzen sich somit auf den Lebensmitteln ab. Deshalb sollte man ein Schneidebrett regelmäßig austauschen.

Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie das Schneidebrett austauschen

Schneidebretter sind bei regelmäßigem Gebrauch nicht für eine jahrelange Benutzung vorgesehen. Sobald die Rillen oder Furchen auf der Oberfläche deutlich erkennbar sind, sollte man das Brettchen gegen ein Neues austauschen, denn Bakterien und Keime vermehren sich ansonsten ungestört weiter. Das empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern.

Tipp: Die Oberfläche eines Schneidebretts aus Holz kann man einfach abschleifen und es danach weiter verwenden.

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Rohes Fleisch nicht auf dem Holzbrett schneiden

Dazu gehören beispielsweise Campylobacter, die in rohem Geflügelfleisch vorkommen können. Zudem sollten Gemüse, Salat oder andere Lebensmittel nicht auf dem gleichen Schneidebrett zerteilt werden, auf dem auch rohes Fleisch geschnitten wurde.

Nach der Verarbeitung von rohem Fleisch muss das Plastikschneidebrett gründlich gereinigt werden – am besten in der Spülmaschine bei mindestens 60 Grad, damit Bakterien abgetötet werden. Holzbretter gehören generell nicht in die Spülmaschine, da sich die Fasern aufstellen und sich Leim lösen kann.

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Schneidebretter aus Holz oder Plastik?

Es gibt Schneidebretter aus verschiedenen Holzarten und Hartplastik – aber welche sind hygienischer? Verbraucherschützer raten zu Holzbrettern, da sie in der Regel sowohl umweltfreundlicher als auch hygienischer sind.

Eine Studie der Biologischen Bundesanstalt in Braunschweig ergab, dass einige Holzarten sogar eine antibakterielle Wirkung haben. Bestimmte Stoffe im Holz töten die Bakterien ab. Als besonders wirkungsvoll haben sich Kiefern-, Lärchen- und Eichenholz erwiesen. Hartholz eignet sich zudem besonders gut als Material für das Schneidebrett, da es strapazierfähig ist und auch die Messerklinge schont.

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