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Schonende Methoden

5 Tipps, um Ameisen im Garten loszuwerden

Ameisen im Garten können ganz schön lästig sein, es gibt aber natürliche Hilfsmittel, um sie loszuwerden.
Ameisen im Garten können ganz schön lästig sein, es gibt aber natürliche Hilfsmittel, um sie loszuwerden.Foto: Getty Images

Für Kinder eine Faszination, für Erwachsene ein Graus – Ameisenstraßen. Sie zeigen, dass man ein Ameisenproblem hat. Die Straßen nutzen sie, um Nahrung von der Quelle in ihren Bau zu tragen. Man muss nur der Straße folgen, um zu wissen, an welcher Stelle man handeln muss.

Ameisen haben viele in ihrem Garten. Sie bauen ihre „Nester“ in Wurzeln, in den tieferen Ebenen von Blumentöpfen, unter Weg- oder Terrassenplatten und wo es ihnen im Garten am besten gefällt. Keinesfalls sollte man sie als Schädlinge bezeichnen, denn das sind sie nicht. Im Gegenteil, Ameisen fressen Schädlinge. Und dennoch: So nützlich sie auch sein mögen, nicht jeder möchte sie im Garten haben. Mit einfachen Mitteln kann man Ameisen loswerden.

Ameisenvolk umsiedeln

Man muss Ameisen nicht gleich töten, wenn man sie im Garten entdeckt. Ein Umsetzen des Staates, von einem Platz zum anderen, kann schon reichen. Dafür nimmt man einen Blumentopf aus Ton und wässert diesen gut. Als Nächstes muss der Topf mit Holzwolle, Stroh oder Zeitungspapier ausgestopft werden. Dazwischen kann gern etwas Marmelade oder Honig als Lockstoff aufgetragen werden. Jetzt wird der Blumentopf kopfüber auf dem Nest platziert. Und dann ist Geduld gefragt. Nach ein paar Tagen sollten alle Ameisen umgezogen sein. Der Topf wird nun mit einer Schaufel angehoben und an einen neuen Platz gebracht.  

Dazu passend: Wie entfernt man einen Ameisenhaufen?

Ameisen im Garten mit Kaffeesatz vertreiben

Kaffeesatz ist ein natürlicher Ameisenschreck. Zum einen stört der starke Geruch ihren Orientierungssinn und zum anderen kann der Kaffeesatz Ameisen töten, wenn sie ihn fressen. Um Kaffeesatz gegen Ameisen anzuwenden, muss man erst einmal genug sammeln und dann durchtrocknen lassen. Der Kaffeesatz wird dann direkt auf das Ameisennest und drumherum gestreut. Der Kaffeesatz muss regelmäßig erneuert werden, da der Duft verfliegt.

Hinweis: Keine Sorge, der Kaffeesatz ist nicht schädlich für Ihren Boden – er düngt ihn sogar.

Kräuter zur Abwehr von Ameisen nutzen

Da Ameisen empfindlich auf Gerüche reagieren, kann man das Nützliche mit dem Schönen verbinden. Kräuter eigenen sich besonders für die Prävention von Ameisen im Garten. Man pflanzt einfach stark duftende Kräuter in den Garten. Die Auswahl reicht von Minze, über Lavendel oder auch Majoran. Wenn sich die Ameisen schon niedergelassen haben, kann man Kräuterzweige entlang ihrer Straße legen.

Auch interessant: 4 effektive Tipps, um Ameisen in der Wohnung zu vertreiben

Den Ameisen die Nahrungsquelle nehmen

Der Grund einer Ameisenplage ist meist eine Futterquelle. Diese muss man ausfindig machen und verschließen. In den meisten Fällen handelt es sich um eine offene Biotonne, Hunde- oder Katzenfutter im Garten. Wenn das Schlaraffenland geschlossen ist, verschwinden die kleinen Insekten meist von allein. 

Ameisen den Weg versperren

Wenn man sich nur an den Ameisen stört, weil sie hin und wieder den Weg auf die Terrasse finden, muss man sie weder vertreiben noch umsetzen oder sogar töten. Man zieht einfach einen dicken Strich aus Kreide. Ameisen können die Kreide nicht überqueren, da das alkalisch wirkende Talkum ihre Atemwege und Fühler verstopfen würde.

Damit Ameisen im Garten bitte nicht bekämpfen

Man liest leider in vielen Ratgebern im Internet: Ameisen im Garten mit Backpulver, Natron oder Hefe bekämpfen. Das sollte man nicht machen. Die kleinen Krabbler fressen die Produkte und sterben auf eine sehr grausame Art und Weise ­­– sie platzen!  

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