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Richtig aufbewahren

8 Tipps, mit denen Brot nicht so schnell schimmelt

Tipps, mit denen Brot vom Bäcker länger haltbar bleibt und langsamer schimmelt
Geschnittenes Brot schimmelt besonders schnellFoto: Getty Images

Frisches Brot ist in vielen Haushalten wichtiger Bestandteil der täglichen Mahlzeiten. Vor allem im Sommer kann es jedoch schnell passieren, dass Brot schlecht wird und schimmelt. Oft ist die falsche Aufbewahrung der Grund dafür.

Brot ist ein klassisches Lebensmittel in der deutschen Küche – allerdings mit begrenztem Haltbarkeitsdatum. Besonders in den warmen Sommermonaten setzt es schnell Schimmel an und wird ungenießbar. Bewahrt man das Brot jedoch richtig auf, kann man die Bildung von Schimmel vermeiden.

Welches Brot bleibt länger frisch?

Brot ist nicht gleich Brot – beim Bäcker gibt es viele verschiedene Sorten. Einige verderben nicht so schnell wie andere. Dazu zählen Brote mit einem hohen Anteil an Roggen, Vollkorn oder Schrot, wie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V. informiert. Auch Brote aus Sauerteig und Vollkorn sind demnach länger haltbar – sieben bis neun Tage lang. Ein Brot aus Weizen ist im Vergleich nur wenige Tage haltbar. Die Haltbarkeit von Brot im Überblick:

  • Weizenbrot: bis zu zwei Tage
  • Weizenmischbrot: zwei bis vier Tage
  • Roggenmischbrot: bis zu drei Tage
  • Roggenbrot: vier bis sechs Tage
  • Schrot- und Vollkornbrot: sieben bis neun Tage

Wie bewahrt man Brot richtig auf, um Schimmel zu vermeiden?

Viele bewahren Brot in einer Papiertüte auf, andere wiederum in einer Plastikfolie. Doch Bäcker empfehlen eine ganz andere Lagerung, um Schimmel zu vermeiden: Gefäße aus Ton oder Steingut. Denn diese Behälter können Feuchtigkeit aufnehmen, aber auch wieder abgeben im Gegensatz zu geschlossenen Tüten. Durch den Feuchtigkeitsaustausch bleibt das Brot länger frisch und Schimmelbildung wird vermieden. Alternativ werden auch Brotkästen empfohlen, die nicht komplett dicht sind und einen Luftaustausch zulassen.

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Tipp: Den Brotkasten einmal pro Woche mit Essig auswischen, um Schimmelsporen abzutöten. Dabei sollte man auch alte Brotkrümel entsorgen, da sich darauf schnell Schimmel bilden kann.

Brot richtig lagern – 8 Tipps

Mit diesen Tipps kann man Schimmel bei Brot vermeiden:

  1. Brotsorten mit hohem Roggenanteil oder Sauerteig kaufen.
  2. Brot im Ton- oder Steingutbehälter verwahren.
  3. Ungeschnittenes Brot kaufen.
  4. Brot auf der Schnittkante lagern.
  5. Brot bei Raumtemperatur verwahren, im Kühlschrank wird es schnell trocken.
  6. Nur so viel Brot kaufen, wie man in den nächsten Tagen verzehrt.
  7. Brotbehälter einmal pro Woche reinigen und von Krümeln befreien.
  8. Überschüssiges Brot einfrieren.

Warum Brot nicht in den Kühlschrank gehört

Nun könnte man meinen, dass man Schimmel bei Brot vermeiden kann, wenn man es im Kühlschrank lagert. Doch Experten raten davon ab. Denn bei kühlen Temperaturen wird das Brot schnell trocken. Raumtemperatur hingegen ist perfekt, um Brot zu verwahren. Allerdings kann man es auch problemlos einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen – auch in Scheiben.

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Warum verschimmelt geschnittenes Brot schneller?

Im Supermarkt und auch beim Bäcker gibt es bereits geschnittenes Brot, was für viele praktisch erscheinen mag. Doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Schimmelsporen haben bei den Brotscheiben eine höhere Angriffsfläche und dringen leichter ein. Aus diesem Grund kann geschnittenes Brot schneller schimmeln als ein ganzer Laib.

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Schimmel oder doch nur Mehl?

Kommt das Brot frisch vom Bäcker, finden sich darauf oft noch kleine Mehlreste. Manche interpretieren diese Stellen als Schimmel und entsorgen das Brot unnötigerweise. Schimmel erkennt man an seiner „pelzigen“ Struktur, Mehl ist eher feinkrümelig. Zudem kann Schimmel auch grün oder grau sein, Mehl ist dagegen immer weiß.

Hinweis: Verschimmeltes Brot sollte man immer entsorgen. Auf keinen Fall nur die entsprechende Stelle abschneiden und den Rest verzehren! Warum das so ist und bei welchen verschimmelten Lebensmitteln man auch vom weiteren Verzehr absehen sollte, erfahren Sie bei unseren Kollegen von FITBOOK.

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