20. Dezember 2025, 7:15 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Wenn eine Bombe entschärft werden muss, kann es schnell ernst werden – und hektisch. Wer plötzlich seine Wohnung verlassen muss, hat oft keine Zeit, noch lange zu überlegen, was mit soll. Warum ein gepackter Notfallrucksack bei einer Evakuierung Gold wert ist – und was auf keinen Fall fehlen darf.
Gepackter Notfallrucksack kann im Ernstfall entscheidend sein
Bombenfunde und damit verbundene Evakuierungen kommen in Deutschland immer wieder vor. In solchen Fällen müssen oft Tausende Menschen ihre Wohnungen verlassen, teils für mehrere Stunden oder gar Tage. Wer in dieser Situation vorbereitet ist, spart Zeit – und Nerven.
Ein fertig gepackter Notfallrucksack kann dabei helfen, in der Ausnahmesituation einer Evakuierung den Überblick zu behalten. Idealerweise steht er jederzeit griffbereit zu Hause. Denn wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betont, bleibt bei einer Evakuierung meist keine Zeit, um persönliche Dinge in Ruhe zusammenzusuchen.
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Was gehört in den Notfallrucksack?
Laut BBK sollte der gesamte Inhalt möglichst in einen Rucksack passen, da dieser im Vergleich zu einem Koffer praktischer zu transportieren ist. Neben ausreichend Platz ist es wichtig, die Dinge sinnvoll zu packen, damit im Ernstfall nichts fehlt.
Diese Gegenstände sollten unbedingt in den Rucksack:
- persönliche Medikamente
- Erste-Hilfe-Material
- Verpflegung für zwei Tage – möglichst haltbar und staubdicht verpackt
- eine Wasserflasche
Außerdem gehören laut BBK folgende Dinge mit ins Gepäck:
- Schlüssel
- Bargeld und Bankkarten
- Dosenöffner und Taschenmesser
- Taschenlampe
- batteriebetriebenes Radio
- Fotoapparat oder Smartphone, um mögliche Schäden bei Rückkehr zu dokumentieren
- Essgeschirr und Besteck
- Schutzmasken und Arbeitshandschuhe
- Schlafsack oder Decke
- wetterangepasste Wechselkleidung
Wichtige Dokumente nicht vergessen
Ebenso wichtig wie persönliche Gegenstände ist eine gut vorbereitete Dokumentenmappe. Sie sollte im Notfall griffbereit sein und alle wichtigen Unterlagen enthalten – etwa:
- Familienurkunden
- Personalausweis oder Reisepass
- Führerschein
- Fahrzeugpapiere
- Impfpass
Das BBK stellt auf seiner Website eine detaillierte Checkliste zur Verfügung, die genau auflistet, welche Dokumente im Original notwendig sind und welche als Kopie mitgeführt werden können. Wer diese Unterlagen vorab sammelt, ist im Ernstfall auf der sicheren Seite – ganz gleich, wie lange die Rückkehr in die eigene Wohnung dauert.
Mit Material der dpa