23. August 2025, 12:18 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Auch wenn Heizungen in der warmen Jahreszeit kaum zum Einsatz kommen, ist der Sommer laut Lutz Schulte von der Initiative Wärme+ der ideale Zeitpunkt, um seine Heizung zu warten. Denn dann kann man mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennen und es bleibt noch ausreichend Zeit, um gegebenenfalls Teile auszuwechseln. Wer also vorsorgt, muss im Herbst und Winter nicht frieren, falls es zu technischen Ausfällen kommt.
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Heizungsoptimierung bringt weitere Vorteile
Eine regelmäßige Überprüfung der Heizungsanlage kann neben der bloßen Funktionssicherheit auch zur besseren Effizienz beitragen. Wenn man die Heizung warten lässt, kann etwa festgestellt werden, ob eine ungleichmäßige Wärmeverteilung zwischen den Räumen besteht. In solchen Fällen schafft ein hydraulischer Abgleich Abhilfe – das sorgt dafür, dass alle Räume gleichmäßig beheizt werden und dabei weniger Energie verbraucht wird.
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Veraltete Komponenten ersetzen und sparen
Darüber hinaus kann es sich in vielerlei Hinsicht lohnen, veraltete Komponenten der Heizungsanlage durch moderne, energieeffiziente Bauteile zu ersetzen. Besonders sinnvoll ist dabei der Austausch alter Heizungspumpen gegen sogenannte Hocheffizienzpumpen. Diese sind mit intelligenter Technik ausgestattet, die es ihnen ermöglicht, ihre Leistung automatisch dem tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses anzupassen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pumpen laufen sie also nicht dauerhaft auf voller Leistung, sondern nur dann und in dem Maße, wie es wirklich notwendig ist. Das senkt nicht nur den Energieverbrauch, sondern langfristig auch die Heizkosten.
Wärmepumpe als zukunftssichere Alternative
Ein vollständiger Systemwechsel kann laut Schulte interessant sein. Wärmepumpen gewinnen Energie aus natürlichen Quellen wie Luft oder Erde und arbeiten dadurch besonders umweltschonend und kosteneffizient. Wer seine fossile Heizanlage durch eine Wärmepumpe ersetzt, profitiert zusätzlich von attraktiven Förderungen – im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude können bis zu 70 Prozent der Investitionskosten übernommen werden.
Eine frühzeitige Heizungswartung beugt also nicht nur unangenehmen Überraschungen bei Kälte vor, sondern eröffnet auch Einsparpotenzial – sei es durch Optimierung, den Austausch einzelner Teile oder den Umstieg auf moderne Technologien wie die Wärmepumpe.
Mit Material der dpa