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Haushalt

So viel Strom spart man, wenn man den Kühlschrank um zwei Grad hochregelt

Je weniger man die Temperatur des Kühlschranks herunterregelt, desto weniger Strom verbraucht das Gerät
Je weniger man die Temperatur des Kühlschranks herunterregelt, desto weniger Strom verbraucht das GerätFoto: Getty Images

Es kann so einfach sein, Strom und damit CO2 zu sparen. Oft reichen schon kleine Veränderungen am Betrieb der Haushaltsgeräte, um Kosten und Ressourcen zu sparen.

Kühlschränke verbrauchen nahezu ständig Strom, da sie die Lebensmittel darin auf eine niedrige Temperatur herunterkühlen sollen. Doch wieviel Grad sind eigentlich ausreichend, damit die Waren nicht verderben?

Kühlschrank richtig einstellen und Strom sparen

Sieben Grad Innentemperatur reichen für einen Kühlschrank gut aus. Bei alten Geräten ohne Temperaturanzeige sollte man im vorderen Bereich des obersten Fachs nachmessen und gegebenenfalls nachregulieren. Dazu raten die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN).

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Auf diese Weise lässt sich Strom sparen. Denn wird die Temperatur des Kühlschranks – oder auch eines Gefriergeräts – um zwei Grad höher gestellt, sinkt der Stromverbrauch um rund zehn Prozent.

Wie erkennt man die Temperatur im Kühlschrank?

Kühlschränke besitzen in der Regel keine eingebaute Temperaturanzeige, sondern nur einen Drehregler. Die Zahl steht hier nicht für die Gradanzahl, sondern lediglich für die eingestellte Stufe. Dabei zeigt die höchste Zahl die höchste Kühlleistung an – der Kühlschrank verbraucht dann auch am meisten Energie. Die einzige Möglichkeit, um die tatsächliche Temperatur nachzumessen, bietet ein Thermometer im Kühlschrank.

Hinweis: Die Kühlleistung kann im Sommer und Winter variieren. In den wärmeren Monaten ist mehr Kühlung notwendig, um die Lebensmittel frisch zu halten.

Strom sparen auch beim Backofen möglich

Sparen lässt sich auch beim Betrieb des Backofens: Man kann das Gerät schon bis zu 15 Minuten vor dem Ende der Ofenzeit herunter- oder ganz ausschalten, wenn ein Gericht länger als 40 Minuten darin ist. So wird die Nachwärme genutzt, erklärt RENN.

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5 Tipps, wie man beim Kühlschrank Strom sparen kann

  • Standort: Den Kühlschrank nicht in die Nähe von Wärmequellen stellen – beispielsweise Heizkörper oder Backofen.
  • Tür geschlossen halten: Die Tür sollte nur zum Ein- und Ausräumen geöffnet sein und nicht lange offen stehen.
  • Abtauen: Je mehr Eis im Kühlschrank, desto mehr Energie muss er aufwenden. Tauen Sie den Kühlschrank deshalb einmal pro Jahr ab, um Strom zu sparen.
  • Dichtung: Ist der Kühlschrank undicht, verbraucht er mehr Strom. Mit einem einfach Trick lässt sich die Dichtung überprüfen: Legen Sie nachts eine Taschenlampe (oder Smartphone mit Taschenlampen-Funktion) in den Kühlschrank. Sieht man den Lichtschein von außen, ist die Tür nicht ganz dicht. Dann sollte der Dichtungsstreifen erneuert werden.
  • Lüftungsgitter: Es kann passieren, dass sich mit der Zeit Staub auf dem Lüftungsgitter ablagert. Dann kann sich ein Wärmestau bilden. Auch dieses Gitter sollte deshalb einmal pro Jahr gereinigt werden. Wo Sie das Gitter finden, können Sie in der Bedienungsanleitung nachlesen.