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Kurios

Wussten Sie, dass Melonen einfach so platzen können?

Geplatzte Wassermelone
Eine Melone kann nicht nur platzen, wenn sie auf den Boden fälltFoto: iStock / AaronAmat

In den heißen Sommermonaten sind Melonen eine beliebte und auch gesunde Erfrischung. Was allerdings die wenigsten wissen: In manchen Fällen kann es passieren, dass eine Melone geradezu explodiert. Woran das liegt, erfahren Sie hier.

Fruchtige Wassermelonen sind lecker, aber in seltenen Fällen können sie ein unerwünschtes Eigenleben entwickeln. Es kam bereits vor, dass Melonen plötzlich platzen – entweder in großem Stil auf dem Feld oder auch in der heimischen Küche. Dahinter können verschiedene Ursachen stecken.

Warum platzen Melonen?

Vor einigen Jahren berichteten Medien über einen Fall in China, als auf einem riesigen Feld hunderte Wassermelonen schlichtweg explodierten. Die komplette Ernte war hinüber, es deutete alles auf den Einsatz einer wachstumsfördernden Chemikalie namens Forchlorfenuron hin. Da die Schalen der Früchte dem gesteigerten Wachstum nicht standhalten konnten, platzten sie auf. Zudem wird der Chemikalie nachgesagt, gesundheitsgefährdend zu sein und sogar Krebs begünstigen zu können. In Deutschland ist das Mittel verboten, in anderen EU-Ländern allerdings nicht. Die Melonenreste wurden in China anschließend an Tiere verfüttert.

Allerdings kann es auch am Gärungsprozess in den Melonen liegen, vor allem bei überreifen Früchten. Hier bilden sich Gase im Inneren, die allerdings nicht austreten können. Dabei muss die Melone nicht gleich platzen, es kann auch eine schaumige und übel riechende Substanz austreten, wie ein Kunde eines Supermarktes feststellen musste:

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Wenn eine Melone wirklich explodiert, kann schnell eine große Sauerei in der Küche entstehen. Und das kann tatsächlich auch eintreten. Auch der Gestank einer vergorenen Frucht sei nicht gerade angenehm, wie eine Twitter-Userin berichtete, die an einem Sonntagmorgen von einem dumpfen Knall geweckt wurde:

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Wie erkennt man eine schlechte Melone?

Viele klopfen im Supermarkt an die Melonen, um deren Reifegrad herauszufinden. Allerdings ist es nicht möglich, davon Aussagen über die Qualität abzuleiten. Verbraucher sollten jedoch vorsichtig sein, wenn sich an der Schale feine Risse abzeichnen. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass sich das Fruchtfleisch allmählich ausdehnt und versucht, die Schale zu sprengen.

Ob die Melone wirklich noch gut ist, bekommt man erst nach dem Aufschneiden mit. Hier sollte man auf zwei Dinge achten: Einerseits kann sich ein fauliger Geruch ausbreiten, was zweifelsohne auf eine verdorbene Frucht hinweist. Aber auch von einer Melone, die sauer oder herb riecht, sollte man die Finger lassen. Andererseits gibt es Melonen, die feine Risse im Fruchtfleisch um die Kerne aufweisen. Hier kann das Wachstum beeinflusst worden sein und Rückschlüsse auf chemische Mittel wie Forchlorfenuron zulassen.

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