Wenn plötzlich alles dunkel ist, beginnt für viele ein ungemütlicher Ausnahmezustand – wie aktuell in Berlin. Doch nicht nur der Stromausfall selbst kann zur Gefahr werden – auch wenn der Strom zurückkehrt und die Geräte wieder laufen, drohen unerwartete Risiken. Wie man sich vorbereitet, um Schäden und Brandgefahr zu vermeiden.
Vorsicht bei elektrischen Geräten
Stromausfälle kommen oft überraschend – und mit ihnen steht vieles still: Licht, Heizung, Haushaltsgeräte. Doch sobald die Versorgung wiederhergestellt ist, kann genau das zum Problem werden. Denn Elektrogeräte, die unbeaufsichtigt noch eingeschaltet sind, könnten plötzlich wieder anlaufen – und dabei überhitzen oder Brände verursachen.
Deshalb rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), rechtzeitig zu prüfen, ob elektrische Geräte wie Bügeleisen, Herd, Ofen, Wasserkocher oder Heizlüfter ausgeschaltet sind oder der Netzstecker gezogen ist. Optimal sei es, bereits direkt nach Eintritt des Stromausfalls alle Geräte auszuschalten. So könne man verhindern, dass sie beim Wiederkehren der Stromversorgung unbemerkt weiterlaufen und zur Gefahr werden.
Nach Stromausfall Geräte einzeln einschalten
Ein weiteres Risiko entsteht, wenn alle elektrischen Verbraucher gleichzeitig wieder in Betrieb gehen. Dadurch können im schlimmsten Fall Schäden an den Geräten selbst oder an der Hausinstallation entstehen. Um das zu vermeiden, sollten Verbraucher ihre Elektrogeräte nach Rückkehr des Stroms nicht gleichzeitig, sondern nacheinander wieder einschalten.
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Auch nachdem die Stromversorgung wiederhergestellt ist, ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt: Beim Wiedereinschalten der Geräte sollte man laut Bundesamt unbedingt auf mögliche Anzeichen von Problemen achten – etwa auf Funkenflug, Brandgeruch oder Rauchentwicklung. Nur so lassen sich technische Defekte oder gefährliche Situationen frühzeitig erkennen.
Schnelle Hilfe mit Energiespeichern
Eine praktikable und preiswerte Lösung für den Notfall sind tragbare Energiespeicher wie Powerbanks oder Solarladegeräte. Damit lassen sich wichtige Kleingeräte wie Smartphones, Tablets oder akkubetriebene Taschenlampen mit Strom versorgen – vorausgesetzt, die Speicher sind rechtzeitig geladen. Des Weiteren empfiehlt das BBK, Taschenlampen, Batterien, Kerzen, Feuerzeuge oder Streichhölzer sowie ein batteriebetriebenes Radio parat zu haben.
Mit Material der dpa
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