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8 Produkte, mit denen Sie im Haushalt Energie und Kosten sparen

Wasser, Strom, Heizung

8 Produkte, mit denen Sie im Haushalt Kosten sparen

Jemand stellt am Handy etwas ein
Derzeit gehen die Preise für Strom und Energie hoch. Mit einigen Produkten können Sie die Kosten durchaus minimieren. myHOMEBOOK verrät, welche sich lohnen.Foto: Getty Images

Aktuell gehen die Preise stark nach oben. Das gilt für viele Lebensbereiche hierzulande. Man sucht sich beispielsweise einen günstigeren Stromvertrag oder versucht Wege zu finden, um noch höhere Kosten im Haushalt zu vermeiden. myHOMEBOOK verrät Ihnen, mit welchen Produkten Sie zu Hause Geld sparen können.

In nahezu allen Bereichen des Lebens schnellen die Preise in die Höhe. Das wird vor allem an der Inflationsrate Deutschlands ersichtlich. Im August 2021 lag sie noch bei 3,9 Prozent. Genau zwölf Monate später im August 2022 betrug sie bereits 7,9 Prozent, laut dem Statistischen Bundesamt. Das spiegelt sich auch in den Preisindizes für Erdgas und Heizöl. Aber auch der Strompreis pro Kilowattstunde hat – und wird in den kommenden Monaten – rapide zunehmen. Man kann aber vorbeugend gegen die höher werdenden Kosten vorgehen. Wer Strom und Energie sparen möchte, sollte sich diese acht Produkte näher ansehen.

Die acht Produkte haben alle einen unterschiedlichen Nutzen und helfen den Verbrauchern beim Sparen. Um einen besseren Überblick zu verschaffen, sind die acht Produkte in drei Kategorien unterteilt. Diese lauten wie folgt:

  • Wasser sparen
  • Heizkosten sparen
  • Licht & Strom sparen

3 Produkte, um Wasser zu sparen

Oft kommt es vor, dass man den Wasser- oder Duschhahn zu lange laufen lässt. Wer unachtsam ist, wird das schnell in der Nebenkostenabrechnung am Ende des Jahres merken. Da derzeit alles teurer wird, sollte man deshalb sparsamer damit umgehen. Der Geldbeutel wird es Ihnen danken. Nachfolgend erfahren Sie, welche „Wasserspar-Produkte“ Abhilfe schaffen können.

Duschwassersparer „Puregreen“

Bekannt aus der Sendung „Die Höhle der Löwen“ ist der Duschwassersparer „Puregreen“. Dabei handelt es sich um ein Gadget, das die Wasserzufuhr minimieren soll. Dabei schraubt man den Wassersparer zwischen Duscharmatur und -schlauch. Im Ventil ist eine seitliche Öffnung, die dafür sorgt, dass Luft eingesaugt wird. Das Wasser wird durchgewirbelt und man spürt im Grunde kaum, dass weniger fließt. So kann man laut dem Hersteller nicht nur rund 50 Prozent Wasser sparen, sondern auch Kosten und Energie.

Das Material besteht aus Messing und Silikon und ist chromfarbig. Die Maße betragen rund 0,25 x 0,25 Zentimeter. Die Düse ist laut Hersteller nahezu für jede Duscharmatur und Kopfbrause geeignet. Für die Montage braucht man kein Werkzeug. Man kann den Aufsatz per Hand anbringen. Kostenpunkt: Circa zehn Euro.

Wassermengenregler „Neoperl“

Ein weiterer Anbieter für Wasserspar-Produkte ist „Neoperl“. Hierbei gibt es die „PCW-Serie“. Es gibt mehrere Einsatzbereiche. Die Mengenregler eignen sich für Bidets, Dusch-, Küchen- und Waschtischarmaturen. Das „PCW-01“ Modell ist eine Dichtung und hat vor allem zwei Funktionen: Es sorgt für eine optimale Abdichtung und regelt zudem die Durchflussmenge. Laut dem Hersteller passt dieses Modell in jeden „½“-Schlauchanschluss. Der „PCW-02“-Mengenregler ist ebenfalls eine Dichtung, die denselben Zweck wie das obige Modell erfüllt. Der Unterschied ist aber, dass er nicht in den Schlauch verbaut wird, sondern direkt in den Handgriff.

Beim Duschen fließen fast 15 Liter Wasser pro Minute. Um das zu minimieren, kann man sich die „PCW“-Dichtung anschaffen. Dabei gibt es verschiedene Ausführungen. Je nach „PCW-01“-Dichtung, gibt es Modelle, die zwischen zwei bis 15 Litern pro Minute Wasser durchfließen lassen. Das „PCW-02“-Modell gibt es in den Varianten zwischen zwei und zwölf Liter pro Minute. Unabhängig vom Modell und der Durchflussvariante zahlt man weniger als zehn Euro für ein Stück.

Wichtig ist auch zu erwähnen, dass man einen Mengenregler mit zwei Liter Durchfluss eher nicht in der Dusche verbauen sollte, da man beim Duschen logischerweise mehr braucht und verbraucht. Diese eignen sich beispielsweise in der Küche.

Perlator / Strahlregler

Außerdem gibt es sogenannte Strahlregler beziehungsweise Perlatoren. Hierbei gibt es durchaus viele Anbieter und Produkte. Im Folgenden geht es um den Perlator von der Marke Hansgrohe. Eher bekannt für Armaturen, Brausen etc., bietet das Unternehmen auch Strahlregler an. Diese sind vor allem dafür gedacht, um den Wasserstrahl zu vereinheitlichen und zu verlangsamen.

So spart man nicht nur Wasser, sondern auch Kosten. Empfehlenswert ist das Hansgrohe-Set mit einer Durchflussbegrenzung von fünf Liter pro Minute. Dieser ist für Badarmaturen und die Waschtischarmatur beziehungsweise die Küche geeignet. Die chromfarbigen Begrenzer haben ein M24x1-Gewinde. Den Perlator gibt es im 2er-Seite für rund 18 Euro.

Mit diesen Produkten können sie Heizkosten sparen

Wer Energie in Form von Heizkosten sparen möchte, kann auch hier auf einige alternative Produkte zurückgreifen. Welche lohnenswert sind, erfahren Sie nachfolgend.

Reflexionsfolie für Heizkörper von „Hydroland“

Wer die Heizkosten etwas minimieren und den Wärmeverlust senken möchte, sollte über eine Reflexionsfolie nachdenken. Hierbei handelt es sich um eine Folie mit einer Dämmschicht, die man hinter die Heizkörper anbringen kann. Weitere wichtige Informationen dazu können Sie bei myHOMEBOOK nachlesen.

Auch hierfür gibt es unzählige Anbieter. Wir haben uns für die Reflexionsfolie von „Hydroland“ entschieden, die rund 13 Euro kostet und circa 500 x 48 Zentimeter misst. Des Weiteren ist sie zuschneidbar. Mit einem speziellen Kleber beziehungsweise Klebeband kann man die Folie an die Wand, direkt hinter dem Heizkörper, anbringen. Laut dem Hersteller wird dadurch rund 90 Prozent der vom Strahler abgegebenen Strahlung zur Wand zurück reflektiert.

Isolierfolie am Fenster von „Tesa Moll“

Auch die Fenster spielen beim Thema Wärme eine wichtige Rolle. Neue Modelle sind durchaus resistent und verhindern unnötigen Wärmeverlust. Doch wer beispielsweise in einer Altbauwohnung wohnt, die seit einigen Jahren nicht modernisiert oder saniert wurde, wird merken, dass die Fenster als Quelle für Wärmeverlust ausgemacht werden können.

Isolierfolien sind transparent und dienen als zusätzliche Dämmschicht an der Scheibe. Dadurch soll der Energie- und Wärmeverlust minimiert und die Heizkosten verringert werden. Empfehlenswert ist das Modell „Thermo Cover“ von Tesa Moll. Es handelt sich um eine Fensterisolierfolie, die selbstklebend ist, 150 x 400 Zentimeter (Höhe x Breite) misst und mit einem Haarföhn gespannt und geglättet werden kann. Das Material ist aus Kunststoff und sollte innenseitig angebracht werden. Für circa 15 Euro kann man es sich anschaffen.

Smartes Thermostat von „Homematic IP“

Ein durchaus beliebtes Problem ist das Heizen, wenn man selbst nicht zu Hause ist. Wer tagsüber bei der Arbeit ist und abends daheim im Warmen entspannen möchte, heizt meist im Vorhinein. Allerdings ist das in der Regel nicht sinnvoll, vor allem dann, wenn keiner zu Hause ist und die Heizung regulieren kann. Hierfür eignen sich smarte Thermostate, um die Wärme in den eigenen vier Wänden über eine App beziehungsweise das Smartphone beliebig anzupassen.

Das „Evo“-Modell von Homematic IP ist dabei ein geeignetes Produkt, um Energie und Kosten zu sparen. Laut dem Hersteller gibt es drei einstellbare Heizprofile, außerdem sind 13 mögliche Änderungen pro Tag möglich. Im Grunde ist die wichtigste Funktion des smarten Thermostats, die Raumtemperatur zu Hause oder unterwegs zu regeln. Hierfür muss man sich die dazugehörige App herunterladen und sich einen Access Point beziehungsweise eine Smart Home-Zentrale anschaffen und einrichten.

Die Montage des Thermostats sollte man nicht selbst durchführen, sofern man keine Erfahrung hat, sondern einen Installationspartner kontaktieren, um das smarte Gerät fachgerecht anzubringen. Das „Evo“-Produkt kostet circa 80 Euro.

Licht und Strom sparen

LED-Lampen von „Fulighture“

Auch beim Thema Lampen kann man ordentlich sparen. Zwischen einer herkömmlichen Glühbirne und einer LED-Lampe gibt es durchaus große Unterschiede. Unter anderem ist der Stromverbrauch entscheidend. Während eine LED-Lampe ungefähr bis zu 15 Watt, je nach gewünschter Helligkeit, braucht, ist die benötigte Wattzahl bei normalen Glühbirnen deutlich höher und kann bei 75 Watt liegen.

Das LED-Lampenset von „Fulighture“ ist eine gute Alternative, um Strom zu sparen. Das Set wird mit vier LED-Lampen geliefert. Die Helligkeit beträgt 470 Lumen und die Brenndauer beläuft sich auf rund 30.000 Stunden, während eine Glühbirne lediglich 1000 bis 2000 Stunden schafft. Außerdem beträgt die Lichtfarbe 2700 Kelvin und die LED-Lampen verbrauchen 0,004 Kilowattstunden. Die birnenförmigen Lampen haben einen E27-Sockel, allerdings mit einem kleinen Manko: das Licht ist nicht dimmbar. Dennoch sind sie preislich durchaus erschwinglich. Für ein 4er-Set zahlt man rund 17 Euro.

Bewegungsmelder von „Philips Hue“

Womöglich klingt das zunächst banal, aber auch mit einem Bewegungsmelder kann man Strom sparen. Es gibt etliche Modelle, die zudem für Innenräume geeignet sind. Falls man beispielsweise das Licht vergessen hat, auszuschalten, kann ein Bewegungsmelder durchaus Abhilfe schaffen. Um Strom und Energie zu sparen, ist dieses Produkt durchaus geeignet.

Der sogenannte „Hue Motion Sensor“ ist ein beliebtes Gadget aus der Philips-Smart-Home-Reihe. Es handelt sich dabei um einen batteriebetriebenen Bewegungsmelder, den man in einem beliebigen Zimmer der Wohnung anbringen kann. Es reicht lediglich, ihn an der Wand festzumachen. EIne Verkabelung ist nicht nötig. Der Melder ist in der Energieeffizienzklasse A++ angesiedelt.

In der dazugehörigen „Hue“-App kann man viele verschiedene Einstellungen vornehmen. Der Sensor erkennt Licht und Bewegung und schaltet die Lampe dann nicht ein, wenn Tageslicht erkannt wird. Einziges Manko daran: Man braucht eine „Hue“-Bridge und kompatible Lampen, die man sich zusätzlich anschaffen muss, damit die ganze Sache funktioniert. Doch hat man alle Komponenten beisammen, kann man sich ein strom- und energiesparendes Smart-Home-System in den eigenen vier Wänden einrichten. Rund 43 Euro kostet der Bewegungsmelder.

Auch interessant: Welche Geräte im Haushalt echte Stromfresser sind

So wurden die Produkte ausgewählt

Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich in der Auflistung nicht um einzelne Tests handelt, sondern lediglich um Kaufratgeber. Die Auswahl der Produkte wurde anhand von Rezensionen, Bestsellerlisten und eigenen Erfahrungen, die oben in den Erklärungen aufgeführt wurden, getroffen und sollen dazu dienen Strom und Energie zu sparen.

Fazit

Strom und Energie sparen, kann man mit diversen Produkten. Die obige Auflistung soll Ihnen dabei helfen, Ihre Kosten zu minimieren. Lohnenswert sind Sie alle und keines der Produkte kostet über 100 Euro.

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