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Wann sich CO- und Gaswarnmelder wirklich lohnen

CO-Warnmelder
Ein CO-Warnmelder kann helfen, sich besser vor einer Kohlenmonoxidvergiftung zu schützen Foto: Getty Images / Karl-Hendrik Tittel
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myHOMEBOOK Redaktion

25. Oktober 2025, 6:48 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Gerade zu Hause möchten sich die meisten Menschen sicher fühlen – dabei passieren viele Unfälle genau in den eigenen vier Wänden. Alarmgeber für Rauch, Kohlenmonoxid (CO) oder Gas können potenziell gefährliche Situationen frühzeitig erkennen. Warnmelder, die bei Rauch, Kohlenmonoxid oder Gas Alarm schlagen, können Leben retten, heißt es von der Prüforganisation Dekra in Berlin.

Wann CO-Warnmelder wichtig sind

Kohlenmonoxid ist besonders gefährlich, weil es farb-, geruch- und geschmacklos ist – und somit ohne technisches Hilfsmittel kaum wahrgenommen werden kann. Entsteht das Gas bei sogenannten „unvollkommenen Verbrennungen“, kann es sich in geschlossenen Räumen gefährlich anreichern. Schon geringe Mengen in der Luft können tödlich sein.

Laut Dekra ist menschliches Fehlverhalten eine häufige Ursache für CO-Unfälle. Typische Gefahrenquellen sind unter anderem:

  • Grillen mit Kohle oder Gas in Innenräumen
  • Nutzung von Heizpilzen oder Verbrennungsmotoren in schlecht belüfteten Bereichen
  • Defekte oder falsch gewartete Gasthermen
  • Mangelhaft installierte oder schlecht ziehende Kamine
  • Lagerung großer Mengen Holzpellets

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Wer solche Geräte nutzt oder entsprechende Risiken im Haushalt hat, sollte zur eigenen Sicherheit einen CO-Warnmelder installieren. Die Dekra rät außerdem zu einem bewussten und vorsichtigen Umgang mit Feuerstellen. Auch eine regelmäßige Wartung von Gasthermen oder Kaminöfen ist wichtig. Holzpellet-Lager sollten grundsätzlich vor dem Betreten gut durchgelüftet werden.

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Wann ein Warngerät sinnvoll sein kann

Zu einem Gaswarnmelder rät die Dekra, wenn zu Hause mit Erd-, Stadt- oder Flüssiggas geheizt oder gekocht wird. Also es einen Gasherd, einen Gasofen, eine Gastherme oder einen Durchlauferhitzer gibt.

Wenn Gas unbemerkt austritt, kann es sich mit der Raumluft vermischen – eine gefährliche Mischung, die bereits durch einen Funken oder eine Zigarette zur Explosion führen kann. Selbst ohne Explosion kann das Einatmen der Gase, vorwiegend im Schlaf, lebensgefährlich sein. Ein Gaswarnmelder registriert die Gaskonzentration in der Luft und schlägt Alarm, sobald ein kritischer Wert erreicht ist.

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Position entscheidet über Funktion

Ein Warnmelder funktioniert nur zuverlässig, wenn er korrekt montiert ist. Darauf weist die Dekra ausdrücklich hin. Bei CO-Warnmeldern ist eine Montage in Kopfhöhe üblich – also in etwa der Atemzone. Die genaue Positionierung hängt jedoch auch vom Raum und möglichen Abgasquellen wie Kaminöfen oder Schrägen im Dachbereich ab. Bei Gaswarnmeldern spielt zusätzlich das spezifische Gas eine Rolle:

  • Erdgas ist leichter als Luft und steigt nach oben. Der Warnmelder sollte daher möglichst hoch angebracht werden.
  • Flüssiggase wie Butan oder Propan sind schwerer als Luft – in diesem Fall gehört der Melder eher in Bodennähe.

Außerdem sollten Gaswarner nicht direkt neben der Gasquelle angebracht werden, um Fehlalarme zu vermeiden. Die Dekra empfiehlt, einen gewissen Mindestabstand einzuhalten. Dabei kann man sich an den konkreten Angaben in der Gebrauchsanleitung des jeweiligen Warnmelders orientieren.

Fazit: Warnmelder können Leben retten

Ob Kohlenmonoxid oder Gas – wer entsprechende Quellen im Haushalt nutzt, sollte sich über die Risiken im Klaren sein. Zwar sind CO- und Gaswarnmelder keine Pflicht, doch ihr Einsatz kann in vielen Fällen Leben retten. Wer sie korrekt installiert und regelmäßig wartet, erhöht die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erheblich.

Mit Material der dpa

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