Schön cremig soll es sein und nicht sofort schmelzen, und wertvolle Zutaten soll es enthalten. Wie wäre es, wenn Sie ihr Eis einfach zuhause selbst machen? Eine Eismaschine macht es möglich.
Wer sich eine Eismaschine kaufen will, sollte sich zunächst über das gewünschte Ergebnis Gedanken machen: Soll es eher ein Sorbet, Frozen Yogurt oder Eiscreme werden? Geht es um kleine Portionen oder um Eis für ein großes Familienfest? Auch der vorhandene Platz sowie das Budget spielen eine Rolle. Die Auswahl an Geräten ist groß. Je nach Wunsch und Möglichkeiten eignen sich andere Modelle. Worauf es ankommt, erklärt der Tüv Süd.
Welche verschiedenen Eismaschinen gibt es?
Ein Hauptunterscheidungsmerkmal ist Art der Kühlung. Denn es gibt Kompressor-Eismaschinen und Eismaschinen mit Kühlbehältern.
Kompressor-Eismaschinen sind in der Regel sofort einsatzfähig. Vorausgesetzt, es gibt einen Stromanschluss. Das Eis wird hier während des Rührens gekühlt und ist meist nach 20 bis 40 Minuten fertig. Das Ergebnis sei sehr cremig, dafür sind diese Geräte laut Tüv Süd meist eher teurer und lauter.
Bei der Variante mit Kühlbehälter ist eine gewisse Vorplanung nötig: Der Behälter muss erst gekühlt werden – und braucht dementsprechend Platz im Eisfach. Zudem dauert es länger, bis das Eis fertig ist – etwa 30 bis 60 Minuten. Insgesamt sind diese Geräte meist leiser, günstiger und leichter – und in der Regel auch umweltfreundlicher.
Die meisten Geräte können zwischen 300 Milliliter und 2,5 Liter Eis herstellen. Wer Eis für eine mehrköpfige Familie selber machen will, sollte darauf achten, dass das Gerät mindestens ein Fassungsvermögen von einem Liter hat, rät der Tüv Süd. Sind spezielle Eis-Arten gewünscht, muss man darauf achten, was die Maschine kann. Manche Geräte können verschiedene Konsistenzen herstellen – anderen fehlt ein entsprechender Modus.
Außerdem sollte man beim Kauf auf die Qualität und die Nutzerfreundlichkeit des Gerätes achten. Praktisch ist ein Behälter mit großer Einfüllöffnung – so lassen sich etwa Früchte einfacher hinzufügen. Hilfreich kann es auch sein, wenn das Gerät Temperatur und Zeit automatisch regeln kann. Oder etwa über eine automatische Abstellfunktion verfügt.
Tipp: Soll das Eis besonders cremig werden, sollte man beim Rührarm eine niedrige Geschwindigkeit einstellen. Allerdings dauert es dann länger, bis das Eis fertig ist.
mit Material der dpa
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