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30 Modelle untersucht

Kühl-Gefrier-Kombigeräte bei „Stiftung Warentest“ – das sind die Testsieger

Kühl-Gefrier-Kombigerät
Im Fokus von „Stiftung Warentest“ standen neben der Kühl- und Gefrier-Qualität vor allem Energieeffizienz sowie Handhabung Foto: Getty Images/ablokhin
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myHOMEBOOK Redaktion

22. Juli 2025, 14:51 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Wer eine neue Kühl-Gefrier-Kombination sucht, steht vor einer großen Auswahl – von kompakten Standardmodellen bis zu breiten oder Side-by-Side-Geräten. Doch welche Modelle sind wirklich empfehlenswert? Die „Stiftung Warentest“ hat in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 8/2025) insgesamt 30 Modelle untersucht. Das zentrale Fazit: Jedes zweite Modell erhielt die Gesamtnote „gut“. Bewertet wurden neben der Kühl- und Gefrierleistung insbesondere der Stromverbrauch sowie die Handhabung der Geräte.

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30 Kühl-Gefrier-Kombigeräte bei „Stiftung Warentest“ – die Hälfte ist „gut“

Die klassischen Side-by-Side-Geräte, bei denen Kühl- und Gefrierschrank nebeneinander angeordnet sind, schnitten im Vergleich schlechter ab – sie verbrauchen viel Strom und überzeugten laut „Stiftung Warentest“ eher selten. Überbreite Geräte mit mehr als 70 Zentimetern Breite hingegen konnten punkten: Vier von fünf getesteten Modellen dieser Bauart erhielten gute Noten. Auch bei Geräten mit Standardbreite von etwa 60 Zentimetern waren 9 von 16 Modellen „gut“, allerdings zumeist in der höheren Preisklasse.

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Testsieger in drei Kategorien

In der Kategorie der Standard-Kombigeräte (ca. 60 Zentimeter breit) lagen zwei Modelle vorn: „LG GBB92MBB3P“ und „Siemens KG39NAIAT“, beide mit der Gesamtnote 1,6. Die LG-Kombination überzeugte mit einer „sehr guten“ Einfrierleistung, zeigte aber leichte Schwächen beim schnellen Herunterkühlen kleiner Mengen. Das Siemens-Modell war in beiden Disziplinen „gut“ und zählte beim Kühlen sogar zu den besten im gesamten Testfeld.

Bei den überbreiten Geräten bis zu 446 Litern lag die „Siemens KG49NAXCF“ mit einer Gesamtnote von 1,9 vorn. Sie erreichte in den Bereichen Kühlen und Einfrieren jeweils gute Bewertungen. Beste Side-by-Side-Kombination war laut „Stiftung Warentest“ die „LG GSLE91EVAC“ mit der Note 2,2: Das Modell überzeugte beim Einfrieren mit „sehr gut“, während das Kühlen lediglich „befriedigend“ war.

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Energiekosten im Langzeitvergleich

Für die Einschätzung des Stromverbrauchs rechneten die Tester mit einem durchschnittlichen Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde und einem Nutzungszeitraum von 15 Jahren. Dabei zeigte sich: Standardgeräte mit bis zu 300 Litern Nutzinhalt bleiben beim Strombedarf moderat. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei etwa 1000 Euro über diesen Zeitraum. Überbreite Geräte mit mehr Stauraum schlagen dagegen mit rund 1500 Euro zu Buche.

Deutlich teurer im Betrieb sind Side-by-Side-Modelle. Mit einem Volumen von bis zu 415 Litern und zusätzlichen Features wie Displays oder Eisbereitern überschreiten sie laut „Stiftung Warentest“ die 2000-Euro-Marke beim Stromverbrauch über 15 Jahre.

Zwei Einzelgeräte als energieeffiziente Alternative

Wer besonders viel Kühl- und Gefrierplatz benötigt, kann laut den Experten auch auf eine andere Lösung setzen. Man kann etwa über zwei separate Geräte nachdenken – zum Beispiel in Form eines Einbaukühlschranks, kombiniert mit einer Gefriertruhe. Steht Letztere dazu noch im kühleren Keller, zieht sie weniger Strom als in einer warmen Küche, erklären die Tester weiter. Zudem lasse sich der Kühlschrank während längerer Urlaubszeiten komplett abschalten – ein weiterer Vorteil für die Energieeffizienz.

Mit Material der dpa

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