Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de
Baumarktpartner
von myHOMEBOOK

Toiletten-Roboter, smarter Duschkopf

Die Wohn-Highlights der CES

Auf der CES 2020 wurde Roboter-Bär RollBot vorgestellt, der Klopapier ins Badezimmer bringen kann
Ein Helferlein, der bei leerer Klopapierhalterung aushilft – nur eins der Wohn-Highlights auf der diesjährigen CESFoto: dpa picture alliance

Bis zum 10. Januar findet in Las Vegas die Consumer Electronic Show statt – kurz CES. Bei der weltgrößten Unterhaltungselektronik-Messe stellen Konzerne Tech-Neuheiten vor, vor allem aus dem Bereich Smart Living und künstliche Intelligenz. myHOMEBOOK stellt die Wohn-Highlights vor.

In den vergangenen Jahren wurde der Fokus von technischen Konzern-Giganten immer mehr auf künstliche Intelligenz gelegt – unter anderem auch, um das Wohnen so smart wie möglich zu gestalten. Vier Neuheiten im Überblick, die auf der CES 2020 vorgestellt wurden und sowohl das Badezimmer als auch die Küche in Zukunft noch smarter gestalten könnten.

4 Wohn-Highlights von der CES 2020

1. Duschkopf mit Sprachsteuerung

Zukünftig soll man auch unter der Dusche nicht mehr auf Sprachsteuerung und Internetzugang verzichten müssen. US-Hersteller Kohler präsentierte auf der CES 2020 einen Duschkopf, in dessen Mitte ein wasserdichter Bluetooth-Lautsprecher integriert ist, betrieben über Akkus. Das Wasser strömt aus einem Ring, der rund um die magnetische Halterung für die Lautsprecher-Box liegt. Bis zu sieben Stunden lang soll man Musik hören können, danach muss der Lautsprecher entnommen und aufgeladen werden.

Der Duschkopf soll laut Aussagen des Herstellers vermutlich im Sommer erhältlich sein – mit Bluetooth-Lautsprecher und Alexa-Integration für 230 US-Dollar, ohne Alexa für 170 US-Dollar und ganz ohne Lautsprecher für 90 US-Dollar. Nach Europa schafft es das Tool aber voraussichtlich nicht.

Auch interessant: Warum Sie einen Duschkopf nicht mit Essig reinigen sollten

2. Klopapier bringender Roboter-Bär

Das Geschäft ist verrichtet, die Klorolle aber leer und kein Nachschub in Sicht? Abhilfe soll der Bluetooth-betriebene Roboter-Bär „RollBot“ von Procter & Gamble schaffen. Der Roboter auf zwei Rädern soll Klopapierrollen auf seinem Kopf zur Toilette bringen können – allerdings nur, wenn er vorab bestückt wurde und die Tür zum Badezimmer offen steht. Wenn all dies zutrifft und er das Papier liefern kann, stellt er währenddessen dank seiner integrierten Sensoren auch Gestank im Badezimmer fest und versprüht einen Raumduft.

3. Sensor als Warnung vor Gestank im Bad

Statt auf einen Raumduft versprühenden Roboter-Bären könnte man auch auf einen neuen Sensor setzen – den SmellSense, ebenfalls auf der CES 2020 von Procter & Gamble vorgestellt. Das Gadget verfügt neben dem Sensor auch über einen dazugehörigen Bildschirm im Bären-Design.

Der Bildschirm hängt außerhalb des Badezimmers, der Sensor drinnen. Der Sensor kann schlechte Gerüche ausmachen, indem er Kohlendioxid- und Schwefelwasserstoff-Anteile aus der Luft untersucht. Stellt er dabei fest, dass dicke Luft im Badezimmer herrscht, warnt er über den Bildschirm davor. Ein böses Bärengesicht bedeutet: Lieber noch nicht eintreten. Ein freundliches lädt hingegen zum Toilettengang ein.

Schlechte Nachricht für alle Interessierten: Weder der RollBot noch der SmellSense sind für den Einzelverkauf gedacht.

Auch interessant: Mit diesen Hausmitteln beseitigen Sie schlechte Gerüche

4. Selbst scannende und einkaufende Kühlschränke

Die Kühlschränke mit künstlicher Intelligenz können über integrierte Kameras ihren Inhalt scannen und fehlende Lebensmittel eigenständig bei einem Lieferdienst bestellen. Kauft man doch mal selbst ein und erweitert damit den Bestand seines Kühlschranks um bestimmte Produkte, kann das Gerät die Waren erkennen und ins Sortiment aufnehmen. Und auch für Koch-Muffel kommt eine interessante Neuheit: Die Kühlschränke schlagen Rezepte basierend auf ihrem Inhalt vor. Derartige Modelle sollen noch in diesem Jahr erhältlich sein. Informationen zu möglichen Preisen gibt es noch nicht.