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So geht es ganz leicht

Wie man mit KI-Tools die Wohnung einrichten kann

Mittlerweile gibt es etliche Tools, die einem mögliche Vorschläge generieren, wie das Zuhause aussehen kann
Mittlerweile gibt es etliche Tools, die einem mögliche Vorschläge generieren, wie das Zuhause aussehen kann Foto: Getty Images
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18. Juni 2026, 11:08 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Ein Umzug oder eine Wohnungsrenovierung geht nicht gänzlich ohne Stress über die Bühne. Schließlich steht oft wortwörtlich die Frage im Raum, wie die eigenen vier Wände gestaltet werden sollen. Wenn es um die reine Visualisierung geht, helfen mittlerweile zahlreiche KI-Tools und Apps. myHOMEBOOK gibt einen Überblick für jene, die ihre Wohnung mit KI einrichten möchten.

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KI hält Einzug – auch beim Thema „Wohnen“

Menschen, die ein neues Haus oder eine neue Wohnung suchen, finden im Netz seit Jahren hilfreiche Lösungen, beispielsweise professionell aufgenommene Fotos im Exposé oder Angebote von Home-Staging-Agenturen. Dadurch entfallen zeitaufwendige Wohnungsbesichtigungen vor Ort oder lassen sich zumindest auf ein Minimum reduzieren.

Durch den Einzug von KI-Systemen ergeben sich nun noch ganz andere Möglichkeiten, einen ersten Eindruck von der neuen Wohnung im möblierten Zustand zu bekommen oder auszuprobieren, welche Wandfarbe am besten mit dem roten Sofa im Wohnzimmer harmoniert.

KI-Apps für die Einrichtung von simpel bis professionell

Das Angebot solcher KI-Tools reicht von simpel bis professionell. Wer beispielsweise nur auf die Schnelle Räume stilistisch umgestalten oder neu möblieren möchte, der dürfte mit kostenlosen Apps wie Remodel AI oder Planner 5D gut bedient sein.

Wer etwas mehr Zeit investieren und dafür auch Geld in die Hand nehmen möchte, kann auf professionelle Hilfe zurückgreifen, beispielsweise bei InstantDeco. Diese kostenpflichtigen Angebote richten sich allerdings vermutlich mehr an Eigentümer mehrerer Häuser oder Wohnungen oder an gewerblich tätige Maklerunternehmen. Für Mieter oder Käufer, die nur einen kleinen visuellen Eindruck erzeugen möchten, dürften diese speziellen KI-Hilfsmittel etwas überdimensioniert sein.

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Auch Online-Makler setzen mehr auf KI

Inzwischen setzen auch zahlreiche Heimwerkergeschäfte und Online-Immobilienmakler bei der Renovierung oder beim Verkauf von Wohnungen auf KI-Tools. Die Namen reichen von Bauhaus, IKEA oder OBI bis hin zu Immoscout 24.

Letzterer hat kürzlich mit KI-Wohnvision ein Tool vorgestellt, um beispielsweise Zimmer komplett neu einzurichten. „Mit KI-Wohnvision lässt sich besser vorstellen, wie ein Raum mit einem anderen Einrichtungsstil wirken könnte, zum Beispiel modern, skandinavisch oder industriell“, erläutert Johanna Fitschen von Immoscout24 die grundlegende Funktion des neuen KI-Tools auf Nachfrage von myHOMEBOOK.

Das KI-Hilfsmittel lässt sich über den Rechner bedienen oder als iOS- oder Android-App herunterladen. Die Nutzung ist denkbar einfach. „Die KI arbeitet mit den Bildern aus dem jeweiligen Exposé. Auf dieser Grundlage entstehen neue Raumansichten, die zeigen, welches Potenzial in einem Zimmer stecken kann. Die ursprünglichen Bilder bleiben dabei die Basis. KI-Wohnvision ergänzt sie um eine visuelle Idee für mögliche Einrichtungsstile“, beschreibt Fitschen die weiteren Möglichkeiten der KI, um eigene Wohnvorstellungen ins Bild zu setzen.

Auch ChatGPT und Co. funktionieren als Einrichtungshelfer

Wer auf Immoscout24 eine Immobilie zum Kauf anbietet, kann das KI-Tool deutschlandweit nutzen. Bei Mietobjekten steht es derzeit in den sieben größten deutschen Städten zur Verfügung.

Selbstverständlich eignen sich auch die großen KI-Systeme wie ChatGPT, Claude oder Google Gemini als virtueller Innenarchitekt oder Handwerker. Für jene, die ihre Wohnung mit KI einrichten wollen, könnte das so aussehen:

  • Bildgenerierung: Hochgeladene Fotos von Zimmern lassen sich auf Wunsch umgestalten. Ein Prompt könnte beispielsweise lauten: „Tausche Sofa und Teppich, behalte Wände, mache das Licht wärmer.“
  • Dialogbasierte Beratung: Präzise formulierte Prompts bieten die Basis für spezielle Beratungsgespräche, die üblicherweise mit einem Innenarchitekten geführt werden. Hier kann die Chatfunktion erste Hilfe in Sachen Farben, Möbelplatzierung oder Materialien liefern. Die Vorschläge dienen aber im besten Falle nur als Anhaltspunkte für ein noch zu führendes Gespräch mit einer entsprechenden Fachperson. Das gilt insbesondere für Umgestaltungen, bei denen Statik eine wesentliche Rolle spielt.

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