Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de
Baumarktpartner
von myHOMEBOOK

Einfach und effektiv

13 Tipps, um Heizkosten zu sparen

13 Tipps zum Sparen von Heizkosten
Wenn man auf ein paar Dinge achtet, kann man heizen, ohne hohe Rechnungen zu verursachenFoto: Getty Images

In Zeiten von steigenden Heizkosten ist es besonders wichtig, diese im Blick zu behalten. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man frierend mit Schal und Mütze in der Wohnung sitzen muss. Ein paar simple Tricks können bereits helfen, die Kosten zu reduzieren.

Die Preise fürs Heizen steigen an, manche zögern vielleicht bereits beim Griff zum Thermostat. Allerdings beginnt nun die kühle Jahreszeit, und da möchte man es schließlich warm in der Wohnung haben. Fehler beim Heizen können hingegen richtig ins Geld gehen und ungewollte Kosten verursachen. myHOMEBOOK hat 13 Tipps zusammengestellt, wie man clever Heizkosten sparen kann – ohne zu frieren.

Heizkosten sparen – praktische Tipps

  1. Schließen Sie nachts die Rollläden. Laut Umweltbundesamt verlieren Haushalte durch die Fenster rund 20 Prozent der Wärme. Deshalb sollte man diese nachts abdichten, um Heizkosten zu sparen. Wenn man keine Rollläden hat, reichen auch dicke Vorhänge.
  2. Vorhänge sollten Sie unbedingt richtig positionieren. Denn wenn diese vor der Heizung hängen, kann sich die warme Luft nicht richtig im Raum verteilen. Dasselbe gilt für Möbelstücke – zwischen ihnen und Heizungen sollte mindestens eine handbreit Platz sein.
  3. Es erscheint logisch, weniger zu heizen, um Kosten zu sparen. Allerdings ist das eher kontraproduktiv, da die Zimmer auf diese Weise auskühlen. Es dauert dann viel länger, sie wieder aufzuheizen, was mehr Kosten verursacht.
  4. Kühlere Zimmer wie das Schlafzimmer werden in der Regel weniger geheizt. Damit sich die kalte Luft nicht in den restlichen Zimmern verteilen kann, sollten Sie die Türen schließen.
  5. Eine einfache Möglichkeit, um Heizkosten zu sparen, ist die Nutzung von einwandfrei funktionstüchtigen Heizungen. Dafür müssen Sie diese regelmäßig entlüften.
  6. Kippen Sie Fenster nicht dauerhaft. Ansonsten kühlen Wände und Räume aus.
  7. Achten Sie außerdem darauf, Heizungen vor dem Lüften abzustellen.
  8. Halten Sie Fenster nachts geschlossen, damit die Raumluft nicht abkühlt. Lüften Sie dafür morgens gründlich durch.
  9. Drehen Sie die Heizung nachts außerdem ein paar Grad herunter.
  10. Viele Wohnungen sind mit Holz- oder Steinböden ausgestattet. Dadurch kommen einem Räume kühler vor und man tendiert dazu, schneller zu heizen. Wenn Sie Teppiche auslegen, wirken die Räume wärmer und man heizt weniger – was wiederum Heizkosten spart.
  11. Durch Ritzen an Fenstern und Türen kann Kaltluft einströmen. Dichten Sie diese mit selbstklebenden Streifen einfach ab.
  12. Die Wände hinter Heizungen sind oft dünner, wodurch mehr Kälte eindringen kann. Dämmen Sie diese mit Folien oder Platten.
  13. Installieren Sie programmierbare Heizkörperthermostate. Mit ihnen können Sie Ihr Heizverhalten optimal anpassen und Heizkosten sparen.

Wie warm sollten die Zimmer sein?

Von Raum zu Raum ist die empfohlene Gradzahl unterschiedlich. Folgende Richtwerte sind zu empfehlen:

  • Wohnzimmer: 20 bis 22° C
  • Küche: 18 bis 20° C
  • Schlafzimmer: 16 bis 18° C
  • Badezimmer: maximal 23° C

Tipp: Wenn Sie die Raumtemperatur nur um ein Grad senken, können Sie laut dem Deutschen Mieterbund schon etwa sechs Prozent der Heizkosten sparen.

Vimeo Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Vimeo
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Auch interessant: Alte Ölheizung ausmustern – diese Fördermöglichkeiten gibt es

Richtiges Lüften ist wichtig

Wer richtig heizen und damit auch Heizkosten sparen möchte, kommt um die richtige Belüftung nicht herum. Besonders während der Heizsaison ist es wichtig, die Wohnung regelmäßig mit frischer Luft zu versorgen. Das verbessert nicht nur die Luftqualität, sondern verringert auch die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen, wodurch Sie Schimmelbildung verhindern können.

Laut Angaben des Umweltbundesamts gibt ein Vier-Personenhaushalt durch Atmen, Duschen, Kochen und Waschen täglich etwa zwölf Liter Feuchtigkeit an die Luft ab. Um diese aus den Wohnräumen leiten zu können, muss man mehrmals täglich Stoßlüften. Öffnen Sie dafür Ihre Fenster für etwa fünf Minuten komplett – am besten so, dass ein Durchzug entsteht.