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Achtung, Schimmel! 5 einfache Tipps gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung

Schimmel vorbeugen

5 Tipps, die gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung helfen

Luftfeuchtigkeit ist gerade im Winter ein großes Problem, welches zur Schimmelbildung beitragen kann
Luftfeuchtigkeit ist gerade im Winter ein großes Problem, welches zur Schimmelbildung beitragen kannFoto: iStock/helin-loik-tomson

Wahrscheinlich kennen wir es alle: Kondenswasser an den Fenstern. Wenn die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu hoch ist, kann man die Fenster abwischen, wie oft man will – das Kondenswasser taucht immer wieder auf. Dann muss man zu anderen Mitteln greifen.

Jeden Morgen dasselbe Spiel: Aufstehen, Lüften, Fenster putzen. Und trotzdem beschlagen die Fenster im Winter immer wieder. Die Luftfeuchtigkeit will einfach nicht aus der Wohnung entweichen. Wer diese morgendliche Routine beenden möchte, muss auf andere Möglichkeiten zurückgreifen. myHOMEBOOK zeigt, was man noch gegen eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung tun kann.  

Wie hoch ist die ideale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung?

Laut der Verbraucherzentrale liegt die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen bei 40 bis 60 Prozent. „Ist die Luftfeuchtigkeit dauerhaft höher, steigt das Schimmelrisiko.“ Am besten sollte man zwei- bis viermal täglich lüften. Man kann aber unterstützend auch andere Maßnahmen ergreifen.

Tipp: Mit einem sogenannten Hygrometer kann man übrigens die Luftfeuchtigkeit messen, diese gibt es schon für wenige Euro.

1. Lüften gegen Feuchtigkeit

Auch wenn es kalt ist, sollte mehrfach am Tag gelüftet werden. Die verbrauchte, feuchte Luft muss raus und Frische wieder rein. Da reicht es nicht, dies einmal am Morgen und einmal am Abend zu tun. Wenn man die Zeit hat, sollte man mehrfach am Tag Lüften.

Ein vier-Personenhaushalt gibt laut Umweltbundesamt am Tag etwa 12 Liter Feuchtigkeit in die Umgebungsluft ab. „Am effektivsten ist sogenanntes Stoßlüften, das bedeutet, mehrmals täglich mit komplett offenen Fenstern etwa fünf Minuten kräftig durchzulüften, anstatt Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. Kipplüftung birgt das Risiko der Schimmelbildung durch Kondensation an den Randbereichen der Fenster und ist wenig effektiv.“

Besonders wichtig ist das Lüften in Zimmern mit einer Feuchtigkeitsquelle. Das bedeutet, dass besonders Räume gelüftet werden müssen, in denen sich potenziell viel Feuchtigkeit befindet. Das sind unter anderem die Räume, in denen Wäsche getrocknet wird, in denen gekocht oder geschlafen wird.  

Dazu passend: Was tun bei Kondenswasser zwischen den Fensterscheiben?

2. Gegen Luftfeuchtigkeit hilft heizen

Es ist momentan etwas preisintensiv, aber durchaus effektiv. Warme Luft kann mehr Luftfeuchtigkeit aufnehmen als kalte, daher ist es sinnvoll in Räumen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit zu heizen. Es ist wichtig, Temperaturen in Innenräumen konstant zu halten, schreibt das Umweltbundesamt. Nachts oder wenn keiner zu Hause ist, kann aber gern die Heizung um ein paar Grad gedrosselt werden.

 

3. Mit einem Luftentfeuchter die Luftfeuchtigkeit senken

Wenn heizen und Lüften allein nichts bringen, kann ein Luftentfeuchter zur Hilfe genommen werden. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen. Man unterscheidet aktive Luftentfeuchter, diese werden elektrisch betrieben und passive Luftentfeuchter, diese funktionieren mit Granulat. Letztere sind allerdings eher bei kleinen Räumen zu empfehlen. Bei den elektrischen Luftentfeuchtern sollte man auf jeden Fall den Stromverbrauch im Auge behalten. Mehr zu Luftentfeuchtern finden Sie hier.

4. Die richtige Technik beim Kochen

Es ist Ihnen bestimmt schon einmal aufgefallen: Sobald die Flüssigkeiten im Topf anfangen zu dampfen, beschlagen die Fenster in der Küche. In diesem Fall kann ein simpler Trick Abhilfe schaffen: Deckel drauf. Ist erst einmal der Deckel auf dem Kochtopf, strömt weniger Wasserdampf nach außen. Unterstützend kann man die Dunstabzugshaube einschalten.

5. Pflanzen können helfen dabei, die Luftfeuchtigkeit zu senken

In vielen Ratgebern kann man lesen, dass man Pflanzen entfernen soll, wenn man eine zu hohe Luftfeuchtigkeit hat. Das ist nur logisch, da Pflanzen im Rahmen der Fotosynthese ihr aufgenommenes Wasser wieder an die Luft angeben. Aber es gibt Pflanzen, die dabei helfen können, die Luftfeuchtigkeit zu senken – eine Auswahl finden Sie hier.

Wie kann man hoher Luftfeuchtigkeit vorbeugen?

Damit es erst gar nicht so weit kommt, dass sich zu viel Luftfeuchtigkeit in der Wohnung ansammelt, kann man im Haushalt auf einige Dinge achten. So ist es mitunter sinnvoll, beim Kochen einen Deckel auf den Topf zu setzen, damit nicht so viel Wasserdampf entweicht. Außerdem sollte man die Spülmaschine nicht sofort öffnen, wenn der Spülgang erledigt ist. So kann der Dampf in der Maschine zunächst noch kondensieren und verteilt sich nicht im Wohnraum.

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