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Wunder-Schwamm

8 clevere Reinigungs-Tricks mit Schmutzradierern

Tricks für Reinigung mit Schmutzradierern
Für viele Flecken gibt es nur eine effektive Lösung: SchmutzradiererFoto: Getty Images

Hartnäckige Flecken können einen zur Weißglut treiben. Wenn nicht mal mehr vielversprechende Hausmittel-Lifehacks helfen, gibt es nur noch eins, was dem Schmutz gefährlich werden kann: der Schmutzradierer. Wofür man den Wunderschwamm im Haushalt benutzen kann – und wann man lieber auf ihn verzichten sollte.

Schmutzradierer zählen zur Kategorie Alleskönner. Herkömmliche Flecken, Verfärbungen und hartnäckige Verkrustungen halten den kleinen weißen Schwamm selten auf. myHOMEBOOK hat acht Reinigungstricks, die mit einem Schmutzradierer super funktionieren und erklärt außerdem, bei welchen Oberflächen der Schmutzradierer nicht zum Einsatz kommen sollte.

Was ist ein Schmutzradierer eigentlich genau?

Ein Schmutzradierer ist ein offenporiger Schwamm aus Melaminharz. Melamin wird unter anderem zur Herstellung von Polster- und Dämmmaterial verwendet. Beim Reinigen nimmt der Schwamm die Schmutzpartikel auf und die Harzpartikel reiben sich ab. Deshalb wird der Radierer während seiner Benutzung auch immer kleiner.

Schmutzradierer brauchen nur Wasser, keine zusätzlichen Reinigungsmittel
Schmutzradierer sind in der Regel weiß und rechteckigFoto: iStock

Wie verwendet man Schwamm richtig?

Bevor er zum Einsatz kommt, muss man den Schmutzradierer mit etwas klarem Wasser anfeuchten. Es braucht kein zusätzliches Reinigungsmittel! Anschließend kann man ihn über die betroffene Stelle reiben, bis der Fleck verschwunden ist.

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Acht Reinigungs-Tricks mit einem Schmutzradierer

1. Wachsmal- und wasserfeste Stifte

Einmal nicht aufgepasst, hat das Kind mit Wachsmalstiften oder wasserfesten Stiften daneben gekritzelt. Die Farben lassen sich mit herkömmlichen Lappen und Reinigern nicht von Holztischen oder Wänden entfernen. Mit einem Schmutzradierer schon!

2. Kleberückstände

Oft bleiben nach dem Abziehen von Stickern lästige Kleberückstände auf der Oberfläche zurück. Da hilft auch energisches Abkratzen nichts – es sorgt hingegen noch dafür, dass die Finger auch noch verkleben. Beim nächsten Mal einfach zu einem Schmutzradierer greifen und die Oberfläche mit ihm abwischen. Die Rückstände lösen sich und der Kleber ist passé.

3. Schuhsohlen

Kommen Sneaker und Turnschuhe häufig zum Einsatz, verfärben sich ihre weißen Sohlen schnell. Wer auf ein sauberes und makelloses Erscheinungsbild Wert legt, muss nicht gleich neue Schuhe kaufen. Die Sohle lässt sich mit dem Schmutzradierer behandeln. In wenigen Minuten ist sie wieder weiß und der Schuh sieht aus wie neu.

4. Bügel- und Glätteisen

Mit der Zeit können sich an Bügel- oder Glätteisen Verfärbungen auf den Oberflächen bilden. Kalkrückstände können auch zu kleinen Verkrustungen führen. Die Netzstecker entfernen, die Geräte abkühlen lassen und anschließend mit dem Schmutzradierer behandeln – schon erstrahlen sie wieder in neuem Glanz.

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5. Kunststofffensterrahmen

Verfärbte Kunststofffensterrahmen sehen unschön aus, lassen sich aber leicht mit einem Schmutzradierer wieder auf Vordermann bringen. Ohne aggressive Mittel und ohne kräftiges Schrubben sehen die Rahmen nach kurzer Zeit wieder wie neu aus.

6. Gummispuren auf dem Boden

Gummispuren auf dem Fußboden haben in der Regel gegen Schmutzradierer keine Chance. Einfach mit dem Schwamm die entsprechende Stelle bearbeiten und die hartnäckigen Schlieren gehören der Vergangenheit an.

7. Leder

Auch Lederoberflächen können mit einem Schmutzradierer behandelt werden. Je nachdem, wie feucht der Schwamm ist, sollte man anschließend aber mit einem trockenen Tuch nachwischen.

8. Urinstein und verfärbte Fugen

Sogar im Bad ist der Schmutzradierer ein gern gesehener Helfer. Neben Duschvorhang, Fliesen und Armaturen überzeugt der Wunderschwamm auch bei Urinstein in der Toilette oder gelb verfärbten Fugen.

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Wofür man Schmutzradierer nicht nutzen sollte

So genial der Schmutzradierer bei besagten Flecken auch sein mag, ein paar Oberflächen sollte man mit ihm nie behandeln. Dazu gehören:

  • lackierte Flächen
  • Oberflächen aus empfindlichem Glas
  • bunte Wände oder Tapeten
  • Edelstahl-Oberflächen
  • Chrom-Oberflächen
  • Oberflächen mit Antihaftbeschichtung

Ein Schmutzradierer erscheint zwar sehr weich, saugt er sich aber mit Wasser voll, funktioniert er ähnlich wie Schleifpapier. Auf der falschen Oberfläche angewandt, sorgt man also nicht für Sauberkeit, sondern für Kratzer und verursacht Schäden. In diesen Fällen greift man doch besser zu herkömmlichen Lappen oder Putztüchern und passenden Reinigungsmitteln, um die Flecken zu bekämpfen.

Tipp: Wer sich unsicher ist, ob eine Oberfläche zum Reinigen mit dem Wunderschwamm geeignet ist, sollte ihn an einer unauffälligen Stelle ausprobieren.

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