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Für den Garten

Mit Video-Anleitung – so baut man ein Igelhaus selbst

Igelhaus für den Garten selbst bauen mit Video-Anleitung
Dieses Igelhaus ist schnell gebaut und katzensicherFoto: myHOMEBOOK

Damit Igel gut über den Winter kommen, kann ihnen mit einem selbst gebauten Igelhaus geholfen werden. Darin finden die Tiere Unterschlupf für den Winterschlaf. Zudem sind sie im Igelhaus sicher vor Fressfeinden wie beispielsweise Katzen. Diese Video-Anleitung zeigt, wie man ein Igelhaus ganz leicht selbst bauen kann.

In der Zeit zwischen November und März halten Igel in der Regel Winterschlaf. Ein idealer Ort dafür ist ein selbst gebautes Igelhaus im Garten. Dafür kann man unbehandeltes Fichtenholz sowie eine wasserfeste Siebdruckplatte als Dach verwenden. Nach dem Zusägen und dem Verschrauben der Einzelteile braucht das Ganze nur noch eine Lasur. Was man für den Bau benötigt und wie man dabei vorgeht, erfahren Sie hier Schritt für Schritt.

Was braucht man für das selbst gebaute Igelhaus?

Für die Maße des Winterquartiers gibt es eine katzensichere Anleitung vom NABU. Das Haus hat ein abnehmbares, schräges Dach, das wahlweise auch mit Scharnieren zum Aufklappen versehen werden kann. Bei der optischen Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Die myHOMEBOOK-Redaktion hat sich für den Schriftzug „IGEL HOTEL“ entschieden.

Anfänger Experte
Schwierigkeitsgrad
kurz lang
Dauer
0,- € > 1.000,- €
Kosten

Materialliste:

  • Holzbrett (hier Fichte, 150 x 40 cm, 2 cm stark)
  • Siebdruckplatte
  • Lasur
  • Holzschrauben
  • Schleifpapier

Werkzeugliste:

  • Akkuschrauber
  • Holzbohrer
  • Stichsäge und Sägeblatt
  • Schreinerwinkel und Zollstock
  • Bleistift
  • Pinsel

Bauanleitung für das Igelaus – Schritt für Schritt

Wenn man Material und Werkzeug parat hat, ist das Igelhaus in wenigen Stunden fertig. So geht es:

  1. Maße anzeichnen: Mit Zollstock und Winkel die einzelnen Bauteile zuerst abmessen und mit dem Bleistift anzeichnen.
  2. Teile aussägen: Mit der Stichsäge entgraten und anschließend die Kanten mit Schleifpapier bearbeiten.
  3. Löcher vorbohren: Den passenden Holzbohrer wählen, damit das Holz beim Schrauben nicht reißt.
  4. Bauteile verschrauben: Die Außenwände und die Trennwand an den Bohrungen mit Holzschrauben verbinden. Die Schrauben müssen dafür lang genug sein.
  5. Leisten montieren: Nach dem Abmessen des Innenraums an der Unterseite des abnehmbarem Dachs (hier aus Siebdruckplatte) zwei Latten verschrauben. Alternativ kann man das Dach zum Aufklappen mit Scharnieren versehen.
  6. Lasieren: Abschließend das fertige Häuschen noch mit Holzlasur für den Außenbereich anstreichen und nach Belieben verschönern.

Fertig! Wenn der passende Ort für das Igelhaus gefunden ist, fehlt nur noch die Füllung.

Der Blick ins Innere des Igelhäuschens
Der Blick ins Innere des IgelhäuschensFoto: myHOMEBOOK

Welche Füllung kommt in das Igelhaus?

Damit es im Häuschen gemütlich wird, braucht es noch geeignetes Füllmaterial. Das natürlichste Nest besteht aus Laub und Heu. Besser noch eignet sich aber zerrissenes und zerknülltes Zeitungspapier, da dies nicht so viel Wasser aufsaugt und weniger anfällig für Schimmelbildung ist.

Der richtige Ort für das Igelhaus

Ein Platz mit direkter Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, da die Tiere sonst zu früh aus der Winterruhe aufwachen könnten und kein Futter vorfinden.

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Was tun, wenn man im Winter Igel im Garten findet?

Im Winter umherstreunende Igel oder gar Jungtiere können gefüttert werden. Da die stacheligen Tiere Fleischfresser sind, sollte das Futter genug Fett und Eiweiß enthalten, damit sie Reserven für den Winter haben. Katzennassfutter ohne Gelee, angebratenes Hackfleisch sowie Rührei schmeckt und bekommt ihnen. Das Futter jedoch auf keinen Fall würzen. Zum Trinken kann Wasser in einem flachen Schälchen oder Teller bereitgestellt werden. Milch hingegen vertragen sie nicht. Nahrung und Wasser kommt in den kleinen „Eingangsbereich“ im Igelhaus, den größeren Raum nutzen die Tiere zum Schlafen.

Wichtig: Igel sollten möglichst in Ruhe gelassen werden, während sie sich auf den Winterschlaf vorbereiten oder sich in der Ruhephase befinden. Es handelt sich um scheue und nachtaktive Tiere, keinesfalls um Haustiere!

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