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von myHOMEBOOK

Jeder kennt sie

7 Nachbarn, die einem das Leben schwer machen

Mann sitzt auf einer Couch und spielt Trompete
Das Zusammenleben in einer Nachbarschaft kann dank einiger Störenfriede zu einer echten Belastungsprobe werden.Foto: Getty Images

Wer in einem Mietshaus wohnt, muss ein gewisses Maß an Stressresistenz mitbringen und damit rechnen, dass er mit den teilweise eigenwilligen Gewohnheiten anderer Mieter konfrontiert wird. Aber egal, wie kompromissbereit man auch ist – es gibt Nachbarn, die können einem den letzten Nerv rauben.

Es trötet die Trompete, es wackelt die Wand. Manche Menschen denken, sie wären die einzigen Bewohner im Haus. Und die eigene Freiheit hört für einige anscheinend nicht an der Nachbartür auf. Eine Liste der sieben unangenehmsten Nachbarn in Mietshäusern – vom überempfindlichen Pedanten bis zu den Freunden der lautstarken Wollust.

1. Der Trampler

Wenn er sich vom Sofa erhebt und zur Tat schreitet (trampelt), können sich unter ihm wohnende Mieter auf dumpfe Poltereinlagen einstellen. Die Schallentwicklung zeichnet sich besonders durch ihre Intensität und Impulshaftigkeit aus. Stampfende Schritte werden deswegen meist als sehr störend empfunden und sind auch unter den besten Kopfhörern zu vernehmen.

2. Die Partylöwen

Die Partylöwen leben jeden Tag, als wäre es ihr letzter. Das lieblos gekritzelte Zettelchen mit der Aufschrift „Könnte heute etwas lauter werden, sorry schon mal!“ ist eher ein dreister Affront gegen die gesamte Hausgemeinschaft als ein Zeichen des Entgegenkommens. Und wenn man kurz nach Mitternacht dann nach oben geht, um auf die ungeheuerliche Lautstärke aufmerksam zu machen, bekommt man statt eines Kompromissvorschlags eine Einladung. Schade nur, dass morgens um 6 Uhr der Wecker klingelt.

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3. Der Raucher

Der Raucher ist für viele der fleischgewordene Alptraum der Ignoranz. Schlimm genug, dass er seine Gesundheit gefährdet – aber warum muss er denn auch noch andere mit seinem Laster behelligen? Rauch sucht sich seinen Weg. Und dieser führt meist ohne Umwege in die Wohnung anderer Hausbewohner. Da wird ein gekipptes Fenster schnell zum Einlass für Qualm statt Frischluft. Hat man einen Raucher als Nachbarn, sollte man seine frisch gewaschene Wäsche nur mit Bedacht auf den Balkon stellen.

4. Die Streithähne

Was sich neckt, das liebt sich. Sagt man. Das Pärchen in der Nachbarwohnung, das sich die vierte Nacht in Folge lauthals wüste Beschimpfungen an den Kopf schmeißt, lässt einen allerdings stark an dieser Weisheit zweifeln. Eine ruhige Schlafumgebung sieht anders aus. In so manchen Momenten hofft man dann, dass bald die Möbel aus dem Fenster fliegen. Bedauerlich für das Beziehungsglück, aber dann ist der Spuk wenigstens vorbei.

5. Der Pedant

Wenn sich jemand unverhältnismäßig lange am Müllstandplatz aufhält, ist Obacht geboten. Hier kann es sich um einen klassischen Erbsenzähler handeln, der sich der Überwachung der Müllentsorgung verpflichtet hat. Entdeckt er unsachgemäßes Verhalten, stöbert er so lange im Müll der anderen, bis er Hinweise auf deren Personalien findet und sie mit der Tat konfrontieren kann. Der pedantische Nachbar ist ein gefürchteter Kenner der Hausordnung. Jede Zuwiderhandlung wird akribisch protokolliert und gesammelt der Verwaltung gemeldet. Mit diesem Zeitgenossen ist nicht zu spaßen!

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6. Die Liebenden

Ob Stöhnen, Juchzen oder ein Lattenrost, dessen Knarren sich minutenlang auf das Mauerwerk überträgt – wenn ein Liebespaar nebenan wohnt, hat man es zuweilen mit einem gehörigen Geräuschpegel zu tun. Denn der Rausch der Endorphine lässt die Liebenden allzu oft die Außenwahrnehmung ihrer Aktivitäten verkennen. Gerade in der Nacht kann ein lautes Liebesspiel jedoch schnell zu Unmut bei umliegenden Nachbarn führen. Da kann man nur darum bitten, dass auch der Balkon eingebunden wird. So ein Innenhof ist ein prima Resonanzkörper. Dann hat wenigstens die ganze Nachbarschaft etwas von dem leidenschaftlichen Treiben.

7. Der Zocker

Im ersten Moment möchte man ihm helfen. In voller Unwissenheit klopft man, um sein Wohlergehen besorgt, an der Tür des Nachbarn und fragt nach dem Grund seiner wütenden, teilweise wahnsinnigen Schreie. Mit Headset auf dem Kopf erklärt er, dass er Computer spiele und jetzt keine Zeit habe. Es geht ihm also gut. Die Lautstärke bleibt aber. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag versammelt sich seine 25-Mann-Gilde in einer virtuellen Spielwelt, um fantastische Monster zu bezwingen. Die anderen Tage ist er in einer kleineren Gruppe unterwegs.

myHOMEBOOK meint:
Auch wenn es immer wieder Momente gibt, in denen man seine Nachbarn am liebsten verfluchen möchte, sollte man sich in Nachsicht üben und versuchen, das Gespräch zu suchen. So wird meist schnell klar, dass die Störenfriede nicht unter Vorsatz handeln und durchaus kompromissbereit sind.
Das gilt aber leider nicht für alle von ihnen. Arten Lärmbelästigungen vom Nachbarn aus und Gespräche tragen keine Früchte, sollte man Vermieter und/oder Hausverwaltung informieren.

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