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Pflanz- und Pflegetipps

Pfeifenstrauch beeindruckt im Garten mit schneeweißen, duftenden Blüten

Pfeifenstrauch: Pfeifenstrauch mit weißen Blüten
Pfeifenstrauch: In den Abendstunden verströmen die schneeweißen Blüten einen betörenden Duft Foto: Getty Images

Der Pfeifenstrauch ist ein wunderschöner Hingucker im Garten. Im Frühling verströmt die weiße Blütenpracht in den Abendstunden einen betörenden Duft, der an Jasmin oder Orangen erinnert. Die Blüten sind zudem ein wahrer Bienenmagnet.

Dieses Ziergehölz ist ein echtes Gartenglück! Vor allem im Frühling und Frühsommer hat der Europäische Pfeifenstrauch (Philadelphus coronarius) mit seiner weißen Blütenpracht den ganz großen Auftritt. Abends verströmen die Blüten einen intensiven Duft, der an Orangen oder Jasmin erinnert. Nicht umsonst kennen viele die Pflanze auch unter den Bezeichnungen „Falscher Jasmin“ oder „Duftjasmin“. Sorten mit ungefüllten Blüten sind zudem ein wahrer Bienenmagnet. Am Nektar laben sich auch Schmetterlinge und Hummeln.

Pfeifenstrauch im Garten anpflanzen

Das schöne Ziergehölz aus der Familie der Hortensiengewächse kommt zwar gut mit einem halbschattigen Standort im Garten zurecht. Ideal ist jedoch ein sonnenverwöhnter Platz. Dann blüht der Pfeifenstrauch so richtig auf.

Es gibt mehrere Sorten, die unterschiedlich hoch wachsen. „Dame Blanche“ und „Belle Etoile“ erreichen nur eine Höhe und Breite von rund einem Meter. Die kompakten Sorten sind ideal für Gärten mit wenig Platz. Drei bis vier Meter hoch wächst hingegen „Schneesturm“. Die Sorte beeindruckt mit vielen gefüllten, weißen Blüten. Eine schöne, goldgelbe Laubfärbung zeigt „Aureus“.

Pfeifensträucher sind recht anspruchslos und gedeihen gut in jedem normalen Gartenboden. Anfangs wächst das Ziergehölz zügig und aufrecht in die Höhe. Mit der Zeit neigen sich die bis zu drei Meter lang wachsenden Äste leicht nach unten. Besonders beeindruckend ist ein solitär gepflanzter Pfeifenstrauch. Mit seinem dichten Wuchs eignen sich das Gehölz aber auch hervorragend für eine duftende Blütenhecke. Attraktive Begleiter sind Rosen, Glockenblumen oder Rittersporn.

Pfeifenstrauch optimal pflegen

Pfeifenstrauch pflanzt man am besten noch vor dem ersten Frost im Herbst an. Prinzipiell kann das Ziergehölz aber auch im Frühling oder Sommer in die Erde gesetzt werden. Gut angewachsen, braucht die Pflanze nur wenig Pflege. Folgende Dinge sollten Hobbygärtner jedoch beachten:

Bewässerung

Frisch eingepflanzt, muss der Pfeifenstrauch anschließend kräftig angegossen werden. Zu lange Trockenphasen bekommt dem Gehölz nicht gut, die Erde hält man deshalb stets feucht. Wie bei vielen anderen Pflanzen im Garten gilt auch für den Pfefferstrauch: Staunässe vermeiden!

Düngung

Beim Einpflanzen reichert man den Erdaushub mit etwas Dünger an. In der Folgezeit verwöhnt man einen Pfeifenstrauch mit etwas Komposterde oder handelsüblichem organischen Dünger, den man am besten im Frühjahr gibt.

Schnitt

Für eine üppige Blütenpracht lichtet man den Pfefferstrauch regelmäßig aus. Vor allem nach der Blüte im Juni entfernt man alle abgestorbenen Pflanzenteile. Generell verträgt das stark wüchsige Gehölz jederzeit einen beherzten Formschnitt. Zum Verjüngen schneidet man einen zu groß gewachsenen Pfefferstrauch am besten im späten Winter zurück. Nach einem starken Rückschnitt zeigen sich in den folgenden zwei Jahren jedoch nur wenige Blüten.

Vermehren

Vermehren gelingt leicht durch Stecklingen. Im Hochsommer oder Herbstbeginn schneidet man dafür frische Triebe ab und befreit das untere Ende von Blättern. Anschließend steckt man die freigelegten Stiele in einen Topf mit Anzuchterde und überwintert die jungen Pflanzen an einem hellen, nicht zu kaltem Ort.

Frostschutz

Die robuste Pflanze ist winterhart und kommt gut mit winterlichen Temperaturen zurecht.

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Krankheiten und Schädlinge

Im Frühjahr wird der Pfeifenstrauch mitunter von der Schwarzen Bohnenlaus befallen. Die Blattlausart hat es vor allem auf junge Triebe und Blütenknospen abgesehen. Als Gegenmaßnahme hilft meist ein kräftiger Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch. Einen hartnäckigen Schädlingsbefall kann man zudem mit Brennnessel-Jauche bekämpfen.

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