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Pflanz- und Pflegetipps

Guave anpflanzen – eine exotische Frucht mit schönen Blüten

Guave: Großaufnahme von Blüten einer Guave
Guave schmeckt köstlich und zeigt wunderschöne BlütenFoto: Getty Images

Guave wächst in den Tropen. Aber nicht nur da, auch hierzulande ist die Pflanze mit den schönen Blüten ein echter Hingucker. Mit ein paar Kniffen trägt sie besonders viele köstliche Früchte.

Süß, sauer, herb – Guavensaft schmeckt ungewöhnlich exotisch. Was viele nicht wissen: Die tropische Pflanze mit den leckeren Früchten gedeiht auch hierzulande. Mit ihren interessanten Blättern und leuchtenden Blüten ist Guave geradezu eine wahre Augenweide. Der Blütennektar bietet darüber hinaus Bienen und anderen Bestäubern eine wichtige Nahrungsquelle. Der Kleinbaum wird unter optimalen Bedingungen, also heiß und mit hoher Luftfeuchtigkeit, bis zu zehn Meter hoch. Guave kann man auch hierzulande pflanzen. In der Regel wird sie hier jedoch nicht höher als drei Meter. Aus den Früchten gewinnt man einen köstlichen Saft.

Guave im Garten anpflanzen

An einem sonnigen und windgeschütztem Standort im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon blüht die exotische Pflanze richtig auf. Staunässe verträgt Guave jedoch nicht gut. Die Erde oder das Substrat müssen daher locker und durchlässig sein.

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Guave optimal pflegen

Das Tropengewächs kommt erstaunlich gut mit den klimatischen Bedingungen hierzulande zurecht. Einige Dinge sind jedoch zu beachten:

Bewässerung

Guaven sind durstige Gewächse. Die Erde sollte daher stets feucht gehalten werden. Aber Achtung: Bei falschem Gießen wie etwa Staunässe drohen Pflanzenkrankheiten. Im Zweifel hilft immer die Fingerprobe. Ist die Erde zu trocken, gibt man etwas mehr Wasser. Während der Wintermonate muss in der Regel weniger gegossen werden.

Düngung

Im Frühling und Sommer gibt man dem Gießwasser monatlich etwas Volldünger hinzu. Während der Wintermonate sollte nicht gedüngt werden.

Schnitt

Regelmäßiges Ausputzen gibt der Pflanze neue Kraft. Alte Blüten oder abgestorbene Pflanzenteile entfernt man am besten mit einem sauberen, scharfen Messer oder mit einer Gartenschere. Ein kräftiger Rückschnitt ist jedoch nicht notwendig.

Guave Frucht
Die Guvae hat nicht nur schöne Blüten, sondern auch köstliche FrüchteFoto: Getty Images

Vermehren

Eine Guave vermehrt man am besten durch Stecklinge. Dazu schneidet man im Frühsommer rund zehn Zentimeter lange Triebe ab und steckt sie in lockere, feuchte Anzuchterde. Um die Anzucht anzuheizen, schützt man die Jungtriebe mit einer Folie. Guaven können auch über Aussaat vermehrt werden.

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Frostschutz

Die Tropenpflanze ist nicht winterhart. Im Kübel überwintert Guave in einem hellen, nicht zu kühlen Raum.

Der richtige Zeitpunkt zur Ernte

Nach der Blüte wachsen die Früchte aus und färben sich hellgelb. Sobald sie weich sind, sind sie reif zum Naschen. Lange halten sich frisch geerntete Früchte jedoch nicht. Aus Guaven lässt sich hervorragend Konfitüre zubereiten.

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Krankheiten und Schädlinge

Im Winterquartier wird Guave mitunter von Schildläusen befallen. Ansonsten ist die exotische Pflanze recht robust und trotzt Pflanzenkrankheiten und Schädlingen. Einzig anhaltende Staunässe macht der Tropenpflanze zu schaffen.

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