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Beliebte Heckenpflanze

Wie der Liguster blickdicht wird 

Ligusterhecken sind beliebt, da sie schnell und dicht wachsen, so schützen sie vor starkem Wind und neugierigen Blicken
Ligusterhecken sind beliebt, da sie schnell und dicht wachsen. So schützen sie vor starkem Wind und neugierigen Blicken Foto: Getty Images

Immer öfter kann man die Sonne im eigenen Garten genießen. Für Privatsphäre sorgt dabei eine pflegeleichte Hecke wie die Ligusterhecke, die man jetzt einpflanzen kann. Hilfreiche Tipps zur Pflanzung und Pflege im Überblick.

Liguster zeichnet sich durch ähnlich kleine, grünen Blätter aus wie der Buchsbaum, eine Verwechslung fällt da nicht schwer. Doch im Gegensatz zum Buchs wächst eine Ligusterhecke wesentlich schneller – nämlich bis zu 40 Zentimeter im Jahr – und höher. Somit eignet sich die Pflanze für schnellwachsende und möglichst blickdichte Hecken. Übrigens: Eine Ligusterhecke ist fast immer grün. Nur in sehr kalten Wintern wirft die Pflanze ihre Blätter ab.

Ligusterhecke im Garten anpflanzen

Im Frühjahr oder im Herbst kann man eine Ligusterhecke im Garten pflanzen. Dabei sollte man nicht nur einen Abstand zwischen 30 und 50 Zentimetern zwischen den Pflanzen einhalten, sondern auch 50 Zentimeter zur Grundstücksgrenze. Nach der Pflanzung sollte man den Boden für etwa einen Monat feucht halten. Liguster fühlt sich an so gut wie jedem Standort wohl. Ideal sind kalkhaltige Böden.

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Die optimale Pflege

Bewässerung

Liguster muss man in der Regel nicht gießen. Mit Trockenperioden hat die Pflanze auch keine Probleme. Dennoch schadet eine Wasserzufuhr in dieser Zeit nicht.

Düngung

Im März kann man die Ligusterhecke mit reifem Kompost oder Hornspänen versorgen.

Schnitt

Damit die Ligusterhecke dicht wächst, ist es wichtig, sie insbesondere in den ersten Jahren regelmäßig zu schneiden. Der erste Schnitt erfolgt Ende Juni, ein zweiter im August. Wichtig ist, dass die Hecke unten breiter ist als oben. Weitere Tipps zum Heckenschnitt lesen Sie in diesem Artikel.

Ist eine Ligusterhecke winterhart?

Die Pflanze gilt als winterhart. Ein Schutz durch Vlies oder ähnliches ist nicht nötig. Nur wenige nicht heimische Sorten überstehen hiesige Winter nicht.

Wie vermehrt man Liguster?

Mithilfe von Stecklingen kann man eine Ligusterhecke vermehren. Dafür schneidet man etwa 20 Zentimeter lange, junge, verholzte Triebe im Frühjahr ab. Vom unteren Ende des Triebs entfernt man die Blätter und steckt ihn anschließend in einen Topf mit Anzuchterde.

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Ist Liguster giftig?

Unter den Wildtieren und Vögeln gelten die Beeren der Ligusterhecke als willkommene Nahrungsquelle. Hobbygärtner sollten jedoch davon absehen, die dunklen Beeren zu probieren. Sie sind zwar nur gering giftig, können aber in großen Mengen zu Vergiftungserscheinungen führen.

Krankheiten und Schädlinge

Liguster gilt als robust, da die wenigstens Krankheiten und Schädlinge der Pflanze schaden. Tritt Echter Mehltau auf, sollte man die betroffenen Pflanzenteile großzügig entfernen. Blattläuse kann man zum Beispiel mit Schmierseife und Wasser entfernen.

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