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Schönheit aus Südamerika

Kennen Sie schon die Spinnenblume?

Spinnenblume für das Gartenbeet
Eine wahre Schönheit im Garten: die Spinnenblume Cleome hasslerianaFoto: Getty Images

Spinnenblume? Klingt ja gruselig. Haust in der Blüte etwa ein Spinnentier mit acht Augen und acht Beinen? Nein, eigentlich handelt es sich bei dieser Blumenart um eine besonders exotische Schönheit.

Aus einer Spinnenblume (Cleome spinosa) krabbelt keine Spinne heraus. Die Pflanze verdankt ihren Namen ihrer Blütenform. Denn die aus der Blüte herausragenden, länglichen Staubfäden erinnern an filigrane Spinnenbeine. Für einige Hobbygärtner mag das bizarr aussehen. Für andere ist eine Spinnenblume einfach eine prachtvolle, exotische Schönheit.

Die Exoten können eineinhalb Meter hoch werden

Die ursprünglich in Südamerika beheimateten Spinnenblumen erreichen eine Höhe von 80 Zentimeter bis einen Meter. Obwohl es sich um einjährige Pflanzen handelt, schaffen es manche Spinnenblumen sogar bis auf imposante eineinhalb Meter. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Sorten, deren filigranen sowie duftenden Blüten in Rot, Rosé, Violett oder Weiß erblühen.

Spinnenblumen lassen sich hervorragend mit anderen Pflanzen oder Stauden im Gartenbeet kombinieren, beispielsweise mit Eisenhut oder Sonnenhut. Ganz wilde Kombi: mit Disteln! Tipp: An einem windgeschützten Standort kommt eine einzelne Spinnenblume besonders gut zur Geltung. Wo es etwas windiger zugeht, sollte man sie hingegen in Gruppen pflanzen.

Spinnenblumen gibt es auch in Weiß
Die Spinnenblume gibt es auch in WeißFoto: Getty Images

Ideale Rosenbegleiter

Die Exoten sind darüber hinaus ideale Rosenbegleiter. Rosen und Spinnenblumen mögen gleichermaßen einen durchgehend sonnigen Standort im Garten. Der Boden sollte durchlässig und leicht feucht sein. Achtung: Staunässe mögen Spinnenblumen gar nicht! Ansonsten sind die Exotinnen recht anspruchslos. Ideal für Hobbygärtner und Anfänger, die nicht den allergrünsten Daumen besitzen.

Blüte über den ganzen Sommer bis zum ersten Frost

Übrigens könne Hobbygärtner aus Küchenabfällen einen wahren Wunderdünger selbst herstellen. Der heißt Bokashi. Wie das geht, verrät myHOMEBOOK hier.

Der Bokashi-Sud kann dem Gießwasser alle vier Wochen hinzugegeben werden. Ob im Beet, Topf oder Kübel: Staunässe vermeiden! Am besten legt man eine Drainage aus. Der Topf sollte am Boden zudem über ein Abzugsloch verfügen, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.

Auch interessant: Wie Sie Spinnen im Haus sanft loswerden

Sind Spinnenblumen krank, wenn die Blätter kleben?

Nein. Klebrige Blätter und Pflanzenstängel sind bei den Exoten ganz normal. Denn Spinnenblumen sondern ein basiges Sekret aus kleinen Drüsen ab. Damit schützen sie sich womöglich vor Fressfeinden wie Schnecken. Dickmaulrüssler und dessen Larven können ihnen trotzdem ab und an zu schaffen machen. Aber keine Panik! Wie man Dickmaulrüssler auch ohne Chemiekeule aus dem Garten vertreibt, verrät myHOMEBOOK hier.